MACNOTES

Veröffentlicht am  8.06.10, 18:30 Uhr von  

WWDC-Keynote, Rückblick: Von Selbst- und Enttäuschungen

Das iPhone 4 ist da, Safari 5 ebenfalls. Die gestrige WWDC-Keynote war alles in allem ein Erfolg und dennoch – die Livestream-Zuschauer werden es bemerkt haben – in mancher Hinsicht trotzdem etwas enttäuschend. Mit einer Nacht Abstand werden die Gründe etwas klarer – und auf Apples Seite liegen sie nicht mal unbedingt. Ein Kommentar.

Im Vorfeld war die Spannung hoch, der Einstieg wie erwartet, das iPhone 4 ebenso – und anschließend vermochte nicht einmal ein “One More Thing” darüber hinweghelfen, dass die fast zwei Stunden lange Keynote nicht nur lang war, sondern auch lang wirkte. Warum?
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So schwer mir das Eingeständnis fällt: einmal lagen wir falsch mit unserer (und den von den meisten unserer Leser geteilten) Einschätzung, dass der Verlust eines iPhone-Prototypen ein PR-Stunt Apples war. Diese Schlussfolgerung sollte man mit hinreichender Gewissheit ziehen können – Apple hätte kaum gezielt praktisch alles vorab aus dem Hut gezaubert, was bei der Keynote vorgestellt werden soll. Schlussendlich war die einzige wirklich gelungene Überraschung das Gyroskop.

Und daraus folgt, dass auch Kollege Antoni in einer seiner Kolumnen wohl richtig lag:

“Irgendwie verlieren die Produkte an Magie, wenn sie zuvor bereits im Internet auftauchen. Das ist so, als würde man bereits jetzt wissen, was für Geschenke man an Weihnachten bekommt. Möchte ich von den netten Vietnamesen mehrmals auf die Kamera im iPod Touch-Prototypen hingewiesen werden? Die Antwort lautet Nein! Aber man kommt leider nicht darum herum.”

[singlepic id=7877 w=225 float=left] Ich bin Teil des Problems, nicht Teil der Lösung – selbstredend schrieben auch wir über den verloren gegangenen Prototypen, und das nicht zu knapp. Insofern mag es ausgleichende Gerechtigkeit sein, wenn man gegen Ende einer Keynote dann doch irgendwie enttäuscht ist, auch wenn der neue Maßstab in Sachen Smartphones vorgestellt wurde.

Ja – es kam anschließend nichts begeisterndes mehr – auf einer Entwicklerkonferenz einerseits verständlich, auf der anderen Seite angesichts der gut geölten Hypemaschine Apples eben auch irgendwo enttäuschend. Eben weil diese Maschine so gut funktioniert, ist davon auszugehen, das der iPhone4-Leak eben tatsächlich die Dramaturgie sabotierte – an der Apple eben trotzdem festhielt, auch wenn beispielsweise Safari 5 und iTunes 9.2 ebenso “Keynote-ready” gewesen wären.

Das Produktportfolio Apples ist in den letzten Jahren in die Breite gewachsen – nach zwei Schwergewichten wie dem iPad und dem iPhone4 ist nachvollziehbar, dass die weiteren Hardwarekandidaten – Mac Mini, Mac Pro, Apple TV – nicht auch gleich in neuer Version erscheinen. Auch neue Mac OS-Versionen werden angesichts der iOS-Entwicklung eben dahinter priorisiert worden sein. Alles irgendwo nachvollziehbar.

Also: Enttäuschung – oder nicht vielmehr Selbsttäuschung? Zu weiten Teilen letztere. Auch dass ausgerechnet Farmville explizit auf dem iPhone vorgestellt wird: es wäre bedauernswerter Elitismus, wenn man sich an der weiten Verbreitung der Apple-Geräte – und der damit logisch folgenden Annäherung an den Massengeschmack – stören würde.

