MACNOTES

Veröffentlicht am  5.07.10, 18:58 Uhr von  

Test: iPhone 4, eine Woche mit dem Apple-Smartphone

iPhone 4Einen Schnelltest des iPhone 4 haben wir bereits durchgeführt, eine weitere Woche haben wir nun mit dem Apple-Smartphone verbracht – genügend Zeit, um sich einen längeren Eindruck zu verschaffen. Das Fazit: Das iPhone 4 ist ohne Frage gut, man sollte sich aber gut überlegen, ob man es wirklich braucht. Apple zeigt mit dem iPhone 4, wie gutes Design mit einfachem Handling zu vereinen ist – es gibt aber auch Schwachstellen.

 

Lieferumfang

Das iPhone 4* wird in einer reichlich geschrumpften Box ausgeliefert. Je nach Verkaufsland variiert die Höhe, die deutschen iPhone 4 befinden sich in einer Packung, die nur noch halb so groß ist wie die des alten iPhone 3GS. In der Box ist alles enthalten, was man so braucht: Netzstecker, USB-Kabel, Headset mit Fernbedienung sowie Kurzübersichten.

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Einrichtung

Die erste Einrichtung des iPhone ging vergleichsweise schnell von statten. SIM-Slot öffnen, Micro-SIM einstecken, einschalten. Danach die übliche Abfrage von PIN und die notwendige Aktivierung via iTunes. Wenn man will, kann man das iPhone 4 direkt mit einem alten Backup füttern, zum Beispiel wenn man bereits ein iPhone hatte und nun auf das neue Modell umsteigt. Alternativ kann man das Gerät auch komplett neu aufsetzen. Der Sync läuft je nach Einstellungen und zu synchronisierenden Objekten schnell ab, danach ist das iPhone einsatzbereit.

 

Empfangsqualität

Über Apples neues Antennendesign wurde seit der offiziellen Vorstellung des iPhone 4 viel geredet, vor allem aber seitdem das Gerät tatsächlich bei den Kunden ist. So innovativ wie Apple die Empfangsmodule erdacht hat, so problematisch werden sie mitunter und sorgen bei falscher Handhaltung für Empfangsprobleme. Nach einigen Tagen im Alltag können wir sagen: Wir sind zwiegespalten. Hält man das iPhone 4 in der linken Hand, lässt sich eine Verschlechterung des 3G-Empfangs deutlich erkennen. Apple bezeichnet es als Fehler in der Software, dennoch ist es ein Nervfaktor: Regelmäßig brach beim abendlichen UMTS-Surfen der Empfang weg, als Behelfslösung standen uns mangels Bumper* lediglich Tesastreifen zur Verfügung. Ansonsten lässt sich im Gebrauch konstatieren: Das iPhone 4 ist deutlich besser als seine Vorgänger, wenn es um die Empfangsqualität geht, und hält die Versprechen der Techniker. Das iPhone 4 ist eine Referenz in Sachen Signalstärke.

 

Design und Verarbeitung

Auch das allgemeine Handgefühl hat zwei Seiten: Das iPhone 4 fühlt sich zwar wertiger an als iPhone classic, iPhone 3G und iPhone 3GS, ist dafür aber wegen der fehlenden Rundungen weniger handschmeichelnd. Dies führt unter anderem auch dazu, dass es bei der Benutzung weniger gut in der Hand liegt. Zudem ist die beidseitige Verwendung von Glas ein großes Risiko: Fällt das iPhone einmal aus der Hand und auf den harten Fußboden, ist die Gefahr im Vergleich zum Vorgänger rechnerisch doppelt so hoch, dass das Glas bricht – gerade für militante Schutzhüllengegner ein Problem. Zusätzliches Problem der Glasfront und Glas-Rückseite: Das iPhone 4 sieht immer etwas “grabbelig” aus, weil man jeden Fingerabdruck sieht. Außerdem ist es nicht mehr so leicht, das iPhone “richtig herum” aus der Tasche zu ziehen: Mangels unterschiedlicher Oberflächen vorne und hinten kann man die jeweiligen Seiten nicht mehr voneinander unterschieden. Kein echte Manko, aber es sei an dieser Stelle einfach erwähnt.

