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Veröffentlicht am  6.04.10, 13:11 Uhr von  

Multitouch-Interface für iPad: Eingabe-Hardware, Prototyp

Multitouch interface ObjectMit dem iPad-Multitouch-Interface experimentierte DINO Interactive: Objekte, die auf dem iPad abgelegt werden, erkennt das Gerät anhand der Anordnung der Kontaktflächen auf dem Screen. Was bislang aussieht wie ein paar Kunstfinger, regt die Fantasie an, was zukünftige Eingabetools oder Kunstprojekte mit dem iPad angeht.

Ein wenig wirkt das Projekt wie klassische Grundlagenforschung: irgendwie cool, aber zu was soll es gut sein? Aus Latexhandschuhen, Schwämmen und Salzlösung baute Aaron Waychoff einige “Multitouch-Interfaces”, die vom iPad erkannt werden, wenn man sie auf dem Touchscreen ablegt. Nichts, was man mit drei, vier Fingern auch “von Hand” machen könnte, nichts, was ohnehin zu umständlich ist, um jemals in einer praktisch verwendbaren Form zu erscheinen?

Das iPad erkennt das spezifische Arrangement der Kontaktflächen der einzelnen Objekte, die auf seinem Touchscreen abgestellt werden. in eine künstlerische Richtung entwickelte seine Kollegin Emily das Projekt weiter, Aaron stellt indessen auch die Frage, was an “praktischen” Möglichkeiten denkbar sei. Multitouch-Objekte mit Bluetooth-Anbindung könnten neue Eingabe- und Interaktionsmöglichkeiten mit dem iPad schaffen, beispielsweise. Persönlich fällt mir nichts konkretes ein, was man nicht auch mit Fingergesten und somit tendenziell einfacher realisieren könnte – wem es anders geht, kann das gerne kommentieren.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 4 Kommentar(e) bisher

  •  BlackOut sagte am 6. April 2010:

    Ich kann mir da gut irgendwelche Spiele vorstellen. Eine Art Brettspiel halt, wo man mit echten Objekten interagieren kann, aber auch mit dem Touchscreen

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  •  rj sagte am 6. April 2010:

    guter Punkt… grade hatten wirs auch von Risiko und anderen Brettspiel-Konsorten auf dem iPad. ich überleg grade, wie da eine Schach-Umsetzung aussehen könnte, mit dem iPad als Schachbrett, echten Figuren, Trainigsprogrammen usw. – das könnte auch einige coole Möglichkeiten bieten.

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  •  jlattke sagte am 6. April 2010:

    Audi hat so etwas auf Messeständen. Auf einem großen Flachen Bildschirm ist ein Auto in 3D dargestellt. das Auto kann mit Gesten gedreht und im Raum bewegt werden. Legt man große metallische Drehregler auf den Screen ordnet sich sofort um diese herum ein Menü an, das ebenfalls frei auf dem Screen angeordnet werden kann. Auf diese Weise wären ganz unterschiedliche Konfigurationsmenüs möglich (zum Beispiel unterschiedliche Themenbereiche oder zur hierarchischen Unterscheidung von Mitarbeitern).

    Ich glaube da könnten auch interessante Nutzungsmöglichkeiten in ganz anderen Bereichen auftauchen …

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  •  kg sagte am 6. April 2010:

    Ich denk da gerade an so Geräte wie den Surface Table von Microsoft – da kann man auch komplette Gegenstände drauflegen und die werden erkannt. Oder ein anderes Beispiel: der sogenannte Reactable, der auf verschiedene Blöcke reagiert, die man auf ihn legt um Musik zu erzeugen.

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