: 22. März 2010,

Amazon plant Kindle-App für iPad, Ablehnung möglich

amazonkindleappiconAmazon hat bekanntgegeben, dass sie bereits an einer iPad-fähigen Version der Kindle-App arbeiten. Neben Amazon wird auch der amerikanische Buchhändler Barnes & Noble eine spezielle Anwendung bereitstellen.

Die neue Kindle-Version wurde einem Reporter der New York Times bereits genauer vorgeführt, unter anderem sollen sich die jeweiligen Buchseiten mit den Fingern weiterblättern lassen, ähnlich wie es in der Apple-eigenen iBooks-Anwendung vorgesehen ist. Auch die sonstigen Funktionen der App sollen optimiert und erweitert werden, z. B. die Anzeige der E-Book-Sammlung.

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Letzte Woche hatte Amazon bereits Kindle für Mac OS X vorgestellt, mit Hilfe derer Mac-Nutzer Bücher bei Amazon kaufen und herunterladen können, sogar ohne einen Kindle zu besitzen.

Auch Barnes & Noble, der größte Buchhändler in Amerika, hat bereits vorgesorgt: 14 Entwickler sollen derzeit daran arbeiten, die bereits vorhandene iPhone-App für das iPad umzugestalten.

Was für eine Zukunft die unterschiedliche E-Book-Apps im Store (und damit auch auf iPhone, iPod touch und iPad) aber haben, ist aktuell noch offen: Apple hat bereits in der Vergangenheit Apps aus dem Store verbannt, weil sie Funktionen des iPhone kopierten. Mit der demnächst verfügbaren iBooks-App könnte dies auch für diverse E-Reader-Anwendungen zutreffen – auch und gerade wenn sie für das iPad optimiert wurden und in direkter Konkurrenz zu Apples Software stehen.

[zu Amazons Preview-Seite]



Amazon plant Kindle-App für iPad, Ablehnung möglich
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Zuletzt kommentiert



 5 Kommentar(e) bisher

  •  mafis (22. März 2010)

    Auch wenn Ich das iPad super finde. Sollten diese Ebook Apps wirklich ablehnen, dann sollte sich wirklich mal das Kartellamt einschalten oder wer dafür zuständig. Da sowas ja dann schon Ausnutzung eines Monopoles ist oder nicht ?

  •  kg (22. März 2010)

    @mafis wenn es danach ginge, wären sämtliche App Store-Beschränkungen Ausnutzung des Monopols – also auch z.B. die Ablehnung von Google Voice damals.

  •  Markus S. (22. März 2010)

    die bereits vorhandene iPhone-App für das iPhone umzugestalten.

    ???

  •  René (22. März 2010)

    Naja, jedenfalls kann man kein Monopol in einem Markt ausnutzen, das nicht existiert. Klar finde ich das auch aus Usersicht nicht toll oder nutzenoptimal, aber es gibt ja Alternativen und ist nicht so, dass das iPhone/Pad > 50% Marktanteil im Smartphone-/Tablet-/Mobilbereich hätte… Sonst könntest du/ihr auch den Aldi dafür belangen, dass die ihren Lieferanten und Subunternehmern vorschreiben, wie die Verpackungen grob auszusehen haben (bspw. wo die EAN-Codes sein müssen).

    Bevor man so Begriffe wie Monopol oder Kartellbehörden rauskramt, sollte man vielleicht erstmal Grundlagen der Wettbewerbstheorie studieren oder zumindest googlen und Wikipedia lesen. Dabei fällt mir ein: Dieter Nuhr hat mal was drüber gesagt, wie man sich verhalten soll, wenn man keine Ahnung hat. Komm grad nicht drauf…

  •  XPert (23. März 2010)

    Ohne die genauen Hintergründe zu wissen; wie kann es möglich sein, dass Apple mit solchen Beschränkungen ohne weiteres durchkommt, Microsoft dagegen „gezwungen“ z.B. andere Browser nicht nur zuzulassen sondern auch noch prominent zu präsentieren?!


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