[singlepic id=8144 w=200 float=right] Trotz allem einige kritische Worte. Apple hat genügend Gründe, auf sich stolz zu sein. Sich ausgerechnet mit “offenen Standards” zu feiern, ist heute mehr denn je fehl am Platz, und daran ändert auch die PDF-Fähigkeit von iBooks nicht – im Gegenteil ist es ein Armutszeugnis, dass man selbige auf einer mobilen Web- und Readerplattform explizit preisen muss.

Ebenso unpassend das Eigenlob in Sachen App-Zulassungen. 95% in 7 Tagen sind vertretbar, aber kein Ruhmesblatt – Entwickler, die kritische Updates einspielen wollen, werden ein Lied davon singen können. Angesichts der Diskussion um Appstore-Zensur, Prüderie und Undurchsichtigkeit der Zulassungsprinzipien ist es zwar durchaus angemessen, das Thema anzusprechen. Anschließend aber bei Stabilität, Private APIs und Performance als Kriterien stehenzubleiben ist – man verzeihe die Schärfe – schlicht feige.

Um versöhnlich zu schließen: man könnte zu guter Letzt anbringen, dass vieles auch noch schlicht von der “Future of iPhone OS”-Keynote bekannt war. Spätestens dann begibt man sich jedoch in den Bereich der Luxusprobleme. Insofern – dem einen mag die Kritik aus dem Herzen sprechen. Aus anderer Perspektive gesehen: wenn man solche Kritikpunkte bei der Präsentation eines wegweisenden neuen Smartphones auspackt, dann muss das Smartphone selbst offenbar ein ordentliches Stück Technik sein. Die Prognose ist nicht allzu gewagt: das “neue Baby” wird geliebt werden.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 26 Kommentar(e) bisher

  •  Chris sagte am 8. Juni 2010:

    Was muss Apple eigentlich machen, damit ihr Journalisten endlich mal zufrieden seid? Ihr schraubt die Erwartungen – in der Regel durch Infos aus angeblich ach so vertrauenswürdigen Quellen – erst extrem in die Höhe und tut dann recht enttäuscht. Wieso eigentlich. Es hatte doch niemand was versprochen – schon gar nicht Apple.
    Das ist langsam aber sicher echt nicht mehr lustig…

    Antworten 
  •  Witti sagte am 8. Juni 2010:

    Danke Chris, genau den selben Gedanken hatte ich auch gerade.
    Vielen vielen Dank!

    Antworten 
  •  Blabla sagte am 8. Juni 2010:

    mir fällt dazu nur eins ein, ÜBERDENKT DOCH ERSTMAL EURE BERICHTERSTATTUNG und kehrt vor der eigenen Türe, eh ihr andere Firmen kritisiert, die IHREN JOB finde ich sehr gut machen was man hier nicht gerade sagen kann!!!!!

    Antworten 
  •  @A_of_D sagte am 8. Juni 2010:

    WWDC-Keynote, Rückblick: Von Selbst- und Enttäuschungen: http://macnot.es/41073

    Antworten 
  •  rj sagte am 8. Juni 2010:

    Wenns nicht rüberkommt, dass ich *durchaus* sagen wollte, dass Apple einen guten Job gemacht hat, und dass es gerade auch an uns liegt, Selbstkritik ob des Prototypen-Hypes zu üben bzw. angesichts dessen die Ent- als Selbst-Täuschung zu verstehen… dann hab ich mich wohl zu undeutlich ausgedrückt.

    Also gern nochmal direkter: wenn man enttäuscht war, lags nicht an Apple, sondern durchaus auch und grade an dem Hype, der von uns (ganz deutlich: auch von mir) oft genug mitgebaut wird. Von daher: die Kritik rennt bei mir grade offene Türen ein.

    Die Punkte zum Schluss halte ich nichtsdestoweniger ebenfalls für zutreffend und höchst diskutabel.

