MACNOTES

Veröffentlicht am  11.02.10, 17:45 Uhr von  kg

Bill Gates ist vom iPad unbeeindruckt

iPadWas hält Microsoft-Gründer Bill Gates eigentlich von Apples iPad? Besonders beeindruckt scheint er von dem Tablet nicht zu sein, wie er in einem Interview hat verlauten lassen.

Er war nie darum verlegen, Apples Produkte zu kommentieren, mehr als ein “och ja” konnte man ihm aber nicht entlocken: “Wissen sie, ich glaube an berührungsempfindliche Geräte und digitales Lesen, aber ich denke immer noch, dass eine Mischung aus Sprache, dem Stift und einem echten Keyboard – also einem Netbook – der Mainstream in dem Bereich sein dürfte. Es ist nicht so wie beim iPhone, wo ich sage ‘Oh mein Gott, Microsoft hat sich nicht genug angestrengt.’ Es ist ein gutes Lesegerät, aber das iPad hat nichts, wo ich draufschaue und sage ‘Ich wünschte, Microsoft hätte das gemacht.’ ”

Es ist nicht so, dass Gates kein Interesse an Tablet-Geräten hat, eher das Gegenteil ist der Fall: 2001 stellte Microsoft dan ersten Tablet-PC vor, den damals viele für das Gerät der Zukunft hielten. Ein Problem war und ist aber das Format und die Möglichkeiten der Texteingabe.

Zuletzt äußerte sich Gates gezielt zu Tablets, als er im Jahr 2007 mit Steve Jobs zusammen in einem Konferenz-Panel saß: “Ich glaube an das Format. Ich denke, man wird Spracheingaben, Tinte und irgendeine Art von Hardwarekeyboard haben sowie entsprechende Funktionen dafür. Das Gerät muss in die Hosentasche passen. Die Technologie erlaubt es uns, viele Dinge hineinzustecken, aber man muss aufpassen, dass man es entsprechend verpackt, so dass due Leute wissen, was sie zu erwarten haben.”

Die Stimmung zum iPad ist nicht nur bei Gates, sondern auch bei vielen anderen Technikbegeisterten eher verhalten. In Umfragen geben viele der Befragten zur Sprache, dass sie lieber abwarten wollen, anstatt sich das Gerät direkt zu kaufen. Ein Grund hierfür dürfte unter anderem sein, dass das iPad weniger ein vollwertiger Rechner als vielmehr eine Multimedia-Station ist, die von der Kategorie her eher dem iPhone/iPod touch als einem klassischen MacBook ähnelt.

[via Bnet]

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 18 Kommentar(e) bisher

  •  @ViviLewi sagte am 11. Februar 2010:

    RT @Macnotes Bill Gates ist vom iPad unbeeindruckt http://macnot.es/32068

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  •  egoist sagte am 11. Februar 2010:

    Genau das. Ewigkeiten gehyped (herbeigesehnt, gewünscht, gehofft, gebangt….) und dann nur luft, ganz warm.Axiotron (modbook) hat lange, lange vorher vorgemacht was man mit “Tuning” alles aus einem feinen MacBookPro machen kann. Hier hat IMHO Apple einen Verzweiflungsschuß loßgelassen. Das iPad ist (nochmal IMHO) nur ein “großer”, “nichtmobiler” iPod. Schön das andere Firmen (4TiiToo) sowas mit einem “echtem” Betriebssystem versuchen zu realisieren. Leider kein OSX – aber mein MSI-Wind läuft auch nicht schlecht damit.
    Seit 2002 besitzte ich einen Acer-Travelmate-Tablet-PC. Sehr zufrieden. Immer noch. Nur der Formfaktor ist Bullshit. Acht Jahre später stimmt der Formfaktor… aber…! Ein Tablet-mit-OSX-plus-OneNote-Finder-Kamera-Bluetooth-Wlan-USB3-Kaffefilterspender….. das wäre die Eierlegendewollmilchsau. Also auch Apple-würdig gewesen.
    Schnellschuß – deutlich daneben!
    Heiko

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  •  egoist sagte am 11. Februar 2010:

    …der Acer TabletPC lief kurzzeitig auch mal unter 10.5.4 incl. funktionierender Stifteingabe. Das war aber so müllig (Texteingabe und Handschriftenerkennung unter OSX / Systemstabilität) das ich freiwillig zu XP-Tablet zurückgewechselt bin. Win7 ist von der Texteingabe/Handschrifterkennung (Stift) der HAMMER. Da kommt Apple GARNICHT ran! Deshalb wahrscheinlich auch kein OSX auf dem iPad – weil nicht funktionell/uptodate für die “Fingereingabe”.

