News & Rumors: 6. April 2010,

Die ersten 12 Stunden mit dem iPad

Wie sollte es auch anders sein, ich hatte keine Ruhe, 3 Tage nach dem iPad Start in den USA ist es nun auch hier angekommen. Nein, nicht in den Läden – sondern „nur“ mein iPad Import.

Daher mal ein erster Eindruck aus den ersten Stunden. Zugegeben es sind noch keine 12 Stunden, aber fast und es klingt einfach besser. ;)

Erster Eindruck: „Wow – ich dachte es wäre etwas schwerer und und der iPad Simulator ist nicht genau gleich groß“.

Aber fangen wir vorne an.
Inzwischen gibt es bereits gut 3.800 iPad Apps, die auch dringend notwendig sind, da iPhone Apps klein und frickelig oder per Zoom (2x) pixelig und unschön werden. Auch das schnell oder nach einigen Stunden gewohnte iPad App Feeling, von grossen, oft gut aussehenden und besser nutzbaren iPad Apps, lasst sich nicht so einfach auf eine im „Fenster“ laufende iPhone Apps übertragen.

Apps wie z. B. Things oder Spiele wie Scrabble machen einfach Spaß und sind gut zu bedienen. So kann man zwei oder mehr iPhones oder iPods mit dem iPad verbinden und diese als Buchstabenbank nutzen. WordPress Artikel wurden von mir bisher nur im äußersten Notfall per iPhone verfasst, mit dem iPad sieht die Sache schon ganz anders aus. Übersichtlich und einfach eine bessere Tastatur.

Und wo wird gerade beim Thema Tastatur sind, oft wurde die Frage gestellt „Lässt sich auf der Tastatur gut schreiben?“, das kann ich nun im Querformat und nach bzw. während dieses Artikels bestätigen. Mit etwas Übung und Gewöhnung lässt sich im Querformat gut mit 6-8 Fingern + Daumen für die Leertaste schreiben. Im Hochformat sieht die Sache schon etwas anders aus.
So kann es hier schnell zum vier Fingertipper werden. So werden Nutzer, die es gewohnt sind blind zu schreiben im ersten Moment Probleme bekommen. Das ganze legt sich allerdings sehr schnell oder man wechselt zum 4 „Fingertipper im Querformat“ – zumindest für die erste Zeit.

Vielleicht noch etwas zum allg. Schreiben, das iPad bietet wie das iPhone auch eine Rechtschreibkorrektur, allerdings in einer überarbeiteten Version, so werden nicht erkannte bzw. falsch geschriebene Wörter rot unterstrichen und können so direkt korrigiert werden.

Standardumlaute können schneller als beim iPhone getippt werden, hier reicht ein etwas längerer Tipp (ohne Zusatzauswahl im öffnenden Zusatzmenü) aus. So wird z. B. aus einem a ein ä oder aus einem o ein ö, weitere Umlaute wie ò stehen im „Fenster“ (siehe Screenshot) wie beim iPhone zur Verfügung.

Das Display ist wirklich brilliant, zeigte aber direkt nach der Abholung, das es auch super als Spiegel genutzt werden kann und somit in der Sonne zum Problem werden kann.

Youtube HD Videos oder allg. Videos sind schick und können auf die volle Displaygroße gezoomt werden. Wie auch beim aktuellen iPhone 3GS, ist das Display zusätzlich mit einer Schutzschicht gegen Schmutz und Abdrücke bestückt, die bei der Menge an Fingerabdrücken auch notwendig ist.

Zurück zum iPad App Store, bei dem direkt angemerkt werden muss, er läuft auf dem iPad aktuell nur mit einem US iTunes Account. Apps die bereits im deutschen Store verfügbar sind bzw. bereits per Desktop iTunes geladen wurden, können auch ohne US Account ohne Probleme synchronisieren und genutzt werden. Allerdings gibt es einige Apps wie iBooks, Numbers, Keynote oder Pages die aktuell nur im US Store (in englisch) verfügbar sind und somit nicht per iTunes (DE Store) „vorgeladen“ werden können.

Wie bereits erwähnt, sind aktuell gut 3.800 iPad Apps verfügbar, die preislich allerdings meist nicht im Preissegment 1,59 Euro bewegen, sondern in den höheren Bereichen um die 8€ – 10€. Aber auch kostenlose Apps wie die von der NY Times, zeigen was sie können und bringen ein komplett neues Zeitungsgefühl mit. Einzelne Artikel können z. B. direkt geöffnet werden und werden so nicht einfach nur als „PDF Version“ aufgezoomt (wie es manch anderer Zeitungsverlag realsiert hat).

Einige, wenn auch eher wenige Entwickler (im gefühlten Vergleich), haben ihre iPhone Apps bereits überarbeitet und als Universal Apps veröffentlicht. Universal Apps enthalten sowohl iPhone und iPad Version und liegen meist noch im normalen iPhone Preissegment.

