MACNOTES

Veröffentlicht am  28.01.10, 23:44 Uhr von  tl

10 Dinge die beim iPad nerven

Die Analysten und potentielle Konsumenten sind sich einig. Apple hat nach dem iPod und iPhone ein weiteres bahnbrechendes Gadget für die mobile Multimedia-Welt entwickelt. Der erste Hype zum iPad hat sich gelegt. Wir haben bereits über die Features und das erhältliche Zubehör berichtet. Doch wo Licht ist, ist meist auch Schatten. Im nachfolgenden Artikel möchten wir einmal die größten Kritikpunkte am iPad beleuchten.

Kein Multitasking
Das iPad ist mit einem leistungsstarken Prozessor (1GHz Apple A4) ausgestattet. Rein technisch gesehen, dürfte das iPad also ohne Probleme Multitasking beherrschen. Auf einer Webseite browsen und zwischendurch eben mal E-Mails checken – genau das ist (ohne das vorherige Programm zu beenden) nicht möglich. Es darf eben immer nur ein Programm aktiv sein. Was bei den neuen Mobiltelefonen mit Android-Betriebssystem (wie z. B. dem Google Nexus One) bereits an der Tagesordnung ist, verweigert uns Apple weiterhin beharrlich. Richtig Bewegung in die Sache dürfte mit der offiziellen Veröffentlichung von Googles mobilen Betriebssystem Chrome OS kommen. Dieses beherrscht Multitasking und wird von einigen Tablet-Herstellern sicher dankend vorinstalliert. Ein Grund für den Wegfall des Multitasking könnte allerdings auch die technische Nähe zum MacBook sein. Denn Laptops möchte man in Cupertino sicher auch weiterhin verkaufen.
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Das Display blendet
Schon in der Keynote und sogar im gestylten Werbefilm konnte man deutlich einen Blendeffekt erkennen. Das iPad ist kein “Klappcomputer” wie etwa ein MacBook, bei dem man die Neigung des Displays dem Blickwinkel anpassen kann. So muss man folglich eine (vermeintlich verkrampfte) Sitzposition einnehmen, damit das Gerät nicht zum überdimensionalen Schminkspiegel wird. Das iPad ständig in der Hand zu halten, dürfte bei 700g Gewicht auf die Dauer zudem etwas schwer werden. Das Kindle von Amazon ist zwar nicht ein Lifestyle-Gerät wie das iPad, allerdings hat es bei ungünstiger Lichteinstrahlung oder gar Sonne (soll es ja hier und da im Sommer geben) einen entscheidenden Vorteil: es ist leicht und blendet nicht. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, im Urlaub auf der Sonnenliege mit dem iPad ein iBook zu lesen.
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Keine Kamera
Das iPad könnte der Videotelefonie zum Durchbruch verhelfen. Alle technischen Grundlagen sind bereits seit Jahren Standard und auch Programme wie iChat oder Skype beherrschen diese Form der Kommunikation nahezu perfekt. [singlepic id=6441 w=0 float=right] Es gibt nur ein entscheidendes Problem: das iPad hat keine Kamera. Einige Analysten meinen, dass es pure Absicht von Steve Jobs ist, beim iPad keine Frontkamera zu verbauen. Andere wiederum sagen, wenn man mit dem iPad nicht telefonieren kann, benötigt es auch keine Kamera. Allerdings sind sich alle Beobachter darüber einig, dass der Einbau einer Kamera keinen großen technischen Aufwand oder gar enorme Mehrkosten erzeugt. Daher könnte das Weglassen der optischen Linse eine reine Marketingsache sein. Schon beim iPhone der ersten Generation wurden technisch mögliche Features nicht angeboten, um sie später beim iPhone 3G und 3GS vollmundig als Kaufargument zu kommunizieren.

Sicherlich ist es natürlich auch möglich, dass Steve Jobs zukünftig ein ganz neues Kameramodell zum Einsatz bringen möchte und dieses technisch noch nicht markttauglich ist. Hoffnung besteht, denn schon 2004 wurde ein Patent für ein neuartiges Sensordisplay eingereicht.
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Die virtuelle Tastatur
Dass eine virtuelle Tastatur ein vollwertiger Ersatz für eine Keybord sei, hat uns Apple schon beim iPhone immer wiederkehrend eingetrichtert. Aber mal ehrlich, kannst du dir vorstellen, auf der Couch zu sitzen und in der einen Hand das 700-g-Tablet zu halten und mit der anderen im “Adlersuchsystem” in Pages einen Brief zu schreiben? Natürlich kann man das iPad auch auf den Schoß platzieren, um dann mit zwei Händen zu schreiben. Aber wer will derart verkrampft dasitzen? Offensichtlich hat Apple das auch erkannt und präsentiert noch während der Keynote eine Dockingstation mit integrierter Tastatur, die allerdings auf der Couch relativ unpraktisch sein dürfte.
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Nur ein 4:3 Display – kein Widescreen
Die neusten Blockbuster im Format 16:9 anzuschauen ist heutzutage Standard. Alle großen Fernsehstation senden die Hollywood-Hits im Breitbildformat. Auch im iTunes Store werden Filme im Format Breitwand angeboten. Das iPad hat leider nur ein 4:3 Display, das zudem noch nicht einmal die HD-Norm beherrscht.
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Die micro SIM
Vernünftig klingt die Ankündigung, beim iPad auf einen Netlock zu verzichten. Doch da droht schon Unmut in Form einer kleinen Chipkarte – der micro SIM. [singlepic id=6443 w=0 float=left] Was bitte? Richtig verstanden. Die micro SIM, auch als mini UICC bekannt, ist nämlich bislang ein Phantom in der Mobilfunk-Branche. Kaum ein Provider bietet diese SIM an und böse Geister sehen die Verwendung derselben als Option für die Mobilfunk-Monopolisten, mit speziellen (überteuerten) iPad-Verträgen kräftig abzukassieren.