    Wie immer! Hier müsste Cooperiert werden um ein Optimum zu erreichen. Also: Vergessen. Warten.

    Denkmaldrüber.
    Heiko

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  •  robs sagte am 11. Februar 2010:

    Das Gerät muss in die Hosentasche passen. Die Technologie erlaubt es uns, viele Dinge hineinzustecken, aber man muss aufpassen, dass man es entsprechend verpackt, so dass due Leute wissen, was sie zu erwarten haben.

    Hmmmmmm? Klingt doch irgendwie genau nach dem iPhone, oder?

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  •  hansi sagte am 11. Februar 2010:

    Ich trauen dem iPad wesentlich mehr zukunft zu, als das hier & weltweit andere tuen.

    Das iPad ist noch gar nicht auf dem markt & es lässt sich deshalb, so bin ich der meinung, keines falls eine Äußerung über Sinn & Nutzen feststellen.

    Das iPhone hatte relativ viele Kritiker, als es auf dem Markt kam, zu langsam keine Programme von Drittanbietern etc.

    Heute ist das iPhone 3GS verdammt schnell & mit GPS & allem ausgerüstet was man vermist hat.
    Mit 140 000 Apps im Appstore, sind auch alle kritiker, die die funktion für Apps vermissen ließen verstummt.

    iPhone & iPod haben in den letzten Jahre gezeigt, das Apple mit seiner Einfachkeit einen sehr guten & erfolgreichen Weg eingefahren hat.

    Apple baut in seine Produkte nur die Funktionen ein, die man braucht, die die man vermissen würde wenn sie nicht da wären.

    Microsoft hat mit Vista gezeigt, das man eher gar keinen Erfolg hat, wenn man alle Funktionen baut, von denen man denkt, man könnte sie i.wann einmal gebrauchen & somit jegliche übersicht schlicht weg zerstört.

    Die einfachkeit & der relativ günstige Preis wird diese Produkt für vor allem Studenten & Schüler attraktiv machen. Da man zum mitschreiben im hörsaal keine 3 GHZ unter der Haube braucht, auch kein Vista Ultimate & was auch immer.

    Auch gibt es wohl viele Leute die sich öfters mal ein 2tes Notebook für das Wohnzimmer gewünscht hätten, wenn sie einfach mal ihr Bilder anschauen, sotieren wolllen etc oder einfach mal schnell ein Kochrezept Googlen wollen ohne ihren Gamer PC hochzufahren.

    Und genau dafür ist das iPad entwickelt worden.

    Deshalb trauen ich dem iPad sehr viel Erfolg zu.
    In den Bereichen für das es gedacht ist. Es sollte auch niemals ein Netbook oder gar ein Notebook erstatz sein.

    Wir werden sehen.

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  •  egoist sagte am 11. Februar 2010:

    Du hast eventuell recht, hansi.

    Also! Warten wir auf das iPad3GS !!!

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  •  Alex sagte am 11. Februar 2010:

    iPad = großer iPod touch = Gäääähn.
    Da bleibe ich lieber bei richtigen Büchern, die riechen auch so gut…

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  •  @hpp23 sagte am 11. Februar 2010:

    RT @Macnotes @BillGates ist vom #iPad unbeeindruckt http://macnot.es/32068

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  •  Lawbike.de sagte am 11. Februar 2010:

    Ob das iPad seine Käufer – mehr oder weniger – finden wird, hängt doch von vielen Faktoren ab. Der eine kann was damit anfangen, der andere nicht.
    Ein Netbook jedenfalls ist mindestens ganz genauso viel “Geschmacksache”.

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  •  harald sagte am 11. Februar 2010:

    gottchen, warum gibt eigentlich jeder so viel auf das was ballmer und gates sagen? die beiden waren noch nie visioniäre. die beiden sind auch noch immer der festen überzeugung, dass das iphone ein flop wird ;-).

    man sollte vielleicht mal ein paar leute fragen, die in der computer-industrie wirklich was geleistet haben, aber bitte nicht ballmer und gates.