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  •  sumsy1970 sagte am 8. Juni 2010:

    Diese Gier nach Neuem und Aktuellem verdirbt auch euch die Freude an vielen schönen Dingen, die Apple uns anbietet. Das ist wie vor Weihnachten Geschenke suchen, weil man es nicht mehr aushält und wenn man weiß was drinnen ist, dann ist man halt nicht mehr überrascht.

    Ich finde aber gut, dass du dich selbst am Schlafittchen nimmst und deine Enttäuschung halt auch im ewigen Hype um Neuigkeiten von kommenden Produkten begründet siehst.

    Entschleunigt euch. Das täte uns allen gut. Es muss ja nicht alle paar Monate ein neuer/neues Rechner/iPod/iPhone/iPad/Display vorgestellt werden. Diese Gier nach Konsum ist schlicht furchtbar.

    Im Büro meiner Frau steht ein weißer Intel-iMac, der ist jetzt 4 Jahre alt und sie schießt einen Buch-Kern nach dem anderen drauf raus. Ihr wird jetzt schon ganz bang, dass der vielleicht irgendwann mal eingeht, ein Alu-iMac gefällt ihr nämlich nicht. Die ganzen Herzerln die auf ihrem iMac kleben werden gemeinsam mit ihrem brechen, wenn der mal in die ewigen Jagdgründe eingeht. Und sie benutzt ihn ordentlich. Arbeit, Video, Fotos die 1 TB Platte ist voll! ;-)

    Wir sind vor 8 Jahren auf Apple umgestiegen. Ich habe das noch keinen Tag bereut. Ich hab jetzt mehr Zeit, weil ich nicht dauernd Fehler suchen muss, weil irgendwas einmal geht und einmal net. Die Kosten sind auch viel geringer, da wir einen Windows-Rechner keine 4 Jahre benutzen konnten, weil das nächste Betriebssystem einen schnelleren Prozessor gerade zu verlangt hat.

    Bei all dem Geschrei in den Foren frag ich mich manchem wie viele von denen auch tatsächlich einen Mac nutzen (und keinen Hackintosh) und ob sie auch darauf arbeiten? Und ob diese “Geiz ist geil!” und “Alles muss gratis sein” Mentalität wirklich so gut ist? Das Lamentieren und Jammern bringt ja nix. Jeder weiß von vornherein auf was er sich einlässt bei Apple. Es gibt ja noch andere Rechner am Markt. Die CS gibt es auch für Windows. Und Handys zum Telefonieren stellt auch nicht nur Apple her.

    Was mir bei euch aber gefällt, ist dass ihr die Sache hier auf MacNotes etwas kritischer betrachtet als andere Seiten das tun (Beispiel Springer letztens und der politischen Verflechtung). Das Hauptproblem ist aber, dass viele nur noch Headlines lesen und sich daraus eine Meinung bilden. Der Text drunter ist schon viel zu lang und wird nicht mehr gelesen.

    Da haben es die Fernsehsender ja noch leichter, das bewegte Bild wird wenigstens noch wahrgenommen. Aber auch da komme ich mir manchmal verschaukelt vor.

    Nehmen wir die vorletzte und letzte “NEUES” Sendung auf 3sat. In der vorletzten Sendung wurde das iPad und “Apple ist böse” vom ZDF noch einmal verwertet und in der darauf folgenden Sendung über moderne Klassenzimmer ein Bericht auf MacBooks im Unterricht hingewiesen und wie toll das für Kinder ist (Musikunterricht, Geschichte und so). Was jetzt: böse oder gut? Oder ist nur der App-Store böse weil man da nicht reindrücken kann was man will?