Die Apple “Sandbox”
Apple kapselt sich seit dem Höhenflug des iPod immer mehr ab. Man kann zwar nach wie vor auf dem iPod selbst gerippte Musik oder Filme aufspielen, benötigt aber hierzu zwingend iTunes. Die Apple-Multimediaverwaltung wurde immer mehr als Medien-Kaufhaus ausgebaut. Seit dem iPhone bestimmt die Apple-Zensur-Zentrale zudem, welche Programme (Apps) auf die mobilen Abspielgeräte geladen werden dürfen. Und auch bei einem der Killer-Feature wird Apple richtig Kasse machen – dem iBookstore. Nicht nur Bestseller werden um die 10 Euro kosten, sondern auch alte Romane, die es im Wühltisch um die Ecke schon für ein paar Cent gibt. Jeder Käufer eines iPads sollte sich darüber im Klaren sein, dass ausschließlich Apple darüber entscheidet, welcher Content den Weg auf das Gerät findet. Zudem ist man durch das geschlossene “Öko-System” des Mac-Herstellers in der Auswahl der Software immer an das Angebot im App Store gebunden.
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Kaum Schnittstellen, dafür Adapter
Die Liste der nicht vorhanden Schnittstellen ist lang: Kein USB, kein FireWire, kein LAN und kein Speicherkarten-Slot. Zum nicht vorhandenen HDMI-Ausgang später mehr. [singlepic id=6440 w=250 float=left] Sicherlich soll das Design des ultraflachen Geräts nicht durch störende Anschlüsse gestört werden, aber ein USB-Anschluss für eine Kamera hätte sicherlich noch Platz gehabt. Ein SD-Kartensteckplatz, wie er in aktuellen Macs verbaut wird, hätte zudem die recht dürftige Speicherkapazität des fest verbauten Massenspeichers aufgebessert. Das einzige, was sich an der Unterseite des iPad findet, ist der bekannte Dock-Anschluss. Dort lassen sich derzeit genau zwei Adapter anschließen, die es erlauben, eine Speicherkarte oder eine Digitalkamera anzuschließen. Das ist zwar nicht sonderlich benutzerfreundlich, generiert aber für Apple einen fast sicheren Mehrumsatz.

Kein HDMI-Ausgang
Keine Frage, das iPad hat (unabhängig vom 4:3 Format) ein hervorragendes Display. Der 9,7-Zoll LED-Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung kann 1024 zu 768 Pixel mit 132 dpi darstellen. H.264-Videos können mit bis zu 720p und 30 Bildern pro Sekunde abgespielt werden. [singlepic id=6419 w=0 float=right] Die Filme kann man dann mit dem Dock Connector auf-VGA-Adapter zum heimischen Fernseher übertragen. Leider aber ohne Ton, denn VGA überträgt nur das Bild, aber keine Tonsignale. Man kann die Signale natürlich auch per AV-Buchse übertragen, dann mit 480p. Das ist im übrigen ein Wert, der bei alten Röhren-Fernsehergeräten Standard war. Wer das iPad als “Bildquelle” an den heimischen Digital-TV anschließen möchte, wird einen HDMI-Ausgang vermissen.

Kein Flash
Bei Adobe ist man offensichtlich sehr verärgert, dass man auch beim iPad weiterhin auf die Integration von Flash verzichtet. [singlepic id=6442 w=0 float=right] Was nach außen wie Sturheit ausschaut, könnte kühl kalkuliertes Geschäftsprinzip sein. Apple bietet im iTunes Store überwiegend kostenpflichtige Inhalte an. Oft werden diese Multimediainhalte aber auch im Web kostenlos per Streaming angeboten. Voraussetzung für das Abspielen dieser per Datenübertragung erhaltenen Videos oder Musikdateien ist Flash.

Zur Ehrenrettung muss man allerdings erwähnen, dass mit HTML5 bereits ein Ressourcen-schonender Nachfolger in den Startlöchern steht. Indirekt unterstützt Apple die Verbreitung des neuen Formates, indem das veraltete Flash aussperrt wird. Daher wird das nicht unterstütze Flash zukünftig nur noch ein kosmetisches Problem bei der Darstellung einiger Webseiten darstellen.

Fazit
Das iPad bietet auf einem zehn Zoll großen Bildschirm alles, was das Multimedia-Herz begehrt – nun, fast alles. Das Gerät wird in den nächsten Jahren in vielen Haushalten zum ständigen Begleiter auf der Couch, am Frühstückstisch oder in der S-Bahn werden. Das iPad hat Potential, unser Multimedia-Konsumverhalten grundsätzlich zu verändern. Es ist eine Frage der Zeit, bis Tablets an die Stelle von Büchern, Tageszeitungen und Magazinen treten.

Apple ist mit dem iPad ein Husarenstück gelungen, das dem Unternehmen aus Cupertino auch in Zukunft dicke Gewinne in die Konzernkassen spülen wird. Das Gerät ist die Basis für Millionen von Multimediaangeboten, die Apple im iTunes Store exklusiv und kostenpflichtig anbietet. Allein der iBookstore dürfte einen Millionen-Umsatz bescheren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das iPad mit 499 US-Dollar überraschend günstig angeboten wird. Ein Marketing-Schachzug, den die Anbieter von Nassrasierern schon jahrelang praktizieren. Das Basisgerät ist günstig und die Klingen müssen teuer nachgekauft werden.
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Alle Dinge, die uns am iPad nerven, haben nur einen Sinn: Sie schützen das geschlossene “Öko-System” von Apple. Der Verzicht auf vermeintlich wichtige Ausstattungmerkmale sichert Apple zukünftig Milliarden-Umsätze im iTunes Store, denn Apple kontrolliert, was auf das iPad kommt und kassiert jedes mal mit. Clever gemacht, Steve!

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 55 Kommentar(e) bisher

  •  @ViviLewi sagte am 30. Januar 2010:

    RT @Macnotes 10 Dinge die beim iPad nerven http://macnot.es/30828

    Antworten 
  •  MM2410 sagte am 30. Januar 2010:

    Sagt dem Autor bitte mal jemand, dass man nicht von einer Standart redet, also von einer Art zu Stehen, sondern von einem StandarD. In einem professionell wirken wollenden Blog habe ich solche 6.-Klasse-Rechtschreibfehler eigentlich nicht erwartet…

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  •  @tlehmann sagte am 30. Januar 2010:

    Ich hab’s getan. Steinigt mich! 10 Dinge die am #iPad nerven: http://macnot.es/30828

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  •  @momworx sagte am 30. Januar 2010:

    RT @Macnotes 10 Dinge die beim iPad nerven http://macnot.es/30828

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  •  Nick777 sagte am 30. Januar 2010:

    Der Satz ist ja cool: “Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, im Urlaub auf der Sonnenliege mit dem iPad ein Buch zu lesen.”

    So, da ich mich grade ein wenig gewundert habe, bin ich mal kurz runtergegangen und hab mein letztes Buch gewogen, was ich gelesen habe (Das verlorene Symbol von Dan Brown)… und jetzt ratet mal wieviel das wog. -Richtig!- ziemlich genau 1kg – wer jetzt gut kombiniert wird merken, dass das iPad also sogar leichter ist als viele herkömmliche Bücher!

    Also dieses Argument mit dem Gewicht zählt bei mir nicht!

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  •  tl sagte am 30. Januar 2010:

    @MM2410: Automatische Rechtschreibkontrolle. Korrigiert. Thx!