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  •  Ace sagte am 12. Februar 2010:

    Ich bin davon überzeugt, dass das iPad der Knaller sein wird ! Nicht unbedingt zum Anfang aber es setzt sich nach und nach durch. Ich werde mir auf jeden Fall ein besorgen, denn die Möglichkeiten, die sich damit ergeben, sind enorm ! Und nein, man kann es nicht mit einem Netbook vergleichen ! Das iPad ist wesentlich besser als man denkt… man hat es nur noch nicht begriffen…aber das kommt ja noch ;)

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  •  It's me sagte am 12. Februar 2010:

    Harald, hast mal drüber nachgedacht, wer in dieser Branche Weltmarktführer ist ? Kleiner Tip für dich, es ist nicht Apple.
    Das iPad ist tatsächlich nur was für Rentner oder Leute die wie Schafe im Rudel dem Applehype hinterher Rennen. Es kann nichts, was jedes andere tablet oder das iPhone auch kann. Von daher alles nur gutes Marketing (das klassische aus Schei*** Gold machen) und ne ganze menge warme Luft.

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  •  kg sagte am 12. Februar 2010:

    Die Sache ist ohnehin die, dass das iPad gar kein klassisches Tablet in dem Sinne werden wird. Was ich bisher an Tablets gesehen habe waren vollwertige Rechner mit normalem Betriebssystem, die eben die zusätzlichen Vorzüge eines Touchscreens mit sich tragen. Währenddessen ist das iPad nunmal eben ein “Media-Tablet”, irgendwo zwischen klassischem E-Reader und ein bisschen Multimedia. Bleibt es beim iPhone OS als Betriebssystem wird sich daran nichts oder nur wenig ändern und hängt davon ab, was sich die Entwickler einfallen lassen und wie viele der Möglichkeiten Apple an diese weitergibt. Wie wir alle wissen, sind auch beim iPhone längst nicht alle Möglichkeiten voll ausgeschöpft, siehe Bluetooth-Datenübertragung.

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  •  it´s me sagte am 12. Februar 2010:

    @kg das ist es eben… Bluetooth als beispiel ist quasi ne Lachnummer von Apple… Das wird ganz sicher bei der iPhone OS 4.0 release als große neuerung präsentiert. Findet bestimmt auch jeder super und ganz toll… nur konnte das schon mein Sony was mittlerweile 5 Jahre alt geworden ist.

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  •  Kay sagte am 12. Februar 2010:

    Für jemanden, der selbst noch nie etwas Innovatives auf den Markt geschoben hat und an derartig viel Scheiße Schuld ist, nimmt Bill Gates den Mund ziemlich voll.

    Man erinnere sich an die präzise Markt-Vorraussage von Steve Ballmer zum iPhone: http://www.youtube.com/watch?v=So7qrFO_p44

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  •  kg sagte am 12. Februar 2010:

    @it’s me Ich denke auch, dass Gates durchaus einen Punkt hat bei dem, was er sagt.

    @Kay Bill Gates ist nicht Steve Ballmer – im Vergleich zum jetzigen Chef hatte Gates schon früh die Zeichen der Zeit erkannt, während Ballmer den Karren jetzt ordentlich an die Wand fährt. Ich halte Gates für einen klugen Mann, der den Markt durchaus richtig abschätzt. Was jetzt aber mit Microsoft passiert, ist nicht primär auf seinem Mist gewachsen.

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  •  Chris sagte am 13. Februar 2010:

    Ich muss Bill Gates da zustimmen. In der Tat hat das iPad nichts, was es für mich zu einem “must-have” macht. Ein aufgeblasener iPod, nicht mehr und nicht weniger. Dem iPad fehlen, wie nun schon mehrfach kommentiert, einige wichtige Features, ohne die es leider wenig Sinn macht, sich dieses Gadget zuzulegen.
    Tatsächlich aber glaube ich auch, dass Apple im Begriff ist, sich selbst der größte Feind zu werden. Bedingt durch ihre Marketingstrategie und die Glorifizierung der ganzen Firma, hat Apple selbst für eine Erwartungshaltung gesorgt der man nun nicht mehr gerecht werden kann. Produkte wie das iPhone, das tatsächlich innovativ war, schüttelt man nun einmal nicht täglich aus dem Ärmel. Auch Steve Jobs nicht.

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  •  /root sagte am 15. Februar 2010:

    Bily-Boy glaubt ja auch, dass 640 kByte alles ist, was eine Anwendung jemals brauchen wird…

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