Aperture 3: Über 200 neue Funktionen für Apples Foto-Bearbeitung
Apple hat heute Aperture 3 vorgestellt, die nächste Hauptversion der Foto-Bearbeitungs- und Verwaltungssoftware. Insgesamt 200 neue Funktionen stehen in der neuen Version zur Verfügung, unter anderem Faces, Places und Brushes.
Einige der Funktionen dürften bereits von iPhoto ’09 bekannt sein: Faces und Places wurden vor über einem Jahr vorgestellt und sind nun auch für Aperture 3-Nutzer verfügbar. Außerdem gibt es neue Werkzeuge zur Bearbeitung von Fotos, genannt Pinsel. Damit lassen sich Korrekturen direkt auf das Bild “malen”, insgesamt 15 Quick Brushes stehen zur Verfügung, die Standard-Bearbeitungen erlauben.
Außerdem sind zusätzliche Optimierungs-Voreinstellungen enthalten. Zudem mit im Featurekatalog von Aperture 3: Neue Slideshows, in denen man die Fotos mit Audio, Text und HD-Videos verbinden kann. Die Slideshows können direkt zu iTunes exportiert und auf iPhone und iPod touch überspielt werden. Außerdem können Fotos direkt auf Facebook und Flickr geladen werden.
“Aperture 3 ist sowohl für Profis gemacht, die massive Bildarchive bearbeiten und verwalten, sowie iPhoto-Nutzer, die ihre Ergebnisse mit einfachen Tools verbessern möchten,” so Marketing-Chef Phil Schiller in der Pressemeldung.
Aperture 3 ab sofort verfügbar, der empfohlene Verkaufspreis für die Vollversion liegt bei 199€*. Wer bereits eine Aperture-Lizenz besitzt, kann das Upgrade Version für 99€ erwerben. Und auch im Store für Unternehmen (relevant vor allem für Freiberufler und Firmen) kann man die Software jetzt zum Preis von 199€ (Vollversion bzw. 99€ (Upgrade) kaufen*. Und wer einfach nur mal hereinschnuppern will, kann eine 30-Tage-Testversion bei Apple herunterladen. Aperture 3 ist eine 64-bit-Anwendung, Mac OS X 10.5.8 oder Mac OS X 10.6 Snow Leopard sowie ein Mac mit Intel-Prozessor sind die Mindestsystemvoraussetzung.
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robs meint:
Vielleicht legt Apple ja noch eins drauf?!
Joram meint:
Aperture ist für mich, und so manch anderen, einfach gestorben. Das UI mag klasse sein aber der RAW-Converter war bisher immer nur durchschnittlich. Apple hat in dem Bereich einfach mal vollkommen versagt: Seit September 2009 ist die Nikon D300s auf dem Markt und bis heute hat es Apple nicht geschafft den RAW Support zu liefern. Bei der Leica D-Lux 4 ist es das Gleiche nur dass diese seit September 2008 auf dem Markt ist. Was Apple in dem Bereich abzieht ist gelinde gesagt ein schlechter Witz.
Wäre wirklich mal interessant wie viele ambitionierte und professionelle Nutzer Apple in den letzten 12 Monaten an Lightroom verloren hat.
robs meint:
@ Joram:
Beide von dir genannten Modelle werden nun unterstützt. Siehe http://www.apple.com/at/aperture/specs/raw.html
Joram meint:
Deswegen schrieb ich ja bis heute. Aber es ist doch ein Armutszeugnis das für ein als „professionell” beworbenes Softwaretool erst ein halbes Jahr (im Fall der D300S) und bei der Leica ~16 Monate später die Unterstützung kommt.
Zumal die Entwicklung der RAW-Konverter bisher unabhängig vom Aperture Produktzyklus ablief da diese Systembestandteile sind (oder waren) und für Aperture keine „besonderen” Konverter genutzt werden/wurden.
Klar könnte Adobe auch etwas entgegenkommender sein und zumin. die vorletzte Version von Camera Raw unterstützen, aber es ist vollkommen verständlich das sie es nicht tun. Adobe ist immerhin in der Lage das aktuelle Produkt (Camera Raw 4 in diesem Fall, veröffentlicht im Oktober 2008) zu unterstützen und nicht einfach gar nichts zu tun bis der Nachfolger Monate oder Jahre später erscheint.
Apple Store down: Kommt das MacBook Pro-Update? meint:
[...] sich heute, ob die Gerüchte um ein Update des MacBook Pro korrekt waren. Update 14:40 Uhr: Aperture 3 ist ab demnächst bei Apple verfügbar, wie uns gerade über PR-Meldung mitgeteilt wurde. [...]
Steffen meint:
Würd mir gern mal die Demo laden allerdings geht das Formular zum Demo anfordern noch nicht :-D
Aperture 3: Langerwartetes Update in greifbarer Nähe? meint:
[...] dafür, dass der Nachfolger bereits auf dem Weg sein könnte. Einschub 9.2.2010: Mittlerweile ist Aperture 3 auch offiziell [...]
Manuel meint:
kann man sich das denn schon mal runterladen irgendwo, eine email für die trail hab ich noch nich bekommen ging ja sonst immer gleich
Updates: RAW-Kompatibilitätsupdate 3.0, iLife 9.0.4, SlideShow-Support meint:
[...] veröffentlicht. Enthalten sind vor allem Verbesserungen für das Zusammenspiel mit Aperture 3. Das iLife-Support-Update 9.0.4 beinhaltet Systemsoftware-Ressourcen, die auf iLife und andere [...]
Alex meint:
Aperture ist für mich gestorben, egal was da noch Tolles kommt.
Lightroom ist für mich das beste Programm, schon lange 64-bit.
Kolumne: Valentinstag meint:
[...] diese Woche? Leider keine MacBook Pros, wie von vielen (auch von mir) erwartet… Zum einen ist Aperture 3, das Programm für Foto-Profis erschienen. Es setzt nun auf 64Bit und Snow Leopard sowie mit über [...]
Aperture 3: Speicherleck verlangsamt System und begünstigt Abstürze meint:
[...] gerade mal eine Woche verfügbare Aperture 3 zeigt bereits Probleme mit Speicherlecks. Dies betrifft unter anderem den virtuellen Speicher, der [...]
Börries Kemper meint:
Ich verstehe Jorams Enttäuschung sehr wohl. Apple hat jetzt (zwei Jahre nach Erscheinen der ersten Kameras dieses Typs) die RAW-Converter für Panasonic Lumix G1 und GH1 eingebaut, das seit fast einem Jahr verfügbare Erweiterungsmodell Lumix GF1 aber mal wieder nicht. Muss ich jetzt wohl bis Aperture 4 drauf warten. Und das, obwohl die drei RAW-Dateien aus demselben Stall kommen und alle nicht voneinander unterscheidbar “RW2″ heissen.
Kaufe ich doch besser Lightroom – da ist “mein” Konverter drin – und verzichte auf die oberflächliche Eleganz der iPhoto-Aperture-Zusammenarbeit.
Aperture 3: Update behebt Speicherprobleme nur bedingt meint:
[...] hat ein Update für das fehlerbehaftete Aperture 3 veröffentlicht. Seit dem Release der Software am 16. Februar häuften sich die Beschwerden über [...]