    @Nick777: Meine Argument bezog sich auf das spiegelnde Display, weniger auf das Gewicht.Gehe nicht davon aus, dass die Seiten bei Dan Brown geblendet haben. ;))) Recht hast du, ein ordentliches Buch ist oft schwerer als das iPad, spiegelt aber nicht so. Edit: Habe mal Buch durch iBook ersetzt. Thx!

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  •  sven sagte am 30. Januar 2010:

    NetloCK bitte.

    Und wie lang dauerts wohl bis es Microsim-Stanzer gibt um von der normalen SIM auf das Format zu kommen?

    4:3 find ich ja recht gut, Breitbild im Hochkant wäre mir doch etwas zu schlauchartig zum bequemen Benutzen.

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  •  x86 sagte am 30. Januar 2010:

    wenn man sonnst nichts zu beklagen hat

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  •  @raines80 sagte am 30. Januar 2010:

    Gute Zusammenfassung … und bringt mich dennoch nicht vom Kauf ab RT @Macnotes: 10 Dinge die beim iPad nerven http://macnot.es/30828

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  •  m4gic sagte am 30. Januar 2010:

    Also von einem professionellen Apple Blog hätte ich etwas mehr erwartet…

    Multitasking: ist für jeden offensichtlich, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis dies eine Version von iPhone OS unterstützt. Erste Berichte zum iPhone OS 4.0 haben dies sogar bereits bestätigt.

    Das Display blendet? Wens stört der kann zu jeder Zeit für 10 € ne Displayfolie drauf machen und fertig ;)

    Virtuelle Tastatur? Ich komm mit der virtuellen Tastatur vom iPhone besser klar als mit jeder physischen! Außerdem kann man das iPad auch auf den Tisch legen und muss dann nicht verkrampft da sitzen. Wens stört kann die Bluetooth-Tastatur dazu kaufen. Tablet indiziert ja quasi schon dass keine echte Tastatur dabei ist.

    MicroSIM? Who cares? Früher oder später ersetzt die microSIM ohnehin unsere jetzigen SIM-Karten.

    Kein HDMI Ausgang? Für was bitte brauch ich das? Das Tablet ist doch kein DVD- oder bluray-Player? Den Punkt kann ich am aller wenigsten nachvollziehen.

    Das mit Flash, Sandbox und Kamera lass ich mir gefallen, aber alles andere erscheint mir doch recht fragwürdig – hauptsache einen “10 Dinge die…” Bericht veröffentlicht ;)

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  •  Snofru sagte am 30. Januar 2010:

    Die virtuelle Tastatur zu kritisieren, ist albern. Klar kann man mit der externen Tastatur nicht auf dem Sofa sitzen und schreiben… aber das kann ich mit meinem Desktop-Computer auch nicht! Und mit meinem MacBook ist das auch nicht bequem. Leute, es ist ein Tablet! Hätte da so ein “Keyboard” wie beim Kindle rangepflanscht werden sollen? Da hättet Ihr auch gemotzt, dann allerdings zu recht. Bei so einem Produkt muss man Kompromisse eingehen. Und den Kompromiss “virtuelle Tastatur” halte ich für sehr gelungen. (Klar, ich hatte das Gerät noch nicht in der Hand, und konnte die Funktionsfähigkeit der Tastatur nicht testen… aber ich denke, das gilt auch für den Autor.)

    Auch vermisse ich keine Kamera. Soll ich mit einem “Brett” durch die Gegend laufen und filmen oder fotografieren?

    4:3 stört mich auch nicht. Klar, bei Kinofilmen wäre es schön, ein anderes Format zu haben, aber das würde dann bei Fotos stören.

    Was mich am meisten am iPad stört, sind die Kritiker, die offensichtlich auch mit einer digitalen eierlegenden Wollmilchsau nicht zufrieden wären!

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  •  digitalkunde sagte am 30. Januar 2010:

    Also ich finde auch einige Sachen nicht ideal am iPad, aber ich sehe das Tablet eher als Lifestyle-Produkt oder Surf-Pad. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er es braucht (und wofür) oder nicht. Man kann das iPad nicht als Computerersatz sehen, es ist ja auch als Nischenprodukt zwischen iPhone und MacBook(Pro).

    Der Vergleich mit dem Kindle hinkt total (auch auf der Keynote). Das Kindle hat ein eInk-Display, was ausschliesslich der guten Textdarstellung dient und es ist (fast) nur ein eBook-Reader.

    Briefe auf dem iPad? Dafür ist es nie entwickelt worden. Ich hab mal versucht einen Brief auf einem Netbook zu schreiben…das war auch Krampf.

    Spiegelungen auf dem Display? Klar, nicht schön, aber man muss sich sicherlich nicht verkrampfen, um den Lichteinfall zuändern. Dafür ist das iPad einfach kompakt genug.

    HDMI? Wofür? Das Gerät ist kein Multimedia-Center fürs Wohnzimmer. Und wenn es HDMI hätte, wird wahrscheinlich die fehlende Fernbedienung kritisiert. Da kann man sich lieber einen günstigen Mac mini kaufen.

    Fehlende Schnittstellen? Hey, das ist ein Produkt von Apple, da gab es in letzter Zeit nie Schnittstellen im Überfluss. Bilder würde ich da eh nicht von der Kamera draufladen, die Nachbearbeitung ist auf dem iPad wohl eher schlecht möglich. Drucken kann ich über WLAN oder Bluetooth.

    Die fehlende Kamera vermisse ich allerdings auch (wobei man beim Videochat hier wieder verkrampft sitzen muss ;-) ), Flash ist mir egal und Multitasking wäre fein, aber ich persönlich vermissen es nicht.

    Man sieht, das iPad polarisiert. Den einen nervt dies, den anderen das oder gar nichts. Momentan schreiben alle was an dem iPad nervt und dann kaufen es doch wieder viele Leute…

    (Dieser lange Beitrag ist keine Kritik am Autor, sondern meine persönliche Meinung) :-)

    Antworten 
  •  fellowweb sagte am 30. Januar 2010:

    Tilo,

    klasse Zusammenfassung. Muss Deine Meinung vollkommen teilen. Apple scheint sich in eine Richtung zu bewegen, die für mich nicht mehr so richtig mit ihrem früheren Credo zusammenpasst, kreative und innovative Leute in ihrer Arbeit zu unterstützen.

    Apples DRM-Technologien sind ein Korsett für Innovation. Beim iPhone habe ich das schon erlebt: Mir ist keine Innovation im Bereich der iPhone OS-GUI-Bedienung in den letzten zwei Jahren bekannt, die nicht aus der Jailbreak-Szene kam.

    Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich nicht beim nächsten PC-Kauf wieder bereit sein werde, den Komfort von Apple-Produkten zugunsten der Freiheit und Vielfalt auf Windows- oder vielleicht sogar Ubuntu-PCs aufzugeben.

    Im Freundeskreis rate ich mittlerweile jedem davon ab, es mir nach zu tun und Apple-Produkte zu kaufen.

    Antworten 
  •  m4gic sagte am 30. Januar 2010:

    Was ich komplett vergessen habe: wer das 4:3 Format kritisiert berücksichtigt in meinen Augen überhaupt nicht den Sinn eines Tablets. 16:9 ist nur bei Filmen sinnvoll, beim lesen von eBooks oder Surfen im Internet bietet das 4:3 Format um einiges mehr Vorteile ;)

    Antworten 
  •  @umueller sagte am 30. Januar 2010:

    Naja, meinermeinung ist es gut das kein Flash dabei ist – RT @Macnotes: 10 Dinge die beim iPad nerven http://macnot.es/30828

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  •  kronline sagte am 30. Januar 2010:

    Viele Punkte die hier genannt werden, werden sich erst beim Einsatz des iPad zeigen und beweisen müssen. Zum Multitasking wird man auch erstmal abwarten müssen was in kommenden OS-Versionen noch so kommt.
    Ich wundere mich immer dass man schon alles so genau weiß ohne das Gerät einige Tage/Stunden getestet zu haben. Wartet doch erst mal ab bis es offiziell erschien ist.

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  •  Ulf sagte am 30. Januar 2010:

    Kein Multitasking: guter Kritikpunkt, kann ich nachvollziehen, wird aber noch kommen, könnte ich mir vorstellen. Ausreichend Power dürfte das Ding haben
    Blendendes Display: leider wollen die Verbraucher unbedingt spiegelnde Displays, damit alles brillianter wirkt. Apple beugt sich hier IMHO nur dem Markt.
    Keine Kamera: äußerst schade, allerdings. Videotelefonie mit einem solchen Gerät würde rocken
    virtuelle Tastatur: finde ich super. Wie auch sonst soll man es denn lösen? Das Gerät größer machen und eine physikalische Tastatur anschliessen? Widerspricht IMHO ein wenig dem Einsatzgebiet dieses Geräts. Es ist KEIN reguläres Arbeitsgerät wie ein Notebook o.ä.
    kein 16:9: beste Entscheidung, die sie haben treffen können oder möchte hier jemand ein Buch in 16:9 lesen?
    Micro SIM: die Entscheidung verstehe ich auch nicht ganz. Vielleicht war Apple mal wieder der Meinung, ein neues Format mit aller Gewalt durchdrücke zu müssen, damit die veraltete Technik endlich vom Markt verschwindet.
    Sandbox: finde ich super. Die Jailbreak-Software, die ich bisher getestet habe war durch die Bank weg, hässlich, langsam und instabil. Solche Erfahrungen bleiben einem mit der Software aus dem App Store größtenteils erspart.
    fehlende Schnittstellen: es ist ein Ärgernis, allerdings, aber dafür ist Apple ja (leider) bekannt
    kein HDMI: sehr schade, allerdings. Das wäre der Hit gewesen.
    kein Flash: Jippie. Flash muss sterben. Und Apple sorgt seit dem iPhone dafür, dass Flash sich wenigstens ein bisschen auf dem Rückzug befindet. HTML5, JavaScript und CSS3 sei Dank ist man auch wirklich nur noch äußerst selten auf Flash angewiesen. Flash ist in jeder Hinsicht ein Hindernis. Wenn kein großer Hersteller bewusst auf Flash verzichten würde, würde Flash weiterhin seine Marktstellung beibehalten und es würde sich nie was ändern. Wir sollten Apple hier dankbar sein.

    Antworten 
  •  Ulf sagte am 30. Januar 2010:

    Ach ja, Standard, nicht Standart. Das erste Mal korrekt geschrieben, beim zweiten Mal wohl nicht bemerkt ;-). Einige Punkte sind aber wirklich sehr weit hergeholt, vielleicht, um die 10 Punkte vollzukriegen? Böse Zungen würden so etwas behaupten ;-).

    Und noch mal mein Hinweis: das Gerät ist NICHT als Ersatz für Notebooks, Netbooks, etc. gedacht. Es ist ein Consumergerät, genau wie das iPhone. Da möchte doch auch niemand eine Tastatur anschliessen, oder? Leute gibt’s…

    Antworten 
  •  Thorsten sagte am 30. Januar 2010:

    Netlog? Netlock!

    Antworten 
  •  JMM sagte am 30. Januar 2010:

    Das iPad ist ein ZWEITGERAET! Es soll nichts ersetzen! Wer ein Notebook will, soll eins kaufen.

    Zum Multitasking: wie wollt ihr das verwenden? Beim Pre muss man dafuer von einer Anwendung ueber diese Art Expose Anwendungen wechseln. Da kann man auch den Home-Button druecken.
    Eher sinnvoll waere eine “Art” Multitasking. So dass nur bestimmte Anwendungen gleichzeitig laufen koennen, z.b iPod und iBooks. Wer kann schon gleichzeitig E-Mails und eine Website lesen.

    Antworten 
  •  hellRaven sagte am 30. Januar 2010:

    “Alle Dinge die uns am iPad nerven haben nur einen Sinn: Sie schützen das geschlossene “Öko-System” von Apple.”

    - fehlendes Multitasking: Wie kann fehlendes Multitasking Apples “Öko-System” schützen? Die Zielgruppe des iPad weiß nicht mal was das ist.
    - Display: Ich komme sehr gut mit meinem iPhone Display (und denen auf dem Schreibtisch) zurecht. Sehe ich nicht als Problem an. Muss sich zeigen ob das bei 10 Zoll stört.
    - Kamera: Sieht bestimmt lustig aus mit einem Din A4 Format vorm Gesicht Fotos zu machen. Videokonferenz kommt garantiert in der nächsten Version.
    - Virtuelle Tastatur: physikalische Tastatur ans iPad und wir haben ein Net-/Notebook.
    - 4:3 ist hochkant besser für Bücher, etc. Also die bessere Wahl.
    - Micro SIM: Apple ist die Firma die ohne Kompromisse auf neue Standards setzt und sie somit in der Industrie durchsetzt. USB, FireWire, kein Floppy LW, etc. Irgendwer muss es ja machen.
    - HDMI: Wofür? Dickes Kabel am iPad und 2m vorm TV sitzen?
    - Kein Flash: Apple will Webstandards. HTML5, JavaScript, etc. können fast alles was Flash kann. BTW: Welche Spiele die mit Maus und Tastatur gespielt werden würde auf dem iPad laufen? Genau: keine.