Beim ganzen App testen, spielen und teilweise noch häufiger auftretenden Abstürzen, muss man einfach bedenken, dass kaum einem Entwickler ein iPad während der Entwicklungszeit zur Verfügung stand. So werden uns wohl in den nächsten Woche eine große Menge Updates und natürlich auch neue Apps begegnen. Auch dem eigentlichen iPhone OS merkt man teilweise seine noch junge iPad Firmware an, so bleibt z. B. die Wortkorrektur teilweise (trotz richtigem Vorschlag) ohne Funktion. Doch bin ich mir sicher, dass wir bereits in den nächsten Tagen oder Wochen die erste Bugfix Firmware erhalten.

Soviel zum ersten Eindruck und Überblick.
Sicher gibt es viele weitere Punkte, Aspekte oder Apps wie iBooks, die erwähnt werden wollen oder eine Erwähnung wert sind, doch wurde das diesen ersten Eindruck einfach sprengen.

Weiter Fragen, einfach in die Kommentare oder per Mail.

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 10 Kommentar(e) bisher

  •  iPadnoob (6. April 2010)

    Woher hast du dein iPad importiert?? und wieviel hat es gekostet???

  •  zoxx (6. April 2010)

    hallo leute
    ich habe heute in 20min. schweiz gelesen die ersten eindrücke für ipad und hab viel mehr erwartet! Dafür bin ich nicht so heiss auf ipad und warte lieber auf der neue IPHONE auch wenn es mehr kosten würde.

  •  Eugen (7. April 2010)

    tut mir leid, aber:

    „Standardumlaute können schneller als beim iPhone getippt werden, hier reicht ein etwas längerer Tipp aus und ohne Zusatzauswahl wird aus einem a ein ä.“

    … kann kein Mensch verstehen. Ist der „etwas längere Tipp“ länger als beim iPhone oder wird das Feature einem völligen Neuling erklärt? Wie um Himmels Willen passt „ohne Zusatzauswahl“ zu dem Screenshot? Wenn die Wahl zwischen „ö“ und „ó“ kein Zusatz ist, was dann?

    Ansonsten dankt man für den Bericht!

  •  Steve (7. April 2010)

    LAut den Tests der ersten iPad’s bin ich mehr als enttäuscht über die doch schlechte Qualität eines Apple Produktes. Ich hätte nie gedacht, dass Apple so ein unausgereiftes Produkt auf den Markt bringt. Von früheren Produkten konnte man immer Qualität erwartet, welche man auch bekam. Aber in letzter Zeit wird Apple immer mehr zum MAssenproduktehersteller, was auch die Qualität leiden läßt. Dies konnte man beim iPhone 3GS und den neuen MacBooks sehen. Ich bin mir nun nicht mehr sicher ob ich mir überhaupt noch ein iPad kaufen werde.

  •  Granate (7. April 2010)

    Inwiefern Qualitätseinbußen beim 3GS?

  •  Frank (7. April 2010)

    Na man sieht doch, das der Umlaut „Ö“ direkt markiert und aktiv ist, während man beim iPhone nach langem Drücken und Halten des Buchstabens „A/O/U“ trotzdem nur den schon gedrückten Buchstaben vorgeschlagen bekommt und eben nicht gleich den dazugehörigen Umlaut (oder das „ß“ …).

    Ich hoffe, Apple behebt das mit OS 4.0 nachdem man jetzt erkannt hat, wie es intuitiver geht, denn es nervt schon, das man trotz deutscher Spracheinstellung die Umlaute immer zusätzlich wählen muß, und in 99% der Fälle benötigt man wohl diese, außerdem bleibt die Wahlmöglichkeit ja erhalten.

  •  chris (7. April 2010)

    Do not feed the Troll

  •  Lukas (7. April 2010)

    Sehr schade mit den Apps. Habe das iPad nun da und hätte auch gerne nächste Woche eine Keynote damit gemacht aber leider kann ich die App nun nicht laden / kaufen. Gibt es einen Trick um den Store zu überlisten und die App nun doch zu kaufen?

  •  Asendowski (7. April 2010)

    Du kannst dir einen us Account anlegen und z.B. per eBay einen us gutscheincode kaufen und diesen einlösen.

    US Account kannst du so anlegen:http://www.iphone-notes.de/2009/12/30/tutorial-anleitung-itunes-us-account-erstellen/

  •  Lukas (8. April 2010)

    Herzlichen Dank für die Anleitung und den Tipp. Habe es soeben ausprobiert und es hat alles perfekt geklappt.

    Was ich schade an dem Teil finde, ist eigentlich einzig das es nicht komplett ohne Zweitrechner verwendet werden kann!


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