News & Rumors: 26. Mai 2010,

TV-Tipp: Steve Jobs, der digitale Diktator? ZDF, 22.45

Steve JobsSteve Jobs bashen ist im Trend – Material und Anlässe wird man immer finden, umsetzen kann man das gut oder auch schlecht. Wie das Auslandsjournal mit der Fragestellung „Steve Jobs, der digitale Diktator?“ zurechtkommt, kann man heute Nacht um 22.45 erfahren – oder bereits früher in der Mediathek.

Die neuen Arten des Medienkonsums für die Nutzer, die Chancen für die Verleger, die Sorge der Kritiker vor einer nach Apple-Maßstäben gestalteten Medien-Normalität – Apple hat einige Fässer in der gesellschaftlichen Debatte um Technik, Medien und Konzernmacht geöffnet. Im Auslandsjournal wird heute abend weiterdiskutiert.

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Mittendrin in der Debatte ist auch das ZDF selbst – mit der Frage der öffentlich-rechtlichen Angebote im Netz bzw. auf Apples Mobilgeräten hat sich auch Macnotes gelegentlich beschäftigt. Das Auslandsjournal nimmt in der Sendungsankündigung kein Blatt vor den Mund und spricht von Steve Jobs sowohl als iGod als auch dem IT-Äquivalent Kim Jong Ils.

Im TV wird die Sendung heute Nacht um 22.45 ausgestrahlt, bereits im Lauf der nächsten ein bis zwei Stunden könnte sie laut Angaben des ZDF in der Mediathek verfügbar sein. Letzteres in der Regel beschränkt für sieben Tage nach Ausstrahlung.

Zuletzt kommentiert



 10 Kommentar(e) bisher

  •  thnn (26. Mai 2010)

    solange die „ZDF Mediathek“ nur in Flash verfügbar ist, bringt mir das gar nichts :-)
    Wenigstens diese Sendung sollte das ZDF in einem iPod/Phone/Pad – kompatiblen Format bereitstellen.

  •  Jameson (26. Mai 2010)

    kurz, informativ, ohne eine eigene meinung zu publizieren – perfekt gemacht, dafür haben wir die rechtlichen sender!

  •  thb (27. Mai 2010)

    gerade den zdf beitrag gesehen – schlechter geht es nicht !
    nichts war es mit diskussion oder objektivität !

    apple ist schlecht weil die springer bild-leute keine
    nackten mädchen auf dem iphone / ipad zeigen dürfen !

    die älteren zdf zuschauer sind nun bestimmt sehr verschreckt
    und halten steve jobs für einen scientologen !

    mfg
    thb

  •  Hs111 (27. Mai 2010)

    Nur bashing geht immer- keine eig Ideen dazu – entbehrlich..

  •  flo (27. Mai 2010)

    das is auch so ne sache…
    Genau das wird kritisiert , dass apple die Medien bestimmt die uns zu verfügung stehen.
    Dazu gehört auch das es noch keinen flashplayer gibt.

  •  Moss (27. Mai 2010)

    Ich habe den «Bericht» gestern abend zufällig gesehen und konnte nicht fassen, dass sich da ein Mario Sixtus für derart undifferenziertes Apple-Bashing hergibt. Ausgerechnet der «Elektrische Reporter» drischt einfach ’mal sämtliche Klischees ’runter, die man in den Kommentaren der Heisetrolle so findet. Unglaublich, eigentlich.

    Mario, hat Steve Dir kein Gratis-iPad geschickt, oder was sonst ist Dir über die Leber gelaufen?

  •  Theo (27. Mai 2010)

    Es war ganz objektiver Bericht wie ich fand. Wurde da etwas behauptet was nicht stimmt? @Moss Leg mal die Fanboy Brille ab und schau dir den Bericht nochmal an. Früher habe ich Apple immer gegenüber Microsoft bei den Leuten verteidigt, aber wie Apple mittlerweile handelt, finde ich wesentlich schlimmer als das was Microsoft bisher so getan hat. Echt traurig.

    Wenn sogar Steve Wozniak das vorgehen von Apple kritisch sieht, dann weiß ich auch nicht.

  •  XPert (27. Mai 2010)

    An sich fand ich den Bericht gar nicht schlecht. Nur hab ich so den Eindruck, dass das etwas indifferent gesehen wird. Klar, Apples Verhalten Entwicklern gegenüber ist hochgradig ärgerlich und auch mündigen Kunden gegenüber äußerst fragwürdig.
    Andererseits betreffen die Hauptkritikpunkte ja zunächst mal nur 3, wenn auch wichtige, Apple PRODUKTE. Also iPhone, iPad und iPod.
    Mit einem Mac hat man, außer den normalen Einschränkungen von Unix System gegenüber Windows, ja keine Nachteile.

  •  Herr Wurlitzer (27. Mai 2010)

    komplett überflüssig

  •  migger (29. Mai 2010)

    Apple-Bashing ist wohl die richtige Bezeichnung… Mario Sixtus verfolgt nicht eine Aufklärung über den Medienmissbrauch sondern versucht nur ein Feindbild aufzubauen… Eine Unternehmensleitung als “Diktator” zu bezeichnen, halte ich in einer Sendung wie das Auslandsjournal des öffentliche Rechtlichen für ein starkes Stück! Das ganze zielt nur gegen Apple ab. Aber würde die Sendung das Thema “Zensur durch Hardware und Softwaresystem” als Thema darstellen, wäre es doch eine andere Objektivität. Gerne hätte ich einen Beitrag gesehen, wir die Medienwelt allgemein uns versucht zu manipulieren und entmündigen. Wobei ich den begriff “Entmündigung” in diesem Zusammenhang auch übertrieben finde! Somit wirkt der Beitrag von Mario Sixtus eher als eine persönliche Abrechnung mit dem Konzern Apple – rechtzeitig zu Einführung eines neuen Produkts. Dafür, dass wir diesen Sender mit gebühren tragen, ist es unerhört…


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