Review: 11. Februar 2010,

Futurama Comics #38 – Vorsicht britischer Humor

Futurama Comics #38
Futurama Comics #38

Die aktuelle Ausgabe des Futurama Comics, Nummer 38, steht sehr im Zeichen des britischen Humors. Denn Bender, Fry und Leila sollen eine Lieferung Roboter-Papageien an den Planeten Neu-England ausliefern. Dort haben sich ehemalige Roboter-Sklaven niedergelassen und ihre Vision vom klassischen England wahr werden lassen.

Da gibt es dann diesen Witz zum Einstieg. Ein Roboter-Papagei aus der Lieferung liegt auf dem Tisch vor Fry und Bender. Fry ist sichtlich bestürzt, weil der Papagei tot sei. Ist er aber nicht, gibt Bender stetig Kontra und kann das sogar beweisen. Dies erinnert an einen der berühmtesten Sketche von John Cleese. Und viele solcher Anspielungen werden folgen. So viel ist sicher. Zugegeben, manche Anspielung ist durchaus ganz nett geworden. Anstelle des Towers von London findet Fry ein AT-Tower-Gehäuse vor, und Leela schaut Sicht den „Tausch“ des Virusprogramms an, anstatt den Wechsel der Wachen vor dem Palast zu beobachten.

Nicht ganz so sicher ist indes der Ausgang des Nebenkriegsschauplatzes. Denn auch Hermes, Dr. Zoidberg und Amy wollen gerne mal etwas erleben. Immer würden nur die Kollegen ihren Spaß haben dürfen. Professor Hubert überlässt das Thema sich selbst, und spontan finden sich auf Amis Vorschlag die drei „Statisten“ in der „Unterwelt der Mutanten“ wieder. Aber nicht lange, denn sie werden das Klo runter gespült. Wie sie aus dieser misslichen Lage entkommen können, und ob es ein Leben unter der Klospülung gibt, können Interessierte gerne im aktuellen Heft nachlesen. 

Fazit

Das neue Heft erscheint erst am 14. April. Bis dahin haben Fans eine Menge Zeit sich mit der jetzigen Ausgabe und dem darin enthaltenen britischen Humor auseinander zu setzen. Es ist in der Tat nicht jedermanns Sache, aber zwischendrin gibt es zum Glück immer auch typische Futurama-Gags, die nicht unbedingt „awfully funny“ sein wollen, sondern einfach nur komisch.

Interessant sind aber die Infos aus der Datenbank, die die ganzen Witze aufklären und die Anspielungen auf Großbritanniens Eigenarten auflösen. Für manch einen eine nahezu perfekte Lösung, um seine Allgemeinbildung zu schärfen, ohne staubtrockene Geschichtsbücher zu wälzen.

2,90 Euro kostet die aktuelle Ausgabe #38 – Comics wie eine Flasche leer! Es gab in meinen Augen zwar schon bessere Hefte, doch wer Futurama mag, wird auch mit dieser besonderen Ausgabe auskommen können.



Futurama Comics #38 – Vorsicht britischer Humor
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