Veröffentlicht am 16.06.10, 13:43 Uhr von kg
Der neue Mac mini ist an Apples Design angepasster als sein Vorgänger: Er folgt der Unibody-Bauweise, ist etwas schlanker und technisch etwas verbessert worden.
Entsprechend gespannt waren nicht nur wir, sondern auch unsere Entwickler auf Apples neuen Kompaktrechner, der heute dank freundlicher Unterstützung der Bochumer Filiale des mStore in der Redaktion angekommen ist. Ähnlich wie beim iPad und den aktuellen MacBook Pro setzt Apple beim Mac mini auf eine robuste Pappverpackung, die den Mac mini mit 2,4GHz Intel Core 2 Duo-Prozessor auf seinem Transport schützt. Listenpreis: Stolze 809€ (Affiliate).
Was direkt beim Auspacken auffällt: Der Mac mini wirkt stabiler als sein Vorgänger, was unter anderem durch kompakte Unibody-Bauweise zustande kommt. Leicht ist der mini nicht: 1,37kg wiegt der kompakte Rechner. Praktisch ist der Mechanismus, mit dem man die Bodenplatte abschrauben kann: zwei Vertiefungen bieten genug Angriffsfläche, um den Bodendeckel zu drehen und die Verriegelung zu lösen. Zum Vorschein kommt dann unter anderem ein direkter Zugang auf den RAM, um die Festplatte auszutauschen, ist es allerdings nötig, weitere Schrauben zu entfernen.
Als Zubehör liefert Apple ein Standard-Stromkabel mit, anstatt des bisher üblichen großen Netzteils, das man auch von den MacBooks kennt. Das Netzteil ist nun fest im Mac mini verbaut – das dürfte einige Nutzer freuen. Zudem ist ein Adapter HDMI-auf-DVI im Paket enthalten und nicht, wie man vielleicht erwarte könnte, ein Mini DisplayPort auf DVI-Adapter. Grund hierfür könnte das Abspielen von DRM-geschützten Videos sein, die über HDMI weniger Probleme bereiten.
Vorinstalliert ist Mac OS X 10.6.3, dazu gibt es die üblichen Software-DVDs mit iLife. Der erste Eindruck des Mac mini: Er gefällt. Und zwar sehr.
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mich würde interessieren ob es möglich ist mit diesem modell zwei monitore zu betreiben. bisher konnte ich dazu keinerlei informationen finde.
könnt ihr das verifizieren?
danke
jd
@jalogisch man kann zwei Monitore anschließen – Vorausgesetzt du hast ein HDMI-Display mit Kabel bzw. einen HDMI-auf-DVI- und einen Mini DisplayPort-auf-DVI-Adapter. Habe es eben ausprobiert, nutzt man beide vorhandenen Ausgänge, kann man zwei Displays benutzen, sowohl im gespiegelten als auch im “erweiterter Desktop”-Modus.
Gibts eigentlich schon Benchmarks? Wie macht sich das Ding denn im Vergleich zu einem drei Jahre alten MacBook mit 2GHz Core2Duo, GMA950 und 2 GB RAM?
-> kg [...] um die Festplatte auszutauschen, ist es allerdings nötig, weitere Schrauben zu entfernen. [...] habt ihr das auch schon ausprobiert? Ist der Festplattentausch offiziell vorgesehen? Das da neben den Speicherriegeln sieht aus wie der Prozessorlüfter, den muß man sicher auch erst entfernen, um an die Festplatte zu kommen, womit man sicher auch wieder die Garantie einbüßt!?
danke für die info @kg … ein grund mehr über ein update nachzudenken!
@pparler: Ausprobiert haben wir es nicht, es sieht aber so aus, als müsste man eine größere Operation durchführen, um an die Festplatte zu kommen – möglicherweise sogar mit Motherboars-Ausbau. Genaueres folgt dann eventuell morgen schon im ersten Test, dies hier war ja nur der erste optische Eindruck, über den wir berichten wollten.
@David: Benchmarks werden im Test folgen, dies hier war ja nur das Unboxing und ein erster Eindruck. Würde grob aber mal annehmen, dass der Mac mini im Vergleich zum von dir genannten MacBook um einiges besser ist.
Der neue Macmini ist kleiner als sein Vorgänger und hat zusätzlich das Netzteil schon eingebaut? Ich bin erstaunt!
@Otto das geht leider zu Lasten der Selbstkonfigurierbarkeit: Die Festplatte ist sehr schwer austauschbar und nicht vom Nutzer machbar.
Kann man den neuen Mac Mini auch per entsprechendem Kabel an einem iMac (soll ergo als Monitor fungieren) der neuesten Generation betreiben?
@Pierre das *sollte* funktionieren, geht ja auch beim MacBook. Vorausgesetzt du hast ein mDP-auf-mDP-Kabel.