    Antworten 
  •  max2008 sagte am 30. Januar 2010:

    In dem Artikel macht der Autor den üblichen Fehler vieler Kritiker bei neuen Ideen, Gadgets, whatever…

    Es wird verglichen! Es hat DIESES nicht, es hat JENES nicht, es ist zu SCHWER, es ist zu LEICHT, es ist zu ROT, BLAU, etc.

    Ich hab das gar nicht erwartet, ich will gar kein Ersatz für mein MBP…will ich nicht…ich will wenn ich auf der Couch sitze, etwas haben was mir nicht empfindliche Zonen “grillt” u.zudem so kippelig ist, daß es jederzeit nach hinten umfallen kann.

    Etwas was ich plan auf die Küchentheke legen kann, wenn ich morgens beim Frühstück eben schnell mal meine Mails, Termine, etc. checken will.
    Das gleiche Abends wenn ich im Bett liege, wie unbequem ist es mit Notebook o. Desktop-Rechner PDFs zu lesen…im Regelfall…so gehts mir…überfliegt man sie schnell…

    Wenn ich im Zug sitze, mal eben ein wenig zu surfen, einen Film anzugucken o.ä.

    Hey, mein Macbook wird ebenso wie mein iMac immer seine Berechtigung haben, denn als Arbeitswerkzeug sind Beide nicht zu ersetzen!
    Für alles Andere, kann ich mir ein iPad gut vorstellen…

    Antworten 
  •  Dirk sagte am 30. Januar 2010:

    Der Autor weiss also schon 10 Dinge, die Ihn nerven. Aha! Also hat er das iPad schon in der Hand gehabt, ausprobiert und nach 4 Wochen Nutzung ein Fazit gezogen.
    Lest die Blog-Konkurrenz und fasst euch dann mal an die Nase:

    Stephen Fry: urteilt, wenn ihr es benutzt habt

    Zulesen bei mac-essentials.de.

    Antworten 
  •  @tlehmann sagte am 30. Januar 2010:

    Danke an alle Kommentatoren für die kontroverse Diskussion zu meinem Artikel "10 Dinge die beim #iPad nerven" http://macnot.es/30828

    Antworten 
  •  @hjkaiser sagte am 30. Januar 2010:

    10 Dinge die beim iPad nerven: http://macnot.es/30828

    Antworten 
  •  fabiradi sagte am 30. Januar 2010:

    Hmm, noch nicht benutzt und schon ein Review fertig? Bevor ich mein iPhone bekommen habe, wusste ich noch nicht wie unglaublich praktisch es ist! Das lässt sich aber erst durch viel Ausprobieren in Real-Situationen herausfinden.

    Das Event war ein Developer Preview: Es soll dazu führen, die Anwendungen des iPhone mit dem iPad kompatibel zu machen. iPhone OS 3.2 hat praktisch nichts neues, nur eben die Anpassung ans große Display. Die große Überarbeitung kommt bestimmt noch …

    Multitasking: kein offenes Multitasking wäre richtiger. Für die meisten Anwender ist es von wenig Nutzen und jede App sollte so programmiert sein, dass sie sich den letzten “Ort” merkt, wo man sie beendet hat. Web-Radio und Mails schreiben? Skype anlassen und surfen? Ja, das wäre schön, kommt doch aber vielleicht in der nächsten Version. Dass v3.2 alles an Neuerung ist, glaubt doch hier keiner, oder? ;-)

    Display blendet: Ein Grund vielleicht: Die fettabweisende Beschichtung muss hochglänzend sein, um zu wirken? Wenn man den iPhone-Homebutton mit dem Display vergleicht, kann man deutlich die Unterschiede sehen (auch zwischen 3G und 3GS). Mir gefällt die Beschichtung und ich mag glänzende Displays (hab es auch am MBP). Es ist nicht immer optimal, aber für gute Farben und Kontraste akzeptiere ich es.

    Keine Kamera: Ja, wäre schön, könnte mir tolles iChatting und skypen vorstellen. Aber, mal praktisch gedacht: Note- und Netbooks stehen meist auf einer festen Unterlage und haben eine anpassbare Bildschirmneigung. Danach bewegen sie sich nicht mehr (inkl. der Kamera). Um mit dem iPad die Kamera richtig auf die eigene Person auszurichten, muss man evtl. komische Verrenkungen machen oder das Pad die ganze Zeit in der Hand halten. Letzteres würde wahrscheinlich ein permanentes Wackeln verursachen, das das Gegenüber “seekrank” macht. Meine Vermutung (= in der Entwicklung): Eine Weitwinkelkamera zeichnet ein großes Blickfeld auf, erkennt das Gesicht und schneidet ein passendes Format automatisch aus. Das würde die komplette Ausrichtung der Kamera hinfällig machen. So eine Technik wird bei manchen Webcams schon mitgeliefert.

    Die virtuelle Tastatur: Hat beim iPhone funktioniert, ist sprachenunabhängig (nur eine Hardware für die ganze Welt!) und nimmt keinen Platz weg. Ich hätte mir fühlbares Feedback gewünscht, aber wir wollen mal auf dem Teppich bleiben. Das 10” Touchdisplay ist wahrscheinlich schon teuer genug. Und: Die Dockingtastatur finde ich grandios! Klar, nicht jeder will ausschließlich auf der virtuellen Tastatur schreiben, aber muss er/sie ja jetzt auch nicht mehr. Und eine Bluetooth-Tastatur wird ja auch unterstützt.

    Die Apple “Sandbox”: Finde ich gut. Wenn das Gerät Leute ansprechen soll, die wenig Computer-Erfahrung haben, dann sind die froh, wenn alles immer klappt und nicht kaputt gehen kann. Durch den App-Store kommt wirklich mittlerweile so einiges und für alle anderen gibt es den Jailbreak, der bestimmt auch bei iPad wieder möglich ist.

    Kaum Schnittstellen, dafür Adapter: Welche Schnittstellen sollen denn für wen dran sein? Das ist bestimmt schwierig herauszufinden und sich auf ein bestimmtes Set festzulegen. Der Großteil der Zeit hängt nichts dran und deshalb nimmt man halt Adapter für den Fall, dass man was braucht. Dadurch werden überall Löcher im Gehäuse vermieden. Der Dock-Connector leitet alles nach draußen, von wo es in spezielle Stecker weitergeleitet werden kann. Das ist flexibler, als eine feste Anordnung irgendwelcher Anschlüsse. HDMI ist ja dadurch nicht unmöglich! Netbooks und Notebooks haben meist eine feste Zahl an Schnittstellen und keinen Alles-raus-Anschluss.