 

Display

Mit dem neuen Retina-Display hat Apple eindeutig Maßstäbe gesetzt. Im direkten Vergleich mit dem iPhone 3GS sind Texte deutlich schärfer, die höhere Pixeldichte (mit 640×960 Pixeln viermal so hoch wie beim iPhone 3GS) macht sich sofort bemerkbar. Besonders fällt dies beim Lesen von Texten auf, außerdem sind die Beschriftungen bei GoogleMaps deutlich besser erkennbar.

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Hat man sich einmal daran gewöhnt, wirkt das iPhone 3GS-Display eher mittelmäßig. Dies gilt auch für die Farbwerte: Angezeigte Inhalte stellen sich klarer dar, die Kontraste sind höher und die Farbstimmung ist ausgewogener. Dies macht die Inhalte deutlich “echter”.

 

Display-Vergleich: Nexus One vs. iPhone 4

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Um nicht nur die iPhones untereinander, sondern auch die Konkurrenz mit dem iPhone 4 zu vergleichen, haben wir als Messlatte das Nexus One zugrunde gelegt. Was auf unserem Vergleichsfoto nur bedingt ins Auge sticht, ist “in echt” um einiges deutlicher zu sehen: Das Display des Nexus One hat einen leicht rötlichen Stich, das iPhone 4 hingegen wirkt etwas kühler. Auch bei der Schrift zeigen sich Unterschiede: Textelemente sind auf dem iPhone 4 deutlich klarer abgegrenzt als auf dem Nexus One – dies dürfte unter anderem an der unterschiedlichen Pixel-Per-Inch-Zahl liegen: Während das iPhone 4 über 326ppi verfügt, sind es beim Nexus One nur 252, dafür ist das Display aber auch etwas kleiner (640×960 beim iPhone 4, 480×800 beim Nexus One).

 

Kamera und Videoqualität

Apple hat eine 720p-HD-Kamera mit 5 Megapixeln Auflösung in sein iPhone eingebaut, außerdem eine VGA-Kamera auf der Frontseite. Die Aufnahmen der HD-Kamera sind (wenig überraschend) deutlich besser als die der iPhone 3GS-Kamera, dies gilt sowohl bei Standbildern als auch bei Videoaufzeichnungen (ein Side-By-Side-Video haben wir hier bereitgestellt).

Einziges Manko: Hält man das iPhone seitlich, kann es schnell passieren, dass man versehentlich das Mikrofon zuhält. Dies ist deshalb ein zu erwähnendes Problem, weil durch das Alu selbst kein Ton mehr durchkommt, dies war beim Kunststoffgehäuse des iPhone 3GS noch etwas anders. Ein weiteres Problem: Auf der Glasabdeckung der Rück-Kamera sammeln sich gerne Fingerabdrücke, dies ist zu beachten, bevor man anfängt zu filmen, da die Filme ansonsten verschwommen wirken.

 

FaceTime

[singlepic id=8523 w=130 float=right] Zusammen mit den zwei integrierten Kameras zieht FaceTime als Standard auf dem iPhone 4 ein, die neue Art der Videotelefonie. Voraussetzung ist, dass sich beide Gesprächsteilnehmer in einem WiFi-Netzwerk befinden. Der initiale Verbindungsaufbau findet via Anruf statt, danach kann man auf FaceTime umschalten, sofern der Gesprächspartner ebenfalls ein iPhone 4 hat. Alle weiteren Gespräche mit dem einmal angerufenen FaceTime-Partner lassen sich direkt starten, ohne den Umweg über einen normalen Anruf. Während des Gesprächs kann man zwischen beiden Kameras beliebig hin- und herschalten, sofern es das vorhandene Netzwerk mitmacht, geschieht die Übertragung flüssig und in Echtzeit. Über UMTS ist FaceTime aktuell noch nicht nutzbar – es wäre aber wünschenswert, wenn es möglich wird, sobald es die Mobilfunknetze hergeben. Eine Integration von FaceTime auf anderen Smartphones wäre ebenfalls möglich – Apple hat FaceTime als offenen Standard angekündigt, den zukünftig auch andere Hersteller nutzen können.

