MACNOTES

Veröffentlicht am  20.02.10, 8:57 Uhr von  

Kolumne: Einsicht oder Absicht.

Kolumne
Irren ist menschlich und kein Mensch ist fehlerfrei. Wer das Gegenteil behauptet, ist entweder dumm oder ein Genie. Jedenfalls stellte sich mir letztens die Frage bei den Prognosen von Steve. Hat er sich geirrt oder doch nur strategisch geschickt durch seine Aussagen alle Welt manipuliert? Hat er eingesehen, dass die Aussagen Quatsch waren? Oder wusste er es bereits, als er seine Behauptungen aufstellte?

Ich beziehe mich auf den auch auf Macnotes diskutierten Wired-Artikel, der die vergangenen Aussagen Steves unter die Lupe nimmt und ihn retrospektiv betrachtet als geschickten Lügner darstellt. Verschleierungstaktik oder doch nur eine rechtzeitige Einsicht? Die Frage ist, wie kann man beispielsweise die Aussagen Steve Jobs in Bezug auf Adobe deuten? Adobe selbst ist immer noch der Meinung, Apple sei zum großen Teil selbst schuld, weshalb Flash nicht besonders gut auf den Macs performt. Steve wiederum zieht den Vergleich zu dem obsoleten Diskettenlaufwerk des iMacs und anderen alten Technologien. In seinen Augen ist Flash zum Scheitern verurteilt und hätte dazu geführt, dass das iPad nicht zehn, sondern lediglich 1,5 Stunden Laufzeit hätte.

Flash und Disk

Die Aussage von Steve, dass die Faulheit der Adobe-Entwickler die Ursache dafür ist, dass die Programme auf dem Mac nicht besonders performant sind, enthält durchaus ein Quentchen Wahrheit – jedenfalls, wenn man sich Adobes “Brot und Butter”-Suite anschaut. Photoshop & Co. bekommen im neuen CS5-Paket endlich Cocoa und 64 Bit-Unterstützung. Das hat echt gedauert! Die verbesserte Performance der Beta ist laut der ersten Tests deutlich spürbar. Passend zum 20. jährigen Geburstag von Photoshop hat sich wohl Adobe den Mac-Usern erbarmt! Mit Photoshop wurde mit größter Wahrscheinlichkeit auch dieses Foto erstellt. Man beachte den gespiegelten Schatten. Mal sehen, wie schnell Apple hier reagiert: Nobody is perfect!

Spiegelung

Viel besser funktioniert die Beziehung zwischen Disney und Apple, kein Wunder, da Steve der größte Aktieninhaber des US-Unternehmens ist. Daher wird auch die nächste goße Pixar/Disney-Produktion nicht mit gut sichtbaren “Product Placements” geizen. Ein Apple Notebook und ein iMac werden samt OS X und Safari in der nächsten Geschichte um die Spielzeuge eingebaut. Das kann man bereits im HD-Trailer gut erkennen. Der Film selbst wurde auf einem MacBook Pro mit AVID geschnitten, was wiederum schon wieder ganz normal ist in der Filmbranche.

iMac

In eigener Sache: Die Macnotes ist auf der diesjährigen CeBIT vertreten und es ist zu erwarten, dass dort viele Unternehmen auf den iPad-Zubehör-Zug aufspringen werden. Interessante und weniger interessante Dinge werden sich um die Gunst der Besucher kloppen. Ob das iPad der Buzz der CeBIT sein wird? Das iPhone ist jedenfalls im Schatten des großen Bruders fast in Vergessenheit geraten, aber es gibt immer wieder etwas spannendes zu berichten, zum Beispiel dieser Vergleichstest zwischen dem Nexus und iPhone 3GS. Mit erstaunlichen Ergebnissen.

Der Rausschmeißer dieses Mal: Ein flambierter iMac der aber noch funktioniert. Außerdem sei Windows 7 Mobile laut dem Fachmann von Betanews ein Fail. Zune, ich höre dir trappsen.

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