    Kein Flash: Das scheint auch technische Gründe zu haben. Niemand außerhalb Apple weiß wie Flash auf den iPhone OS funktioniert. Auf “fetten” Macs läuft es ziemlich schlecht, ruckelt und frisst unglaublich Prozessorlast. Warum sollte es auf einer kleineren Maschine schneller/besser laufen? Das würde die Batterielaufzeit drastisch verringern und kein gutes Licht auf Apple werfen. Warum gibt es kein Flash für Jailbreaker, wenn es so sehr gewünscht ist? Vielleicht ist es einfach nur unglaublich schwer zu programmieren? Außerdem gibt es Alternativen und Apple macht hier eine mutige Entscheidung. Lassen sich Maus- und Tastatureingaben in Flash-Spielen 1:1 im Tablett nachbilden?

    Zum 4.3-Display, der Micro-SIM und dem HDMI-Ausgang wurde bereits genug geantwortet.

    Antworten 
  •  fabiradi sagte am 30. Januar 2010:

    Noch was zur revolutionären Technik, die nicht im iPad angekommen ist: Das Macbook Air hat die Entwicklung eingeleitet, die in vielen Teilen auf die Macbook Pros übertragen wurde. Aber: Wer kauf ein Macbook Air? Es ist viel zu teuer für das, was es leistet. Wer ein kleines Notebook will, kauft das 13er Macbook Pro. Wer Prestige zeigen will, hat dann ein Macbook Air.

    Hätte Apple allen möglichen Schnickschnack eingebaut, der uns Geeks vom Hocker haut, wäre es 1000 oder sogar 2000 Dollar teuer gewesen und damit für die normalen Menschen unerreichbar. Es soll mit den Netbooks konkurrieren und muss günstig ein. Das erreicht man nur, wenn man altbewährte Technik setzt und nicht alles neu erfindet.

    Ich könnte es mir das iPad gut bei meinen Eltern vorstellen. Dafür muss es aber erschwinglich sein und nicht unverschämt teuer.

    Antworten 
  •  macjoe sagte am 31. Januar 2010:

    VGA und kein audio? stimmt das? immerhin wurden bei der keynote programme (spiele) gezeigt die live mit einem am dock-connector angeschlossenen kabel auf den projektor übertragen wurde! inkl. audio. übrigens in einer top qualität bei einer so großen projektion. eventuell ist der ausgang am dock digital und analog.

    Antworten 
  •  Vali sagte am 31. Januar 2010:

    Kritik finde ich ja prinzipiell gut. Aber das hier ist einfach nur der schlechteste macnotes.de-Artikel aller Zeiten. Da hilft nu eines: “unsubscribe”

    Antworten 
  •  jh sagte am 31. Januar 2010:

    Das iPad ist kein Arbeitsrechner, sondern ein Spielzeug. Das einzige wirklich Nervende ist die fehlende Kamera! Offensichtlich sehr bewusst weggelassen für die V2. Ohne Kamera allerdings zu langweilig in Zeiten des Videochats und der Augmented Reality. Schade, denn sonst würde ich es mir direkt ordern. Einfach zum Spass und weil willhaben!

    Antworten 
  •  MacHilly sagte am 31. Januar 2010:

    Also ich würde erst meckern wenn ich es mindestens ein Stunde in Hand gehabt hätte, was soll das bitte ?

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  •  lifesmile sagte am 31. Januar 2010:

    es weiß wirklich noch keiner von uns, wie das iPad bei auslieferung aussehen wird und schon wird herumgenörgelt ;)
    @ 4:3: ich kenne wirklich niemanden, der bücher, skripten, emails, etc. im breitformat ausdruckt! und filme anzusehen ist nur bei mindestens 42″ plasma- oder lcd-schirm schön und nicht am iPhone und auch nicht am 27″ home-pc-screen…
    @ multitasking: wenn ich mich beim autofahren so umsehe, dann bemerke ich, daß mindestens 88% der leute NICHT multitaskingfähig sind! ;)
    und um mal eure grauen zellen anzuregen empfehle ich folgendes zu lesen, etwas nachzudenken und dann eure EIGENE meinung zu bilden:
    http://www.mac-essentials.de/index.php/mac/article/20830/

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  •  Karl sagte am 31. Januar 2010:

    Medien – nur von Apple?
    Das ist nicht richtig. Ich kann in iTUnes Musikdateien und Videos von beliebigen Quellen speichern und auf das iPhone, die iPods und das iPad synchen.

    Was mich stört:
    Keine Wiedergabe von Flash Video.
    Kommt nicht ohne zusätzlichen Rechner aus.

    Was ich absolut toll finde:
    Software wir wie Hardware anfaßbar und das hat der Autor mit keinem Wort erwähnt! Wir werden uns schnell an diese Art der direkten Benutzung von Software mit den Fingern gewöhnen und bald schon nichts anderes mehr wollen. Und wir wollen dann nicht mehr mit Dateien und einem Dateisystem rum machen müssen.

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  •  Ulrich Maasmeier sagte am 31. Januar 2010:

    Das mit den Rasierern ist aber nur als Kommentar von jüngeren Lesern akzeptabel.

    Rockefeller selbst hat dieses Prinzip insLeben gerufen: Öllampen geschenkt (Oder günstiger…), dafür kostet das Öl!

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  •  robert sagte am 31. Januar 2010:

    Punkt 11: Kein richtiges OS!
    Ja genau, den was will man mit ein Computer auf dem man nur ein begrenzte Anzahl an Programm installieren kann. Diese Zahl ist nicht nur gering, sie ist dazu noch nicht einmal hochwertig, den Software fürs iPad muß speziell entwickelt werden. Mit Java wäre da sicher mehr drin gewesen, aber wer jetzt mal schnell eine Datenbank, ein Buchhaltungs oder Projektmanagment Programm haben möchte. Wer gern mal andere Videoformate oder andere Spiele haben möchte Fehlanzeige.
    Kein Jugendlicher wird für 500,- ein iPad einer günstigeren xBox vorziehen. Kein Erwachsener einen vollwertige Laptop mit echter Tastatur und echten USB, Kamera, etc einen iPad.
    Der iPad ist momentan nur ein überteuerter Hype und es ist Wahnsinn, das nun Software für ein totes OS Entwickelt werden muß.

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  •  It´s me sagte am 31. Januar 2010:

    @ robert
    Du hast es erfasst. Ich glaube das man sich ne menge schön reden kann. Fakt ist einfach, dass das iPad ist n großes iPhone und nichts anderes. Die aufgezählten “nicht” vorhandenen features sind bei anderen Geräten der gleichen Klasse StandarD, und werden die Sache floppen lassen.
    Da Apple sich tatsächlich immer mehr von anderen Standards abkapselt, wirds irgendwann auch so sein, dass die Damen und Herren aus Cupertino irgendwann vermutlich mit ihren Vorstellungen allein da stehen und keiner mehr den kram kauft.

