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Veröffentlicht am  1.02.10, 15:49 Uhr von  nd

iPad-Produktionskosten je nach Modell zwischen $290,50 und $383

iPadBrian Marshall von Broadpoint Amtech hat eine der ersten Schätzungen zu den Produktionskosten des iPad abgegeben. Die Prognose des Analysten wurde von Computerworld veröffentlicht: Für das Apple iPad werden dabei in der kleinsten Variante, 16 GB Wlan, $290,50 veranschlagt.

Mit $100 ist der größte Anteil für das 9.7”-LCD angesetzt. 16GB Speicherplatz kosten $25, das Aluminium-Case ebenfalls $25, der Apple A4 Chip wurde mit $15 berechnet. Hinzukommen $20, die Apple fiskalisch für Reparaturen innerhalb der Garantiezeit anrechnen muss. Die Produktionskosten werden auf $10 geschätzt. Insgesamt sollen sich die Kosten bei $290,50 einpendeln, das wären dann etwa noch einmal $110,50 für Akku, Wlan-Modul, Kompass, Anschlüsse, Mikro, Lautsprecher, etc.

Bei einem angepeilten Verkaufspreis von $499, kommt Marshall auf einen Profit von 42,9%, so ComputerWorld. Hierbei werden jedoch große Posten wie die Entwicklung einfach außer Acht gelassen. Der Profit, den der Analyst nennt, ist vielmehr die Differenz zwischen Verkaufspreis und geschätzten Produktionskosten.

Deutlich höher ist die Differenz bei den 3G-Modellen, da Apple pauschal $130 Aufpreis für das SIM-Modul verlangt, aber nur etwa $16 Mehrkosten hat. Etwa 52% beträgt der Unterschied hier. Proportional vergrößert sich der angenommene Gewinn bei den 32GB- und 64-GB-Modellen. Als Beispiel wurde der 32 GB-Speicher mit $50,50, veranschlagt. Das Highend-Modell mit Wlan und 3G für $829 hätte laut Broadpoint-Analyse demnach bei $383 Kosten.

Zum Vergleich: iSuppli hatte seinerzeit für das iPhone 3GS mit 16 GB $172,46 Produktionskosten errechnet, das iPhone 3G wurde mit $174,33 angesetzt.

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 8 Kommentar(e) bisher

  •  mangochutney sagte am 1. Februar 2010:

    Diese Analyse halte ich für Unfug. Die wissen nicht was in dem Gerät steckt und $15,- für den Apple A4 anzusetzen, ein SOC, welches ohnehin meist etwas teurer ist, ist fragwürdig.

    Das sieht mir nach link bait aus, indem versucht wird Apple eine gigantische Gewinnmarge zuzusprechen.

    Das iPad ist ein neuer Gerätetyp und in der ersten Generation.
    Einsparungen beginnen erst mit der zweiten Generation.

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  •  ts sagte am 1. Februar 2010:

    Wenn die Kostenw irklich nur die Summe der Kosten der verbauten Teile wären, wäre es ja echt ein Traum.

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  •  Olumbo sagte am 1. Februar 2010:

    mal ganz zu schweigen von den entwicklungskosten. verdienen werden sie trotzdem. steve ist nicht st. martin! :)

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  •  @eresdd sagte am 1. Februar 2010:

    iPad-Gewinnspanne je nach Modell zwischen $208,50 und $446: http://macnot.es/31088

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  •  It´s me sagte am 1. Februar 2010:

    Was glaubt ihr denn, was Apple sich sowas kosten lässt ? In den mengen, die die einkaufen, (ich erinnere nur an den Artikel mit dem Flash Speicher…) glaube ich, kommen die Preise locker hin.
    Was den “neuen Gerätetyp” angeht, was ist denn neu daran ? Die Touchfunktion ist nicht neu, dass OS existierte auch schon, und alles andere was verbaut ist, gibts schon seid Jahren in jedem anderen mobilen gerät wie dem iPhone oder sämtliche anderen Smartphones die auf dem Markt sind, wenn man von dem Apple Chip absieht. Aber die Entwicklungskosten amortisieren sich in den nächsten 10 Jahren wo man diesen Chip in jedem verkauften iPhone der nächsten oder übernächsten Generation wiederfindet bestimmt um das 100 fache. Das würde sonst nicht in die Rechnung von Apple passen ;)

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  •  Jonas-th sagte am 1. Februar 2010:

    Schonmal jemandem aufgefallen, das die 3G Variante auch GPS hat? Als Sim Modul, Modem und Gps empfänger+ Antennen für 16$? Wow das nenn ich schnäppchen. die spekulieren doch nur um ihren Job zu rechtfertigen.

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  •  nd sagte am 1. Februar 2010:

    Berechtigte Kritik, ich änder den Text um. Diese “Analyse” ist nur ein Ratespiel, wie hoch die Produktionskosten beim iPad sein könnten, mehr nicht. Gewinn/Marge/Profit sollte man vergessen :( Srry.

    Analystengewäsch halt ^^

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  •  Nick777 sagte am 2. Februar 2010:

    “Was den “neuen Gerätetyp” angeht, was ist denn neu daran ?”

    Es geht auch gar nicht darum, dass das Gerät großartige neue Dimensionen eröffnen soll (wie das iPhone :-P ) sondern es soll bestimmte Sachen vom Macbook und iPhone besser machen. Diese Sachen definieren dann den neuen Gerätetypen – nicht neue Erfindungen sondern die Verbesserung bestehender.. Die Verschmelzung zwischen Laptop und iPhone… So denkt man sich das jedenfalls… im Prinzip auch nicht schlecht. Aber es ist kein “musthave” … Ich bin mit iMac und iPod touch vollkommen zufrieden!

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