: 16. Februar 2010,

FairPlay-DRM für iPad-iBooks im Gespräch

iPadApple wird für die in iBooks gekaufen E-Books auf dem iPad vermutlich FairPlay als DRM einsetzen. Bisher war noch wenig bekannt über die Dateiformate, die auf dem iPad zugelassen sein werden, klar ist nur, dass EPUB-Bücher sich nutzen lassen sollen.

Aus Verlagskreisen heißt es derzeit, dass Apple im iBook-Store vermutlich das Digital Rights Management FairPlay einsetzen wird, das man jetzt schon von Apps, Serien und Filmen kennt. Das Ziel dieses DRM: Die Nutzung so weit einzuschränken, dass nur der Käufer davon Gebrauch machen kann. Inwieweit sich die bei iBooks heruntergeladenen E-Books nutzen lassen und vor allem von wem, wurdeim Bericht nicht erörtert, ebensowenig die Frage, ob Verlage auch die Option haben, auf einen Kopierschutz zu verzichten – gerade Verlage wie O’Reilly, die sich offen gegen solche Formen des DRM aussprechen, dürften daran ein Interesse haben.

Die Informationen zu iBooks halten sich derzeit in Grenzen: Bekannt gegeben wurde bereits, dass EPUB unterstützt werden soll. Außerdem wird iBooks nicht standardmäßig zum App-Spektrum gehören, sondern nur dort verfügbar sein, wo Bücher angeboten werden. Offen ist derweil, *wie* sich EPUB nutzen lässt und ob dies auch ohne iBooks möglich ist.

[via LA Times]



FairPlay-DRM für iPad-iBooks im Gespräch
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Zuletzt kommentiert



 3 Kommentar(e) bisher

  •  Dirk (16. Februar 2010)

    Wenn die Verlage auf DRM verzichten ist das die eine Sache. Die andere Sache muss sein, das die Bücher die man runter geladen hat, nicht weiter verkaufen kann. Denn sonst machen die Verlage beim iPad und Co nicht mit!

  •  jochen (16. Februar 2010)

    adobe hat vorgemacht, wie es nicht funktioniert. ebooks, die fest an eine anwendung gekoppelt sind, sind für wissenschaftliches arbeiten mit mehreren büchern und dokumenten nahezu unbrauchbar. das ebook muss sich auch unter os x nutzen lassen + spotlight + preview

  •  kg (16. Februar 2010)

    @jochen da stimme ich dir generell zu, wobei ich mir die Frage stelle, ob die Sache mit einer dazugehörigen Desktop-Anwendung anders aussieht, die alle gängigen E-Book-Formate unterstützt.


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