    Naja, bin mal auf die Bösen Antworten gespannt, die nun auf mich einprasseln ;)

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  •  manuel sagte am 31. Januar 2010:

    Alle Softwareseitigen Kritikpunkte finde ich persönlich jetzt auch nicht wirklich so relevant, und wegen der fehlenden Kamera: ich weiß nicht so recht.. Wenn ihr in Zukunft mit vielen stolzen iPadusern Videotelefonie macht werdet ihr euch evtl irgendwann mal daran gewöhnen dass die plötzlich alle ein Doppelkinn haben -> probierts doch mit eurem Notebook selbst mal aus, und haltet das display wie ein tablet ;-)
    Als Mulimediastudent hat das iPad meine Erwartungen erfüllt, für mich ist vor allem die 3G Variante mit GPS interessant, ich hab nicht das Bedürfnis immer “alles” mit herum zu schleppen, dafür gibts doch das schöne MacBook das ja nicht immer dabei sein muss. Das iPad packe ich samt Etui in meinen Tankrucksack und fahr damit zur FH, und erledige alles Organisatorische darauf. Wäre doch auch irgendwie auch unklug von Apple gewesen die MacBooks zu “ersetzen”.
    Ich bin mir fast sicher dass mindestens die Hälfte aller Kritiker spätestens beim Releasetermin ihre Meinung ändern werden und der eine oder andere sich selbst eines zulegen wird, nachdem er es selbst mal bedient hat.

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  •  Thomas K. sagte am 1. Februar 2010:

    Artikel ist sehr gut! Genau die genannten Punkte sind auffällig und eigentlich hat ja Apple das Maß gesetzt und bleibt nun weit hinter den eigenen Leistungsansprüchen zurück. Zunehmende technische Probleme bei Hardware, Lieferträgheit und blödsinnige optische Glossytrends zeigen deutlich, dass im Apfel der Wurm steckt. Dieser heisst ganz klar – “Consumer Market” ums verrecken. Sollen sie bekommen was sie suchen und dabei ihr edles Profil verlieren. Sie entwickeln momentan den Medienverlag und verabschieden sich vom alten Geschäftskern. Nicht mehr und nicht weniger.

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  •  mac4ever sagte am 1. Februar 2010:

    IMHO wird das iPad ein Riesenerfolg. Meine persönliche Schulnote dafür hat sich von anfangs 2,0 auf 1,7 (nach gründlicher Information) verbessert.

    Es wird Spaß machen, es zu benutzen für das, wofür es gebaut wurde:

    Ebooks lesen, surfen, Mails checken, kurze Texte zwischendurch schreiben, Fotos herumzeigen, Musik hören, Videos schauen, YouTube filzen, spielen.

    zu 1.) kein Multitasking – nicht so wichtig einstweilen, kommt später. Bringt bis dahin größte Sicherheit beim Homebanking, da keine Schadsoftware im Hintergrund laufen kann. Könnte DER virenresistente Computer werden.

    zu2.) Die Vorteile der “Schminkspiegel” überwiegen IMHO: brillianter, besser bei heller Umgebung lesbar.

    zu3.) Nur für Videokonferenzen interessant, stört mich aber auch. Kommt IMHO später.

    zu 4.) Virtuelle Tastatur? Das ist IMHO ein Vorteil. Diese häßlichen Krüppeltastaturen von Blackberry, Kindle usw. sind doch nicht besser bedienbar!

    zu 5.) 4:3 ist hochkant ein Vorteil.

    zu 6.) Micro-SIM: Das wird sich mit der Zeit von selbst erledigen, ist nur anfangs ein Nachteil.

    zu 7.) Sandbox – teils Vorteil (Apps), teils Nachteil. Insgesamt bin ich schon zufrieden, wenn das Teil PDFs lesen kann – und das dürfte der Fall sein.

    zu 8.) Schnittstellen – kein großer Nachteil, da Adapter verfügbar.

    zu 9.) HDMI am iPad? Das ist wohl nicht sinnvoll bei der begrenzten Auflösung. Das macht mein MBP mit Adapter und DVI-HDMI-Kabel.

    zu 10.) Flash? YouTube geht und Spiele interessieren mich nicht. Ich bin allerdings gespannt, wie die junge Zielgruppe darauf reagiert, die solche Spiele bei Facebook spielt.

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  •  R-bert sagte am 1. Februar 2010:

    Der eigentliche “Nerv-Faktor” ist dieses Heulen mit den Wölfen am Stammtisch mit entsprechendem Niveau, ohne das Gerät in den Händen gehalten zu haben. Fangt an zu löten, schrauben und coden oder präsentiert ein in allen Belangen gleichwertiges Gerät im Vergleich.
    P.S.: Beamer oder “Beamen”, Kaffeekochen, Wagenheber und auf dem Wasser Surfen ist auch nicht drin, falls noch ein paar nervige für nutzlose “Bleiwüsten” gesucht werden.

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  •  Phillip sagte am 1. Februar 2010:

    Warum lese ich hier überhaupt mit? Der Artikel ist mal wieder richtig sinnfrei und netterweise haben einige Kommentatoren wenigstens den Großteil schon richtig gestellt.

    Multitasking – kommt
    Display – kauft ne Folie
    Kamera – front oder back? beides unnötig
    4:3 – richtig es soll Bücher und Webseiten darstellen
    HDMI – wozu? BD Player gibts nicht und VGA + Klinke-Audio reicht
    Schnittstellen – wozu? es ist kein Rechner
    Flash – überbewertet
    virtuelle Tastatur – ohne sie ausprobiert zu haben schon kritisieren?

    Wartet doch einfach mal ab bis das Ding drauen ist – nerv!

    Übrigens fehlt mir immer noch der Schminkspiegel – ohne den würde ich ein Tablet eh nicht kaufen, aber das hat irgendwie noch kein Hersteller eingesehen.

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  •  robert sagte am 1. Februar 2010:

    Ein Erfolg kann es schon werden. Nur vielleicht eher so wie beim Air oder AppleTV.

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  •  Ben sagte am 2. Februar 2010:

    Wer sich über die MicroSIM aufregt, hat einfach garnichts verstanden. Klar hätte in ein so großes Gerät auch eine normale Sim-Karte gepasst. Aber warum macht Apple das denn wohl? Um die microSIMs zu pushen, damit zur Einführung eines neuen Iphones diese bereits flächendeckend verfügbar sind. Weil bei dem Gerät kommt es wirklich auf jeden Milimeter an, um vielleicht eine bessere Kamera oder ein Blitzlicht integrieren zu können.

