MACNOTES

Veröffentlicht am  4.02.10, 19:09 Uhr von  

Google Nexus One: Hands On bei der iPhone-Konkurrenz

Google Nexus OneWer hätte vor drei Jahren gedacht, dass Apple und Google 2010 den Streit um das beste Smartphone am Markt ausfechten? Die Konkurrenz wurde in den vergangenen Tagen öffentlich verkündet, die Bandagen angesichts Googles provokanter Einspielung des Multitouch-Updates härter und (rechtlich) riskanter. Guter Grund, sich den iPhone-Konkurrenten genauer anzusehen. Googles Nexus One überzeugte beim ersten Eindruck noch nicht vollkommen, näher betrachtet, entfaltet der iPhone-Konkurrent einige Qualitäten und einige Schwachpunkte. Insbesondere aber eine ganz andere Philosophie.

Eben wegen dieser anderen Philosophie muss diesem Test vorangestellt werden, dass er von einem eingefleischten iPhone-Nutzer geschrieben wurde und man auch bei der Bemühung um “Objektivität” nicht völlig unvoreingenommen ein Nexus bedient. Spätestens, wenn es um “intuitive” Bedienbarkeit geht, wäre das schlicht vermessen. Ich gehe aber davon aus, dass der Großteil der Leser aus der iPhone-Ecke in Richtung Nexus blicken und ähnliche Eindrücke hätten. Dennoch der Disclaimer: Der folgende Testbericht über das Nexus One ist stark vom langen, vorhergehenden iPhone-Gebrauch geprägt.

Inbetriebnahme und erste Eindrücke

[singlepic id=6486 w=200 float=left] Das Nexus One ist trotz der beim Unboxing angesprochenen Irritationen schnell in Betrieb genommen. Ein halb geladener Akku war unserem Testgerät beigelegt, das Smartphone verlangte nach dem Einschalten die SIM-Pin, um anschließend direkt funktionsfähig zu sein. Telefonie und W-LAN standen out of the Box zur Verfügung, viele Dienste verlangen indessen nach dem obligatorischen Google-Konto – kein großer Unterschied zum iPhone, welches stattdessen eben ein iTunes-Account voraussetzt.

[singlepic id=6485 w=200 float=right] Das Nexus wirkt robust verarbeitet und liegt mit seiner griffigen Oberfläche gut in der Hand. Aussehen ist Geschmackssache, aber in Sachen Design scheint das Nexus dem iPhone nicht einmal ernsthaft Konkurrenz machen zu wollen – man setzt auf die praktischen Werte. “Bescheiden” in durchaus positivem Sinn ist einer der Begriffe, die einem zum Nexus-Design in den Kopf kommen.

Beim Trackball kommen Befürchtungen auf, ob das bewegliche Teil mit der Zeit verschmutzt oder verschleißt, “Staubfängercharakter” konnten wir in der bisherigen kurzen Testzeit keine beobachten. Die Tonqualität ist prima, der Lautsprecherklang etwas dünn, letzteres ist bei einem Smartphone verschmerzbar.

Auf 3,7″ Diagonale bringt das Nexus One 480×800 Pixel auf einem konrastreichen Bildschirm unter – eine über doppelt so hohe Auflösung als jene des iPhones, die bei vielen Anwendungen deutlich ins Auge springt. Die Prozessorleistung des Gigahertz-Chips schien beim Testen ausreichend bemessen, in Sachen Wärmeentwicklung und Akkulaufzeit braucht sich das Smartphone vor dem iphone nicht zu verstecken, vermag aber auch nicht zu punkten. Knapp bemessen sind die 4GB Speicher, die dem Nexus mitgegeben werden – 32GB-Karten sind jedoch ebenfalls einsetzbar.

Bedienung

[singlepic id=6476 w=200 float=left] Ganz so intuitiv wie beim iPhone erschließen sich die Möglichkeiten des Nexus One anschließend nicht. Statt auf eingängige Schlichtheit der Bedienkonzepte selber setzte man beim Android-Smartphone auf kurze, informative Infotexte, die zu vielen Apps und Features standardmäßig angezeigt werden. Das Format setzt Grenzen – wird man beispielsweise zum ersten Mal auf das notwendige Google-Account hingewiesen und gibt eines an, tappt man möglicherweise in die Falle, ein Googlekonto ohne Google Mail-Account verwenden zu wollen – das klappt nicht, was man beim, aber nicht vor dem Versuch erfährt.