 

Lautsprecher, Mikrofon

Beim Lautsprecher gibt es eindeutige Nachteile gegenüber dem Vorgänger-iPhone aus Plastik: Als einzige Öffnung bleibt lediglich der kleine Auslass an der Unterseite des iPhone. Nutzt man den Lautsprecher für Musik oder ähnliches, klingt das, was herauskommt, blechern und etwas flach. Ohne Frage: Man benutzt das iPhone eher selten als Jukebox, will man es aber doch tun, sollte man die Umstände zur Kenntnis nehmen. Das integrierte Mikrofon ist nach wie vor gut. Apple hat übrigens im Vergleich zum Vorgänger die Positionierung von Mikrofon und integriertem Lautsprecher umgedreht: Grund hierfür dürfte sein, dass Rechtshänder direkter in das Mikro sprechen können.

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Ein zusätzliches Mikro hat Apple auf der Oberseite des iPhone 4 angebracht: Es nimmt beim Telefonieren die Außengeräusche auf und hilft dabei, diese herauszufiltern. Dies funktionierte bei unseren Tests überraschend gut: Sowohl das übliche Hintergrundrauschen in der Bahn als auch das geschäftige Treiben in der Innenstadt wurden in nützlichem Maße eliminiert.

 

Geschwindigkeit, Systemstabilität

Das iPhone 4 ist Apples schnellstes Smartphone bisher, der Unterschied zum iPhone 3GS fällt allerdings weniger auf als am Anfang angenommen. Unter iOS 4 ist das iPhone 4 zwar durchaus ein wenig schneller als der Vorgänger, die Unterschiede sind aber nicht gravierend. Dennoch fällt mitunter deutlich auf, dass Apple dem Smartphone ein wenig mehr Speicher gegönnt hat: Apps starten schnell, der Bootvorgang des Gerätes wurde ebenfalls etwas beschleunigt.

 

Akkulaufzeit

Apple hat eine längere Akkulaufzeit versprochen, ganz nachvollziehen konnten wir diese aber nicht: Wie auch beim iPhone 3GS muss das Gerät nach rund einem Tag Nutzung wieder an den Strom gehängt werden. Unsere Testbedingungen: Pendlernutzung, täglich etwa 1 Stunde iPod-Player, Fotos aufnehmen, mehrere Telefonate, nebenbei Surfen mit 3G. Je nach den gewählten Einstellungen (Displayhelligkeit, aktivierte Features wie WiFi, 3G etc) kann man die Akkulaufzeit allerdings durchaus verlängern.

 

Kaufempfehlung?

Eine Frage, die einem als iPhone 4-Nutzer immer wieder gestellt wird: “Und, lohnt sich das Ding?” Die Antwort darauf ist nicht einfach zu geben. Besitzt man noch ein iPhone 2G oder 3G, wird sich das Upgrade auf das iPhone 4 auf jeden Fall lohnen. Vor allem die Geschwindigkeit des Geräts sowie einige Features wie Multitasking sind Faktoren, die eine Rolle spielen dürften. Dazu kommt die generell höhere Verbindungsgeschwindigkeit (im Vergleich zu iPhone classic und 3G), die HD-Kamera, FaceTime sowie das sehr gute Display. Etwas anders gelagert ist die Sache, wenn man aktuell ein iPhone 3GS hat. Mein persönlicher Standpunkt: Auf eine HD-Kamera im Handy kann ich persönlich gut verzichten, gleiches gilt für das Retina-Display. Und rein was Verbindungs- und Gerätegeschwindigkeit angeht, lohnt sich in meinen Augen keine Neuanschaffung – ich werde, wenn ich das Testgerät demnächst zurückschicke, sicher keine Entzugserscheinungen haben. Manchmal gibt es aber doch nicht ganz rationale Gründe, die für ein Upgrade sprechen…

Kleine Abzüge gibt es wegen der vorhandenen Antennenproblematik, außerdem für die immer noch vorhandene Kratzanfälligkeit – bei unserem Testgerät zeigten sich bereits nach wenigen Tagen erste feine Kratzer im Glas.