    Andererseits sollten wir auch nicht verschweigen, was wir alle tun die Medien gestalten und produzieren. Wir bringen das was wir bringen, so wie wir es bringen wollen. Wir kürzen schon mal ein Interview, weil es zu lange ist, wir bringen einen “Sager” als aufmacher, der im gesamten Kontext aber ganz anders ist. Und Videos werden geschnitten. Und damit beeinflussen wir die anderen. Gewollt oder ungewollt! Und leider glaubt der Großteil das was er liest, sieht oder hört, weil schließlich ist alles was in der Zeitung steht, im Radio gehört und im Fernsehen gesehen wird ja wahr! ein Zweitquelle oder gar eine Drittquelle konsumieret ja kaum mehr einer um sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Es liegt an uns allen, da mal ein bisschen Luft raus zu lassen und meistens ist weniger mehr. Aber es ist halt wie auf dem Markt, wenn der Nachbar schreit, muss man selbst noch mehr schreien, damit man wahrgenommen wird.

    Und die Moral davon ist: die Enttäuschung ist die gerechte Strafe! ;-)

    Ihr macht eure Sache hier gut und recherchiert auch gründlich, darum freut euch trotzdem auf das iPhone, wenn ihr es in der Hand habt, werdet ihr es lieben oder eben nicht. Mancher Schuh passt, mancher nicht. Und wir wollen ja auch nicht alle gleich sein. ;-)

    Antworten 
  •  @berti4 sagte am 8. Juni 2010:

    Was soll das da eigentlich links auf http://macnot.es/41073 sein? Ist die Seite nicht Safari kompatibel?

    Antworten 
  •  Chris sagte am 8. Juni 2010:

    Noch eine Ergänzung zur Kritik am App Store, die ich gelinde gesagt generell total daneben finde:
    Ich mache mal nen plastischen Vergleich. Apple ist als App Store Betreiber wie ein Kaufhaus. Nun kommt ein Produzent, der sein Produkt in diesem Kaufhaus verkaufen will. Würde Apple das Produkt ohne Tests in seine Regale stellen und es wäre – sagen wir mal es handelt sich beim Produzenten um einen Müsli-Hersteller – statt des beworbenen Müslis Rattengift in der Verpackung! Natürlich könnte Apple dann sagen: “Haben wir nicht gewußt. Wir haben ja nicht reingeschaut. Bist du als Käufer ja selber schuld usw.” Ich stelle mir den Aufschrei mal bildlich vor. Man würde die Jungs von Apple als super-naiv hinstellen und sich fragen wie die nur Produkte ohne Qualitätskontrollen usw. in den Store lassen können…
    Und es ist natürlich auch klar, dass Apple potenzielle Konkurrenzprodukte nicht reinlassen will. Der BMW-Händler verkauft auch keinen Mercedes…

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  •  bono01 sagte am 8. Juni 2010:

    Also ich fand die Keynote sehr gut und das iPhone 4 ist ein wirkliches A+ Update. Steve hatte also nicht gelogen. =)

    Antworten 
  •  Tope sagte am 8. Juni 2010:

    Doch, es lag auch an Apple. Die Keynote war mit die langweiligste an die ich mich erinnern kann. Zwei Stunden lang das gleiche Thema zu Tode reiten und dabei keine wirkliche Überraschung zu präsentieren ist nicht besonders Apple-like.

    Antworten 
  •  Sasha sagte am 9. Juni 2010:

    Ich kann diese Prüderie-Sprüche echt nicht mehr hören. Wer beschwert sich eigentlich über die nicht vorhandenen Sex-Games auf Wii/Ps3/Xbox? Haltet doch mal zur Abwechslund den Mund und freut euch über ein neues iPhone 4.

    Der ganze Artikel ließt sich wie “Ich war schon Apple Fan wo das noch selten war und jetzt ist es ein Massenprodukt *heul*”

    Hyped euch nicht selber so hoch, dann macht die Keynote auch wieder Spaß!