Über den Menuknopf erschließen sich dann die meisten Features der verschiedenen Apps von selbst. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die zwei Homescreen-Ansichten sowie die vier Buttons plus Trackball, die nach dem diesbezüglich höchst sparsam ausgestatteten iPhone ein wenig wie Knopfoverkill wirken. Man gewöhnt sich indessen daran. Dasselbe gilt für den “Wust” an Bedienelementen – neben den Hardware-Bedienelementen buhlen eine Pulldown-Infoleiste, Icons und Widgets unterschiedlichster Funktion auf dem Homescreen um die Aufmerksamkeit des Nutzers. Mit der “Alles ist eine App”-Philosophie des iPhone hat das wenig zu tun.
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Die Auslieferung des Multitouch-Updates für das Nexus One läuft seit vorgestern, unser Testgerät ist bislang noch nicht mit den Mehrfingergesten ausgestattet worden. Diesbezügliche Einschränkungen werden in den kommenden Tagen behoben, anschließend droht allenfalls noch die unwahrscheinliche Möglichkeit, dass Apple den Konkurrenten auf juristischem Weg wieder zum Deaktivieren von Multitouch-Features zwingen könnte – allenfalls in den USA eine Befürchtung wert.

[singlepic id=6475 w=200 float=right] Die Spracheingabe funktioniert, dürfte in den meisten Fällen jedoch Spielerel sein, abgesehen von den klassischen “fingerfreien” Situationen wie der Navigation im Auto. Ansonsten tippt es sich auf der Onscreen-Tastatur tadellos, ob im Quer- oder Hochformat. Insbesondere die schmale Keyboardvariante wirkt angesichts enger, kleiner Tasten schwer bedienbar, in der Praxis ist die Trefferquote indessen vollkommen in Ordnung. Die Korrektur- bzw. Vorschlagsfunktion für Begriffe und Schreibweisen scheint dem ersten Eindruck nach praktisch und mit wenig nervpotential umgesetzt.
Reagiert die Tastatur in der Regel verlässlich, hakt vermutlich die Funktion zum “versehentlichen” Starten von Apps auf den Homescreens gelegentlich – das Antippen wird registriert, war dann aber zu kurz oder zu lang.
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Etwas albern scheint die Einschränkung im Landscape-Modus: bei den meisten Apps und Anwendungen lässt sich das Nexus nur nach links ins Breitformat kippen. Dreht man es auf die rechte Breitseite, steht ein Landscape-Bild auf dem Kopf.

Musikplayer

[singlepic id=6473 w=200 float=left] In Sachen Musik auf dem Nexus ist die eingangs erwähnte Objektivität in anderer Richtung gefährdet. Gebt Richie ein Smartphone, auf das man die MP3-Files einfach via Finder rein- und rauskopieren kann, schon grinst er über beide Ohren. Wer iTunes’ automatische Musikverwaltung gewohnt ist bzw. auf selbige Wert legt, wird hier natürlich Schwachpunkte finden. Wer sein Smartphone eben wie jeden anderen Datenträger auch an beliebige Rechner hängen und nach Belieben die Tracks kopieren will, wird an der Nexus-Lösung seine helle Freude haben. Files und Ordner werden einfach ins Stammverzeichnis gelegt, der Player auf dem Smartphone erkennt sie und sortiert auch nach Alben und Künstlern. Derselbe Weg gilt natürlich auch umgekehrt. Generell punktet das Nexus mit seiner “Speicherstick”-Funktion natürlich erheblich gegen das iPhone, auf dem ähnliche Lösungen nur mit Hilfsmitteln umsetzbar sind. Als Default-Shop ist der Amazon-MP3-Store installiert.

[singlepic id=6449 w=200 float=left] Wenn vorhanden, zeigt der Player die Cover an, die üblichen Funktionen sind vorhanden und übersichtlich organisiert. Ein paar Knöpfe mehr als Apple hat man der Fernsteuerung im Kabel spendiert, auch hier wird je nach Anwenderphilosophie die Bedienung als besser oder eben umständlicher empfunden werden.