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  •  Obstliebhaber sagte am 3. Februar 2010:

    ^^sorry, aber das schaffen ALLE anderen Hersteller auch OHNE Micro-SIM!!!!!

    nicht falsch verstehen, ich hab nen iPhone (3G) und werde mir so oder so auch das Neue im Sommer holen!

    Meiner Meinung nach dient der “Trick” mit der Micro-Sim nur dem weltweiten Kaufanreiz für Telekommunikationsunternehmen sich die Lager voll zu packen für die eigenen Kunden, die dann widerum, zumindest hierzulande, “verpflichtet” sind zusätzliche Tarife abzuschliessen und das dann bestimmt trotz bestehenden iPhone-Complete-Vertrags :-(

    Meine Prognose: iPads mit Umts wird’s nur wieder mit Vertrag geben und die Joker-Karte Micro-Sim wird von den Netztbetreibern voll ausgespielt werden und nur als Bundle mit iPad-Verträgen (zumindestens am Anfang) angeboten werden.
    Gerade die Magentas werden bestimmt keine Zweitkarte (Microsim) zum bestehenden Complete-Vertrag anbieten/verkaufen!

    Also, so oder so heisst es erstmal abwarten!

    ps: ich schau mir das iPad erst mal live in aller Ruhe an und gebe erst dann ein konstruktives Urteil darüber ab. Alle anderen Spekulationen/Meinungen etc. kennt man ja vom jeweiligen iPhone-Modell und nachher fanden/finden es alle wieder super USW.

    Peace ;-)

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  •  robert sagte am 3. Februar 2010:

    Ich frag mich sowieso wer so blöd ist ne Sim Karte für ein Gerät zu kaufen mit dem man nur begrenzt das Internet nutzen kann und das nicht telefonieren kann.

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  •  party sagte am 3. Februar 2010:

    hat hier irgendjemand schon gehört, ob es für das iPad eigene UMLAUTTASTEN gibt. Das “gedrückt halten, warten, ziehen” wäre für mich nämlich das nervigste… neben den anderen durchaus berechtigten punkten.

    fehlt übrigens noch ein vernünftiges Dateiordnungssystem. Was bringen mir Keynote oder pages, wenn ich keine bilder einarbeiten kann?

    Und ja, HDMI wäre mal echt sinnvoll gewesen, um nen portablen DVD player zu haben.

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  •  to tb sagte am 4. Februar 2010:

    Was mich an iPad nervt sind die Kommentare von Noobs :)
    Multitasking: Ok, aber wie bitte soll es mit 1Ghz processor gehen? Soll da Virtuelles Paul rauskommen und sagen bei Dritte laufende Applikation : nene, so gehts ja nicht weita! Wir mussen jetzt mal langsam laufen!
    16:9? Soll vieleicht dann lieber 21:9 sein?
    Kaum schnittstellen: Es ist ja auch kein ersatz für einen notebook. Ich erwarte auch nicht von einen Handy dass ich damit mein Auto steuern kann…

    Sonst über alles andere kann man noch streiten. Wird eh in 2. Gen. nachgeliefert

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  •  to party sagte am 4. Februar 2010:

    Ah ja, wegen HDMI: Apple bietet doch Apple-TV. Ihr könnt doch nicht erwarten dass die sich selber ins Arm beist

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  •  party sagte am 4. Februar 2010:

    ein ipad könnte ein apple tv ja nie ersetzen, aber es wäre eine schöne sache, statt einer DVD das iPad zu freunden mitzubringen

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  •  @logitexx sagte am 10. Februar 2010:

    10 Dinge die beim iPad nerven: http://macnot.es/30828

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  •  paduser sagte am 18. Februar 2011:

    für das spiegeln gibt es scheinbar eine Lösung: http://tefly.net/blog/?p=724

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  •  gulliver sagte am 19. November 2011:

    man muß ja kein Ipad kaufen, ich bin mit dem ASUS Slider sehr zufrieden, der USB, HDMI und eine Tastatur besitzt, außerdem auch noch günstiger ist.

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  •  Apfelmus sagte am 6. Januar 2012:

    Die aufgezählten Punkte stimmen, auch ist es richtig dass man Nachfolger durch Kleinigkeiten ersetzt und “vergoldet” damit man den Apple-Jüngern das Geld aus der Tasche zieht. “Apple” ist ein Lifestyle, ein konstruiertes Lebensgefühl raffinierter Marketingspezialisten. In die Applestores lockt man die technisch hungrigen Lemminge, wie um einen Altar schleichen sie um die I-Produkte herum. Die Arbeitsbedingungen beim Apfelgiganten sind schlecht, Ausbeutung pur…aber das interessiert die I-Wants ja nicht…Ich mache den Apfelmusflow nicht mit…

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  •  XPert sagte am 6. Januar 2012:

    Was mich nervt ist, dass die Push-Notifications von Mail beim iPad2 mit iOS5 nicht funktionieren – beim iPhone geht das. (und ja, ich habe sie aktiviert).
    Und die warum es die Aktien und Wetterapp nicht gibt kapiere ich auch nicht.

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  •  Jackie sagte am 13. März 2012:

    Benutzt Mozilla Firefox 2.0.0.8 auf LinuxEs ist f r mich die beste Linux-Distribution. Aber bisher habe ich Ubuntu 7.10 noch nicht auf mneiem Rechner installiert, weil ich bald auf eine gr ere Festplatte umsteigen werde und sich ein Upgrade oder eine Neuinstallation bis dahin nicht mehr lohnt, aber ich habe es schon auf anderen Rechnern von Freunden und meinen Eltern installiert.Installier dir halt mal Ubuntu 7.10 und schau, wie du damit zurecht kommst. Wenn Du noch nicht viel Linux-Erfahrung hast, ist es aber sicher besser, Du installierst dir die 32-bit-Version, da muss man weniger fummeln, bis viele Programme laufen.Ubuntu finde ich als Linux-Distri sehr gut: Es will Linux sein, nicht wie SUSE, das Windows kopieren m chte, es ist grafisch gut zu konfigurieren, es hat eine gro e Nutzerschaft, die gerne hilft, es kommt jedes halbe Jahr mit vielen Neuerungen in einer neuen Version heraus und immer mehr baut sich um Ubuntu eine Kultur und Fangemeinde wie bei Apple und ihren Macs auf, anders, aber sp rbar.Wenn Du Probleme mit Video-Codecs und dem Finden von interessanten Programmen haben solltest, kannst Du auf die neue Version meines fertibunti-Scripts warten, das automatisch eine Menge Software und Bibliotheken nachinstalliert. Die Gutsy-Version ist schon fertig, ich muss nur noch bisschen Hilfe f r ein auftretendes Problem daf r schreiben.

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