News & Rumors: 13. April 2010,

Kein „Pad“ in App-Namen: Jobs bezeichnet Pad als Trademark-geschützt

Patent„Its just common sense not to use another companys trademarks in your app name.“ Steve Jobs macht sich mit Ansprüchen auf „-Pad“-Bezeichnnungen unbeliebt. Die Apps ContactPad, journalPad und journalPad Bible Edition sollen mit dieser Begründung aus dem App Store verbannt werden. Markenrechtsansprüche hat Apple indes nur auf „iPad“ und „MACPad“.

Nicht nur mit seinen Statements zu den neuesten Einschränkungen zum iPhone-SDK zieht Steve Jobs augenblicklich Ärger auf sich. Auch seine Namensrechtsansprüche scheint der Apple-CEO etwas weit auszulegen. Auf „-pad“ endende Appnamen sind im App Store unwillkommen. Markenrechtlich ist die Einschränkung zwar folgenlos und gilt nur durch Apples Hausrecht im App Store, nichtsdestotrotz ein mehr als ärgerlicher Fall, wenn bereits Geld in die Vermarktung der App geflossen ist und das „-pad“-Verbot per Update der App Store-Regeln nach Fertigstellung der App folgt. Und ein Indiz für die Rücksichtslosigkeit, zu der Apple im Umgang mit Entwicklern neigt.

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Spannender aber noch die Begründung Steve Jobs‘ die knapp und per Mail beim Entwickler der ebenfalls mit der „-pad“-Begründung abgelehnten App „ContactPad“ eintraf, nachdem jener sich beschwert hatte. Die „Trademarks“ anderer Unternehmen solle man eben nicht verwenden – mit dem Hinweis auf die geschützten Bezeichnungen Apples. „Pad“ als von Apple geschützter Begriff taucht dort indes nicht auf.

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 9 Kommentar(e) bisher

  •  bono01 (13. April 2010)

    Also langsam übertreibt es Apple echt. Die müssen sich nicht wundern wenn irgendwann die Entwickler die Schna*** voll haben und nicht mehr für den App Store programmieren.

  •  kronline (13. April 2010)

    Letztendlich kann mir das egal sein ob es apps mit pad im Namen gibt oder nicht. Solange mit Apps Geld zu machen ist wird auch dafür programmiert werden

  •  Karl (13. April 2010)

    Steve Jobs dreht langsam durch. Das ist ja echt schlimm.

    Es ist bald schon blamabel ein Apple Produkt anderen zu zeigen. Stolz kann man jedenfalls nicht mehr sein und das nur weil Apple so eine bescheuerte Politik fährt seit dem Sie den App Store haben. Das ist wirklich zum kotzen.

  •  Nick777 (13. April 2010)

    Es ist nicht zu leugnen, dass auch vieles für ein geschlossenes System spricht, aber langsam wird das ja schon fast zu einer Diktatur (ich weiß ich übertreibe) … aber das ist doch schon heftig. Das Apple da seine eigenen Gesetze schmiedet …. oh man. Steve Jobs – Der Führer *räusper*

  •  Johannes (14. April 2010)

    Also ich finde das auch übertrieben…Pod darf ja anscheinend in Namen verwendet werden, jedenfalls findet man Apps die den Namen enthalten…warum bei Pad auf einmal nicht finde ich schon merkwürdig…

  •  cs (14. April 2010)

    *Aufschrei* Aber dennoch wird es gekauft. Also warum sollte Apple sich ändern? Der Erfolgt gibt weiterhin recht. So blöd es klingt.

  •  JMM (14. April 2010)

    Mh… Apple? Ich war IMMER ein Freund eurer „Diktatur“, da ich immer dachte, das sie uns User schuetzt Fehler zu machen. Aber DAS ist wirklich sinnlos.

    Jetzt kann ich ja meine „Pad or Tampon App“ total vergessen

    Mal im Ernst: Wozu soll der Name „Pad“ denn helfen? Und warum verbietet Apple die Benutzung? Das ist wirklich Sinnlos…

  •  Schdivi (25. April 2010)

    Oh Mann, was soll den das jetzt schon wieder, so langsam übertreibt Apple wirklich…

    Veranlasst mich dazu, ab sofort nur noch Hundefutter zu verkaufen. „Padigree“, versteht sich.

  •  Pad (27. April 2010)

    Es gibt etliche Anwendungen im App Store die Pad im Namen tragen.


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