Browser

Der Browser war einer der Punkte, bei dem die anfängliche Android-Begeisterung nach näherer Betrachtung kräftig relativiert werden musste. Der erste Eindruck: groß und schnell. Die höhere Auflösung ist deutlich fühlbar, und der Seitenaufbau von beeindruckender Geschwindigkeit. Nach einem flotten, vollständigen Seitenaufbau auf dem Nexus entwickelt man leicht eine gewisse Aversion gegen graue Karos, die einem auf dem iPhone dann schlicht zu oft begegnen.
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Störend, aber wohl behebbar ist die Instabilität – der Nexus-Browser schmiert gelegentlich (im Sinne von “nicht nur sehr selten”) ab. Schnell vermisst man auch die Zweifinger-Zoomfunktion des iPhone, die aktuell nachgerüstet wird – die jetzige Lösung mit Zoombuttons ist verwendbar, aber sicher keine Sternstunde der Userinterfaces. Mit dem Multitouch-Update ist das herein- und herauszoomen in Webseiten und Grafiken nun zufriedenstellend gelöst.

Beim Handling mehrerer Tabs hat man sich hingegen durch die andere Bedienphilosophie des Nexus’ dauerhaft ins Hintertreffen begeben. Hier wie auch in den meisten anderen Apps werden solche Funktionen über den Menu-Button aufgerufen und auf dem Touchscreen ausgewählt. Was auf dem iPhone ein völlig selbstverständliches Switchen mit ein paar Tippern und Wischern ist, gerät so auf dem Nexus zu einer Odyssee gezielter Tastendrückerei, die man schnell zu vermeiden sucht.
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Auf dem Nexus verschwimmen die Grenzen zwischen Browser und OS – Features “um den Browser” spielen die Google-Stärken natürlich voll aus. Details wie Google Suggest bei der Browserzeilen- oder Sucheingabe oder die konfigurierbaren Newsfeeds mit Google Alerts sind naheliegend, praktisch und gut umgesetzt.

Kamera

Mit einem LED-Blitz ausgestattet und zweifachem Digitalzoom versehen, macht die Kamera ordentliche, 5 Megapixel große Bilder. Der Autofocus reagiert schnell, vom Blitz darf man nicht allzu hohe Leuchtkraft erhoffen, aber für einen Schnappschuss ist das Nexus One dadurch auch in schummeriger Umgebung gut.
[singlepic id=6489 w=425] Kamera, fotografiert mit der Kamera des Nexus One
20FPS und mehr nimmt die Kamera alternativ in der Videofunktion auf, hier wird die Auflösung auf 720×480 reduziert. Sowohl Bilder als auch Videos kann man sich einfach via USB auf die Platte kopieren, direkt aus der Kamera-App heraus sind Sende-Presets für Google, Facebook, Picasa und MMS sowie via Bluetooth vorgegeben.

Apps

Im Android-Store haben sich inzwischen auch eine Vielzahl von Apps zu einem umfassenden Angebot versammelt. Mit dem Überfluss der App Store-Angebote kann die Plattform nicht mithalten, für viele iPhone-Programme sollten sich jedoch Äquivalente finden lassen.
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Eine Übersicht in diesem Bereich würde den Rahmen vollends sprengen – an dieser Stelle daher nur die Anmerkung, dass sich in Sachen Übersichtlichkeit der Android Market und der App Store wenig geben. Was “speziellere” Apps angeht, wird Apple noch bis auf weiteres die Nase vorn haben. Wenn Android auf diesem Feld nachzieht, wird die Konkurrenz definitiv hart werden – ob das angesichts der stattfindenden Aufsplitterung der Android-Plattform tatsächlich in diesem Maß geschieht, muss die Zukunft zeigen.

Fazit

Einige Kinderkrankheiten sind noch zu beheben, einige Stärken des Google-Handys kommen bereits deutlich zum Tragen, und vieles von dem, was überzeugten Apple-Usern als Inkonsistenz im Bedienkonzept aufstoßen wird, ist der anderen Philosophie geschuldet, die nicht alles aus einem Guss gestalten muss und dafür dem Endanwender auch einige Freiheitsgrade mehr einräumt.
[singlepic id=6483 w=425] (Rechnerzugriff auf die Smartcard des Nexus One deaktiviert den Zugriff für Apps. Manche Apps geben statt der Fehlermeldung in diesem Fall schlicht an, dass die Karte nicht vorhanden ist.)