    Antworten 
  •  Baguio sagte am 9. Juni 2010:

    Ich hatte alles über den Prototypen gelesen, hab die Keynotes mit Spannung angeschaut und war nur begeistert! Mein Gott, was will man mehr! Das Ding scheint genial u. Ich vertsehe die typisch deutsche Meckerei überhauptnicht. Leute seid dankbar dass die Leute von Apple so kreativ sind u. So etwas wunderbares anbieten. Hat hier etwa jemand erwartet er wird zum Raumschiff Enterprise gebeamt wenn ef das neue iPhone einsetzt????? Die krampfhafte Suche nach dem Haar in der Suppe schadet der Lebwnsqualität und ist schlechter Journalismus

    Antworten 
  •  XPert sagte am 9. Juni 2010:

    Man sollte eben auch aufpassen, dass man sich nicht zu sehr in diesen Hype hineinziehen lässt. Was wurde gestern konkret gemacht? Ein schmächtiger Mann redet 2 Stunden über ein neues Mobiltelefon, dass einige Features mitbringt, nach denen ein großer Teil der Benutzer nie gefragt hat. Nächstes Jahr ist das iPhone 4 wieder alt und für dessen Besitzer pure Gewohnheit.
    Beim iPad ist es doch genauso. Beim Verkaufsstart letzte Woche standen die Leute Schlange vor den Apple Stores, viele hatten die Präsentation live verfolgt, ja sogar ich. Und wie sieht es jetzt aus? Heute verstauben schon die ersten Vorführgeräte bei Gravis und Co.
    Ich kann verstehen, dass man enttäuscht darüber ist, dass gestern kein “Knaller” gezündet wurde und ein Mobiltelefon ohne bahnbrechende Neuerungen wirkt im Vergleich zu vergangenen Veranstaltungen dieser Art natürlich etwas blass. Das iPhone hat mittlerweile einen gewissen Reifegrad erreicht, bei dem es schwierig ist begeisterungsfähige Neuheiten zu bringen.

    Kurz: Ich verstehe jeden Fan, wenn er etwas enttäuscht darüber ist und ich verstehe auch die Redakteure, die sicher viel lieber über Neuigkeiten geschrieben hätten, die noch nicht im Vorfeld bekannt waren. Aber man sollte das Ganze auch nicht zu ernst nehmen und versuchen den Hype etwas distanzierter und mit einem Augenzwinkern zu nehmen.
    Es ist doch nur Spielzeug.

    Antworten 
  •  Martin sagte am 9. Juni 2010:

    …kümmert euch mal lieber darum aktuelle Berichterstattung zu liefern als gegen dieses geniale Produkt zu wettern.

    Antworten 
  •  Michael sagte am 9. Juni 2010:

    Ich hab über die zwei Stunden den Live Blog bei engadget verfolgt und fühlte mich bestens unterhalten. Das neue iPhone ist toll und hat einige gute Sachen dabei. Und das drumherum war auch ok.

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  •  dancerffm sagte am 9. Juni 2010:

    so isses!! genau diese ewige erwartende selbstäuschung von der jounalie geht mir auch tierisch auf den zeiger. auch das gejammere von den “geschlossenen” teilen bei apple. DAFÜR LÄUFTS! und zwar fast alles!! natürlich kann ich über 99 ecken noch ein loch finden und habe ich eine ecke die mir nicht passt, aber soviel ärger und kümmern wie mit dieser anderen grossen firma mit M, soviel geld ist mir jeder moment mit einem apple produkt wert. das nicht immer alles gleich auf anhiep klappt ist doch ok, wenn es denn ausgebessert wird, und das wird es doch meistens, dann haben wir unsere freude und die anderen ihren ewigen “kümmern und ärger” damit. ich freue mich heute schon auf irgendeine nächste keynote von steve jobs und bin gespannt was es wieder gibt und wie genial ich das finden werden!! by the way ich habe nur einen mac pro und cinema display LED, ich habe weder ein mobiltelefon noch ein ipad, arbeiter beruflich aber mit xp und office 2007

    Antworten 
  •  Sebi sagte am 9. Juni 2010:

