MACNOTES

Veröffentlicht am  20.04.10, 12:47 Uhr von  

iPad-Release: Spiegel und Zeit planen zeitnahe App-Veröffentlichung

iPadSowohl Spiegel als auch die Zeit werden iPad-Apps für ihre Angebote veröffentlichen. Während der Spiegel seine App bereits zum Deutschland-Start des iPad zur Verfügung stellen wird, plant die Wochenzeitung Zeit einen Release kurz nach dem iPad-Start.

Ziel beim Spiegel sei ganz explizit, die App zum Verkaufsstart des iPad im Store zu haben. Konkrete Details will man aber noch nicht verraten, mit einem Preis von 3,99€ für eine digitale Ausgabe wird man aber rechnen müssen – so viel kostet eine Ausgabe in der Spiegel E-Reader-App.

Auch “Die Zeit” will kurz nach Verkaufsstart des iPad im App Store präsent sein, außerdem soll eine iPhone-App veröffentlicht werden. Möglicherweise könnte es sich bei den Anwendungen auch um Hybrid-Apps handeln, die sowohl auf iPad als auch auf iPhone und iPod touch nutzbar sind. Auch bei der Zeit gibt es noch keine konkreten Angaben zu Preisen und weiteren Details.

[via New Business]

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 4 Kommentar(e) bisher

  •  SM sagte am 20. April 2010:

    Die digitale Ausgabe für mehr Geld verkaufen wollen als die Printausgabe. Hallo BWLer, jemand zuhause?

    Antworten 
  •  @deutschchutney sagte am 20. April 2010:

    iPad-Release: Spiegel und Zeit planen zeitnahe App-Veröffentlichung http://macnot.es/37073 (via @Macnotes) Optimal!

    Antworten 
  •  tombali sagte am 20. April 2010:

    Es ist interessant wie studierte Menschen immer wieder die gleichen Fehler machen. Es ist ein wenig wie bei Kindern, oder? Nun ist das ipad der Retter einer ganzen Industrie, weil man online lesen kann was vorher auf Papier gedruckt war? Ich bin gespannt! Es klingt ein wenig als würde man einen Pferdewagen auf die Autobahn bringen und erwarten, dass alle nun weiterhin diesen kaufen würden… anstatt eines Automobils.

    Verleger, Herausgeber, Redakteure, ich bin sicher, dass ihr kreativer sein könnt.

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  •  kg sagte am 20. April 2010:

    @tombali mein Problem ist, dass die deutschen Verleger generell keine Ideen haben, was die Nutzung iPad-eigener Funktionen zu machen. Nehmen wir das Beispiel der Welt: Axel Springer-Vorstand Döpfner hält die App für eine echte Offenbarung, für mich ist es eher die Offenbarung offensichtlicher Defizite. Die Amis zeigen teilweise ja schon, dass es auch anders geht. Was mich persönlich freuen würde wären interaktive Inhalte, bei denen man das Gefühl bekommt, dass man sie anderswo so nicht bekommen kann – so enden die meisten Versuche darin, einen PDF-Viewe mit minimalen Zusatzfunktionen auf den Markt zu werden. Schade drum.

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