Insofern wird sich die Zielgruppe des Nexus One und des iPhone schneiden, aber nicht decken. Konkurrenz belebt das Geschäft, und dass neue Akteure einen Markt gehörig aufmischen können, hat Apple mit dem iPhone selbst schon demonstriert. Googles erster Streich ist definitiv ernstzunehmen – in Sachen Hardwareausstattung hat das Nexus natürlich mehrmals die Nase vorne, was die Bedienung, das Programmangebot und manche gewohnten Selbstverständlichkeiten angeht, hält Apple den Vorsprung.

Dass ein Smartphone nicht (mehr) für sich alleine überzeugen kann, hat der App Store gezeigt. Die Infrastruktur spielt inzwischen eine zentrale Rolle, Apples Vorsprung ist weit, aber nicht uneinholbar. Was für Apple der Appstore, die iTunes- und iCal-Integration auf der Win- und Mac-Plattform darstellt, könnte für Google die Integration der mobilen Dienste, Google Mail, des Adressbuchs und Konsorten sowie die wachsende Zahl weiterer Dienste “in the Cloud” werden, die man auf dem Nexus bereits auszuspielen weiß. Negativ gesehen, steht dem Kontrollwahn Apples die Datenkrake Google gegenüber – ob hier die Konkurrenz zu offeneren und nutzerfreundlicheren Lösungen führt, wage ich an dieser Stelle nicht zu hoffen.

Vier von fünf Macs hat sich Googles erster Wurf durchaus verdient, und Apple tut gut daran, mit der kommenden iPhone-Generation für klare Verhältnisse zu sorgen. Denn vier von fünf Macs errang seinerzeit ein anderer neuer Stern am Smartphone-Himmel ebenfalls und startete daraufhin eine erstaunliche Erfolgsgeschichte.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: Google Nexus One
Hersteller: HTC/Google
Preis: ca. 550€ (US-Import)

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 20 Kommentar(e) bisher

  •  @alexf10 sagte am 4. Februar 2010:

    RT @Macnotes: Google Nexus One: Hands On bei der iPhone-Konkurrenz http://macnot.es/31385

    Antworten 
  •  @iHorst sagte am 4. Februar 2010:

    Google Nexus One: Hands On bei der iPhone-Konkurrenz: http://macnot.es/31385

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  •  Phillip sagte am 4. Februar 2010:

    Wie kein Artikel a la “was mich stört…” ohne hands-on ;) ?*

    Davon abgesehen finde ich den Vergleich nicht ganz so gut, denn den Lifestyle Faktor von Apple werden andere nur schwer wiederholen können (zumal die Nische besetzt ist), entsprechend sind die Zielgruppe da doch recht anders – was aber ja nur vorteilhaft sein kann, denn vom Erfolg des anderes lässt sich einiges lernen.

    *kleiner Scherz

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  •  veLo sagte am 4. Februar 2010:

    Zu geil Jungs! Ihr verlinkt beim Hersteller das iPhone anstatt http://google.com/phone oder wenigstens http://htc.com
    Wir haben alle herzlich gelacht. :D

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  •  rj sagte am 4. Februar 2010:

    Waah!
    @VeLo, es gibt eine Erklärung :o) – Im Ernst, sorry, Panne meinerseits, ich hatte wegen des Schlussabsatzes eh den iPhone-Artikel offen und kopierte den Code des Bewertungsteils gleich rüber, weils schneller geht als von Hand anlegen, wenn man eh am Artikel ist. Den Link hatte ich dann natürlich nicht editiert. .fixed.
    @Phillip, es hätt noch ein paar Kleinigkeiten gegeben und noch ein paar, die klasse gelöst sind, und wenn man das Teil ne Woche weitertestet, wird man auch nochmal so einen Artikel schreiben können. Das Ding ist schon ordentlich.
    Der zweite Absatz wirft imo aber die interessantere Frage auf. Das iPhone ist mir fast zu schade, als es zum “Lifestyle-Produkt” zu erklären. Oder wenn, dann allenfalls in dem Sinn, dass es eben Techniken verwendbar und *alltäglich verwendbar* gemacht hat, die das vorher eben nicht waren. Aber so der reine “ich kauf mir ein iPhone und bin jetzt cool, schön und reich”-Aspekt interessiert mich nicht wirklich (und ich schätze, die meisten Leser hier auch nicht). Es geht immer und in erster Linie um die praxistauglichkeit, und da hat a) das iPhone imo neue Masstäbe gesetzt, holt b) aber das Nexus wirklich gut auf. Wer nach pragmatischen und praxisbezogenen* Kriterien sein gerät aussucht, kann imo den Vergleich gut machen (bzw. sollte es sogar).
    Arg weit auseinander sind wir aber nicht, schätze ich, dass sich die Zielgruppen nicht decken, vermute ich ja auch stark. Ich denke aber beispielsweise, dass ich nicht der einzige bin, der die Bedienerfreundlichkeit bei gleichzeitiger Leistungsfähigkeit des iPhone sehr geil findet, sich hingegen an der extrem geschlossenen Plattform regelmäßig stößt (und zur Ansicht neigt, dass iTunes eine Ausgeburt der Hölle ist). Und mich juckt das Nexus schon schwer, grade deswegen. Und es heisst ja bekanntermassen, dass die Antwort auf jede Frage, die mit “Bin ich eigentlich der einzige, der…” beginnt, “nein” lautet :o)