    Oh, ach Ihr fehlerhaften Journalisten, Ihr Lug und Trug stiftende Gemeinde. Wie könnt Ihr es bloß wagen solch lästerhaften Ton gegenüber der gottgegebenen Marke Apple erklingen zu lassen?! Unglaublich, dass man Euch nicht die Meinungsfreiheit entzieht und Euch damit zum Schweigen zwingt. …… (armes unrechtbehandeltes applelein.. töff töff)

    Antworten 
  •  Chris sagte am 9. Juni 2010:

    @Sebi: tja, wir Apple-Jünger können uns wenigstens noch auf Neuigkeiten freuen. Bei uns wird (meistens) vieles besser.
    Im Dosenlager fürchtet man sich ja eher hinsichtlich der Ankündigungen von MS (“oh Gott, was ist ihnen jetzt wieder eingefallen? Werde ich mein System – wie bisher – täglich neu installieren müssen oder jetzt vielleicht sogar mehrmals? Welche der 600 möglichen Windows- und Office-Version soll ich mir eigentlich kaufen?”).

    Antworten 
  •  derMeckerer sagte am 9. Juni 2010:

    Also hier sind wirklich nur geisteskranke Apple Fans. Sich so in darin vernarren und Steve als euren Gott anzusehen. Typisch dummes Volk.

    Antworten 
  •  dancerffm sagte am 10. Juni 2010:

    weiss gott nicht!! er ist kein gott noch sonst ein guru! und apple kritisch bin auch, ich habe keine iphone u keine ipad, dennoch finde ich diese technologie gut, warum sehen denn heute alle mobiltelefone so aus wie ein iphone??? wer hat die maus zuerst rausgebracht, wer die floppy abgeschafft usw!??? aber warum nörgelt alle welt über windows und erkennt nicht an, dass es hier mal jemand etwas gut durchdacht einen konsequenten weg geht, und auch dabei noch fehler macht!!?? aber im grossen und ganzen läufts und es sieht gut aus. der preis wird nun wohl angeführt! kann ich nur entgegnen soviel wie auf miener arbeitstelle und bei freunden an diesem und jenem problem gebastelt, geschraubt und programmiert wird, soviel sitze ich im cafe oder bin im freibad und geniesse die luft!

    Antworten 
  •  Chris sagte am 10. Juni 2010:

    Ich kann dancerffm nur zustimmen. Ich nutze seit knapp 15 Jahren Windows (oder ist es sogar schon länger?) und seit knapp 4 Jahren Mac OS. Ich möchte also durchaus behaupten, dass ich weiß wovon ich spreche. Wenn ich daran denke wie oft ich früher meinen Rechner neu aufsetzen musste, weil es irgendwo “geklemmt” hat oder bestimmte Programme nicht mehr anständig gelaufen sind usw. (mindestens alle 2 Monate) – grausige Vorstellung.
    Heute nutze ich zwar immer noch Windows (beruflich muss ich das leider), aber ich habe versuche möglichst alles mit dem Mac zu erledigen (Windows läuft bspw. in einer virtuellen Maschine).
    Auch meine Freunde und Bekannten habe ich mit der Zeit auf Mac umgestellt – seitdem hat sich die Anzahl der “Hilferufe” ganz enorm verringert und sie sind total zufrieden.
    Natürlich ist Apple teurer als ein Dosenrechner, aber dafür bekomme ich halt auch mal einen Mehrwert = nahezu problemloser Betrieb! Wer nur 5 Minuten am Tag vor dem Rechner sitzt, dem ist das wahrscheinlich nicht wichtig, aber ich nutze den Rechner 8-10 Stunden am Tag, da kommt es vor allem darauf an.
    Vielleicht sollte sich MS hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit einfach mal ne Scheibe von Apple abschneiden, anstatt sich zu überlegen in wie viele Teile man Windows zerlegen kann, damit man jedem Nutzer eine andere (mehr oder weniger stark eingeschränkte) Version verkaufen kann, dann würden ihre Beliebtheit vielleicht auch mal wieder steigen.

