MACNOTES

Veröffentlicht am  2.06.10, 14:32 Uhr von  

Test: Portal – Kann das Puzzlespiel aus der Ego-Perspektive auch auf dem Mac überzeugen?

Portal war einer der Launchtitel, als Steam am 12. Mai 2010 für den Mac veröffentlicht wurde. Portal war aber auch schon 2007 für Windows-PCs zu haben. Wir möchten euch heute dieses etwas untypische Puzzlespiel aus der Ego-Perspektive vorstellen.

Es beginnt relativ harmlos, ihr wacht in der Ego-Perspektive in einem kleinen Raum auf und hört eine Computerstimme, die euch kurze Zeit später den Gang nach draußen gewährt. Eure Aufgabe ist es nun, sich durch das Übungsprogamm des Aperture Science Centers zu hangeln. Um dies zu bewerkstelligen, erhaltet ihr die so genannte Portal-Gun, mit welcher ihr euch zwischen verschiedenen Portalen hin und her transportieren könnt.

Was anfangs relativ einfach von statten geht, wird immer komplizierter. Zu Beginn navigiert ihr euren Spielcharakter namens Chell durch die vorhandenen Portale. Es wird allerdings sukzessive schwieriger, da nicht überall diese Portale angebracht werden können. Zusätzlich warten im Verlauf des Spiels diverse Kampfroboter, Säurebäder oder ähnliche Gemeinheiten, die das Leben schwer machen, auf den Spieler.

[singlepic id=8092 w=200 float=left]
[singlepic id=8090 w=200 float=right]
 
Untermalt wird das Ganze von der sehr launischen Computerstimme, welche zwischendrin immer wieder ihren sehr eigenwilligen Humor präsentiert und so für Erheiterung sorgt. Das Leveldesign hingegen ist sehr minimalistisch, aber trotzdem ansprechend. Nach den ersten Minuten packt einen der Ehrgeiz, auch das nächste, auf den ersten Blick sehr schwer wirkende Level zu meistern. Wirklich umfangreich ist Portal allerdings nicht: Der Spaß endet nach grob fünf bis sechs Stunden für einen einigermaßen geübter Spieler; der Abspann setzt ein.
 

Die Steuerung

Die Steuerung ist typisch für Spiele in der Ego-Perspektive. Mit den Tasten W, A, S und D navigiert ihr die Spielfigur und gezielt wird mit der Maus. Linkshänder können die Tastenbelegung in den Optionen umstellen, sodass sie besser auf die übrigen Aktionen passt. Gesprungen wird wie üblich mit der Leertaste und die Taste „E“ wird genutzt, um Gegenstände aufzuheben bzw. wieder fallen zu lassen. Indes kann man Gegenstände ebenso unbeabsichtigt fallen lassen, wenn man zu stark an die Umgebungsobjekte stößt. Mit “Strg” kann man die Spielfigur sich ducken lassen und so letzlich an enge Stellen gelangen.
 

Die Atmosphäre

Die Atmosphäre wird, wie schon angesprochen, durch die humorvollen Dialoge oftmals erheitert. Auf der anderen Seite fühlt man sich sehr auf sich allein gestellt. Dies scheint durchaus hilfreich, damit man sich angemessen konzentrieren kann. Denn teilweise sind die Rätsel relativ knifflig gestaltet worden.

[singlepic id=8091 w=200 float=left]
[singlepic id=8089 w=200 float=right]
 

Fazit

Portal bietet genau wie auf dem PC oder auf den verschiedenen Spielekonsolen ein wahres Suchtpotential, wenn man von derlei Spielen angetan ist. Man ist immer wieder bemüht, das aktuelle Rätsel zu lösen, um weiter in dem Übungscenter zu gelangen. Den ansonsten guten Eindruck trübt augenblicklich nur die Tatsache, dass Portal relativ hardwarehungrig ist. So lief es bei uns auf einem MacBook Pro 13“ (Late 2009) mit 2,26GHz und 4GB RAM nicht immer flüssig, auf einem kleinen MacPro mit einer ATI Radeon 4850 hingegen machte der Titel entsprechend keine Probleme. Dass es grundsätzlich nicht an der Leistungsfähigkeit der Hardware liegt, zeigen andere Titel wie Torchlight, die auf dem zuerst genannten System sehr flüssig laufen.

Kurz nach dem Launch war Portal kostenlos erhältlich, momentan kostet es 14,99€. Im vierten Quartal diesen Jahres soll dann auch der Nachfolger Portal 2 erscheinen.

Für Interessenten steht darüber hinaus eine Demoversion bereit.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: Portal
Hersteller: Valve
Preis: 14,99

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 5 Kommentar(e) bisher

  •  XPert sagte am 2. Juni 2010:

    Stimmt schon, das MacBook köchelt schon ganz gut wenn man da ein bisschen spielt. Aber sehr nettes Spiel, habs mir beim Mac-Steam Start heruntergeladen. Empfehlenswert, wenn man sich auch etwas einsam fühlt..

    Antworten 
  •  Chriss sagte am 2. Juni 2010:

    4 von 5 Macs, also wie immer…
    Lasst doch die Scala einfach weg.

    Antworten 
  •  ReaperXmac sagte am 2. Juni 2010:

    Also ich hab hier ein MacBook Late 2008 Unibody mit 2 GHz, 4 GB RAM und 9400m und da läuft Portal flüssig. Klar, nicht in Max. Einstellungen aber High ist definitiv drin und mehr ist von dem 9400m auch nicht zu erwarten.

    Antworten 
  •  at sagte am 2. Juni 2010:

    #megalfail @chriss QED

    Antworten 
  •  Michael sagte am 2. Juni 2010:

    Wieso genau vergleicht Ihr Torchlight (2D Effekthascheri auf Niveau von Warcraft 3) mit Portal (3D, Physikengine, Teilweise Raucheffekte, Portals)?

    Antworten 

Kommentar verfassen

 0  Tweets und Re-Tweets
       0  Likes auf Facebook
         1  Trackback/Pingback
        1. Steam: Team Fortress 2 kommt heute, Portal 2 verschoben am 10. Juni 2010
        Werbung
        © 2006-2013 MACNOTES.DE. Made with insanely great for all things Mac. Apple.de