    * Jenseits der Praxis von “Ich legs neben mir auf den Kneipentresen, dann finden mich alle cool” ;)

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  •  Stefan sagte am 4. Februar 2010:

    Überraschend – DAS iPhone-Portal gibt der Erz-Konkurrenz 4 von 5 Sternen^^^^^^^Macs? Was kommt als nächstes? Gnotes?

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  •  rj sagte am 4. Februar 2010:

    Nee, ich denk nicht. Win7 auch nicht. Ich glaub, so das eigentliche Motiv triffst aber mit deinem Wort von der “Erz-Konkurrenz”, weil das auch in unserer so schnellebigen Postmoderne nicht ganz so normal ist, dass binnen dreier Jahre zwei Unternehmen in einem Gebiet die “Erz-Konkurrenz” haben, auf dem beide vorher in keiner Weise aktiv waren. Ich meine, wie lang ist es her, dass der Vorstandschef von Google noch im Apple-Aufsichtsrat saß? Ein halbes Jahr erst – ich musste grade auch nachschauen :)

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  •  Duongel sagte am 5. Februar 2010:

    selten so nen guten bericht gelesen! ich lese hier ja schon lange mit, aber hab mich hiernach auch mal dazu entschlossen mich anzumelden :-D

    Antworten 
  •  @randolf sagte am 5. Februar 2010:

    RT @Macnotes: Google Nexus One: Hands On bei der iPhone-Konkurrenz http://macnot.es/31385

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  •  to party sagte am 5. Februar 2010:

    was mich an androids apps fehlt, ist das design… alle applikationen sind grottenhässlich mit informatikernavigierungslogik. furchtbar.
    Und auch wenn man eine hardware tastatur hat, wird man beim vertippen (oder schlechten deutschkenntnissen, wie bei mir) nicht korrigiert. Da fand ich iPhone viel besser
    Tollste Funktion ist die Hometaste – man drückt sie für 3 sek, und da kommt die in Hintergrund laufende applikationen. Genial, Toll, Multitasking :)

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  •  @oezguer_ sagte am 5. Februar 2010:

    RT @randolf: RT @Macnotes: Google Nexus One: Hands On bei der iPhone-Konkurrenz http://macnot.es/31385

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  •  zottel sagte am 5. Februar 2010:

    Und die Onscreen-Tastatur ist benutzbar?
    Das ist das, wovor ich nach der erstaunlich guten Tastatur des iPhone am meisten Angst hätte: Ständiges danebentippen/ärgern.
    Bisher hieß es meist, die Tastatur des N1 sei merklich schlechter als die des iPhone. „Merklich“ wäre ja noch ok, aber „deutlich bis ärgerlich“ schlechter nicht.
    Kann man mit der Tastatur auch als iPhone-Verwöhnter gut leben?

    Antworten 
  •  @mkitzmann sagte am 5. Februar 2010:

    Angenehm unaufgeregter Test des Google Nexus One – von einem eingefleischten Eifoner: http://macnot.es/31385

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  •  F-Styla sagte am 5. Februar 2010:

    “Auf 3,7″ Diagonale bringt das Nexus One 480×800 Pixel auf einem konrastreichen Bildschirm unter – eine geringfügig höhere Auflösung als das iPhone, die bei einigen Anwendungen jedoch ins Auge springt.”