    Antworten 
  •  Chris sagte am 10. Juni 2010:

    Ach ja zum Thema Steve Jobs = Gott.
    Das ist überhaupt nicht so (ich habe seine Biografie gelesen und weiß, dass er ein ziemlicher A… ist), nur hat der Mann einfach
    1. geniale Ideen
    2. die Macht sie durchzusetzen
    und das finde ich genial an ihm. Er hat in den letzten 10 Jahren so viele Industrien umgekrempelt – und wurde dabei anfangs von den “Alteingesessenen” nur müde belächelt (ich erinnere mich an einen Ausspruch des damaligen Nokia-Chefs [der übrigens kurz darauf wegen seiner Fehler gehen musste], nachdem das iPhone keine Gefahr für Nokia sei, weil sie ja an einem Tag so viele Handys verkaufen wie Apple in einem ganzen Jahr). Diese totale Ignoranz jeglicher scheinbar so festgefahrener Strukturen bewundere ich wirklich – ob nun der Boss Steve Jobs heißt oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Nur befürchte ich, dass eben nur er diesen “Wagemut” an den Tag legt…

    Antworten 
  •  XPert sagte am 10. Juni 2010:

    Keine Frage OS X ist ein gutes Betriebssystem, aber diesen Blick durch die rosa Apple Brille auf Windows kann ich so auch nicht bestätigen. Sicher gab es unter Windows viele nervtötende Probleme, aber man muss auch sagen, dass es sich sehr verbessert hat. Ich hatte mit Windows XP keine Probleme, konnte eine Installation 5 Jahre lang völlig problemlos nutzen. Selbst mit dem viel gescholtenen Vista hatte ich keine Probleme und auch 7 läuft gut. OS X ist jetzt eben mal etwas Neues für mich und bisher bin ich auch zufrieden, wenngleich man nicht leugnen kann, dass es auch seine Schwächen hat.

    Antworten 
  •  O2doubleU sagte am 10. Juni 2010:

    Meine Gedanken! guter Artikel!

    Antworten 
  •  Chris sagte am 10. Juni 2010:

    Rosa Brillen sind nie gut!
    Es ist schon klar, dass OS X nicht perfekt ist – das wird wohl auch nie so sein. Und auch die Fortschritte bei MS sind nicht zu übersehen, aber sie haben trotzdem noch einen weiten Weg vor sich (jedenfalls wenn sie so weitermachen). Bei MS muss der Benutzer wieder in den Vordergrund gerückt werden, dann können sie es schaffen – und wer weiß, vielleicht haben sie ja beim nächsten Windows sogar einen Vorsprung. Ich hätte dann kein Problem damit mich wieder stärker auf Windows einzulassen – meine Markentreue zu Mac gilt nur so lange die Produkte einfach besser sind!

    Antworten 
  •  Hans-Jürgen Philippi sagte am 14. Juni 2010:

    Nein, man *muss* sich die Vorfreude nicht verderben lassen, wie im Artikel geschrieben.
    Wann immer zum Beispiel im Radio/TV/Web neue Filme, die ich sehen will, besprochen werden (inkl. üblicher Verrat des überraschenden Endes) schalte ich sofort weg, höre nicht zu, lese nicht weiter. Bei Berichten über verlorene iPhone 4 samt möglicher technischer Details hielt ich es in den letzten Monaten genauso: Headline enthält “Bilder vom neuen iPhone” – News einfach nicht lesen. Fällt nicht leicht, geht aber.
    Ein wenig Disziplin und es bleibt auch der Film/das Buch/die Keynote spannend. So geschehen letzte Woche: Ich kannte die meisten Dinge nicht schon vorab und fand die Präsentation durch Jobs durchaus kurzweilig, wenn auch mit fast 2 Stunden definitiv zu lang.

    Antworten 

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