    HAHA das ist nicht dein ernst oder?
    480*800 sollen geringfügig mehr Pixel sein als 320*480?

    Das sind insgesamt einmal 160 und einmal 320 Pixel, also insgesamt 480 Pixel mehr!!

    Ich bin auch ein iPhone Nutzer und soweit sehr zufrieden, aber die Display Auflösung vom iPhone ist veraltet und nicht mehr zeitgemäß!

    Hast du mal ein Video in WVGA konvertiert und dann auf dem Nexus One angeschaut?
    Das ist nicht zu vergleichen mit dem iPhone!

    Antworten 
  •  christoph sagte am 5. Februar 2010:

    ich bin ganz der meinung des verfassers – trotz aller vorteile des iphones, sind auch mir die abgescholssenheit und die gängelung durch apple – und insbesondere das furchtbare itunes – ein dorn im auge.
    bspw die funktion es als mobile festplatte zu nutzen, wie es mit den ipods (zumindest mit denen die ich besitze) geht, fehlt mir und es ist mir unverständlich, dass es uns benutzern einfach verwehrt wird.
    was mich interessiert ist wie es mit sync des nexus one aussieht – ich nehme an es wird nur mit der google “cloud” gesynct und ical und osx adressbuch kann ich nur über den umweg diese mit google kalender etc zu syncen mit dem nexus abgleichen? mobileme, exchange?
    wenn meine annahme stimmt, ist es mit der offenheit ja auch nicht so weit her…
    und die erkenntnis, dass man sich mit dem nexus one völlig der “datenkrake” google hingibt ist angebracht – das gelbe vom ei ist das sicherlich auch nicht

    danke für den objektiven artikel

    Antworten 
  •  rj sagte am 5. Februar 2010:

    Einen Exchange-Acc kann man im Nexus angeben. Getestet haben wir das (mangels Zeit und Exchange) nicht. Erwähnenswert in dem Kontext scheint mir noch, dass man Kontakte via Google, Exchange/ActiveSync und Facebook (!) importieren kann (letzteres grade ausprobiert, funktioniert prima). Hinzu kommt noch die Möglichkeit, Kontakte von der SIM- oder SD-Karte zu importieren. Über letztere sollten auch CSV-Exporte aus anderen Adressverwaltungen einpflegbar sein.

    Tastatur: Landscape seh ich kaum Unterschiede zum iphone. Schmal wirkt sie etwas schmaler, aber gefühlt ist der Bedienkomfort derselbe. Vielleicht abhängig vom Fingerformat etwas enger und dadurch schwieriger, aber imo keinesfalls deutlich schlechter.

    F-Styla: ok, falschen Ort fürs Understatement gewählt. Um ein paar Haare mehr zu spalten, sinds nicht nur “480 Pixel mehr”, sondern deutlich mehr als doppelt so viele wie beim iPhone :)

    Antworten 
  •  Shahpur Azizpour sagte am 5. Februar 2010:

    Also ist ja alles ganz ok, trotz leichter IPhone User färbung, ABER gerade beim Bereich Auflösung den Unterschied so runterzuspielen ist ein Witz. Etwas besser als das iPhone? Wir reden von 320*480 gegen 854 x 480 (WVGA). Man muss wirklich kein Technikaffiner Mensch sein um den großen Unterschied zu sehen. Gerade bei Texten/Icons/Bildern etc…

    Antworten 
  •  Shahpur Azizpour sagte am 5. Februar 2010:

    @F-styla:

    Das sind nicht 480 pixel mehr, sondern wenn dann mehr als 160 * 320 (also 160 MAL 320) Pixel. Das sind dann etwas mehr Pixel als 480. ;)

    Ich nutze den HTC Hero mit der gleichen Auflösung wie der iPhone und hatte über einen Monat ein Motorola Milestone Testgerät mit WVGA. Der Unterschied bei der Auflösung ist EXTREM.

    Antworten 
  •  @Eigentor sagte am 6. Februar 2010:

    Google Nexus One: Hands On bei der iPhone-Konkurrenz: http://macnot.es/31385

    Antworten 
  •  Sven Rot sagte am 8. Februar 2010:

    Das Handy wird immer besser. Ich denke da wird noch mehr solcher updates kommen. Ich bin allerdings davon überzeugt das Handy zu kaufen weil ich einfach stark davon überzeugt bin über das nexus-one.de.

    Antworten 

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