4,5/5Testurteil: 4,5/5 Macs
Bezeichnung: iPhone 4
Hersteller: Apple
Preis: ab 1€*

*=Affiliate

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 36 Kommentar(e) bisher

  •  bono01 sagte am 5. Juli 2010:

    Das Fazit hätte man besser nicht ausdrücken können. =)

    Antworten 
  •  MacJackSparrow@aol.de sagte am 5. Juli 2010:

    Ja danke.
    Viele dinge hatte ich mich auch so gedacht, wie sie hier beschrieben wurden.
    Da ich selbst das 3GS habe, kann ich mich auf dessen nachfolger vom iPhone 4 freuen.
    Also noch mal danke für den Artikel.

    Antworten 
  •  voxi sagte am 5. Juli 2010:

    Sorry, aber ihr mäkelt mir auch zuviel an dem Antennenthema rum.

    Wisst ihr was mich bei einem “eine Woche iPhone4 Test” z.B. interessiert, worauf ihr gar nicht eingegangen seid?
    Der AKKU!

    Ich versteh nicht, wieso nicht mal auf so etwas wichtiges eingegangen wird…
    Im Übrigen teile ich den Eindruck eines “angegrabbelten” iPhones nicht unbedingt. Ich konnte bei meinem Kumpel dran rumspielen. Mein iPhone 3G sofort voll mit Fingerabdrücken, sah ich bei ihm nahezu keine, bzw. nicht ansatzweise so deutliche wie bei meinem 3G. Also da gibt es schon n Unterschied… und Fingerabdrücke seh ich auf der Rückseite eines 3G/3Gs fast genauso stark wie auf der “Glasoberfläche”..

    Antworten 
  •  loogee sagte am 5. Juli 2010:

    Guter Testbericht – vielen Dank!

    Antworten 
  •  @Clevershit sagte am 5. Juli 2010:

    Danke für den ausführlichen Test: iPhone 4, eine Woche mit dem Apple-Smartphone http://macnot.es/43337 /via @Macnotes

    Antworten 
  •  Adam Riese sagte am 5. Juli 2010:

    Ich könnte kotzen – seit das iOS4 auf dem 3G ist, hat es die Langsamkeit meines alten Sony-Ericsson erreicht. Ich will das alte iPhoneOS zurück!!! So eine verdammte Sch…. – das schlechteste Update aller Zeiten!!!

    Kein Wunder, dass das neue iPhone4 so schnell geworden ist. Im Vergleich.

    Antworten 
  •  freak4zoid sagte am 5. Juli 2010:

    im grunde ist das neue iphone nichts weiteres als ein 3GS mit besserem display. dank fanatischem fanboytum droht apple dennoch nicht der totalausfall. näheres dazu hab ich mal zusammengefasst:

    http://kopfkram.wordpress.com/2010/06/30/das-iphone-4-apples-epic-fail-und-warum-meine-rechnung-trotzdem-nicht-aufgeht/

    Antworten 
  •  tombali sagte am 5. Juli 2010:

    Halloooooooo…!!!!
    Als Business User interessiert mich auch der Akku deutlich mehr als eine Kamera und keiner spricht :( ;)

    Was ist mit dem Dock-VGA Adapter? Der kann auch nur mit Iphone4 genutzt werden und ich frage mich, kann ich damit keynote nutzen oder Filme auf einen Projektor senden?

    Antworten 
  •  kg sagte am 5. Juli 2010:

    @voxi das ist kei Mäkeln, das ist eine Tatsache. Wenn du mal länger eins in der Hand hast, wird es dich auch irgendwann stören. Mich ist es in der Testwoche einige Male aufgefallen, ohne dass ich die Hand bewusst an die Antennenöffnung gehalten habe. Habe es erst gemerkt, als mein Empfang plötzlich weg war.

    Was die “Grabbelflecken” angeht: Es ist klar, dass zwischen 3G und 3GS ein Unterschied besteht – letzteres hat eine oleophobische Beschichtung. Die hält den Dreck nicht ab, macht ihn aber einfacher abwischbar. Auf der Rückseite der alten iPhones fielen Verschmutzungen aber deutlich weniger auf als der Glasrückseite des iPhone 4. So ein Test ist üblicherweise recht subjektiv, und es war eben meine subjektive Empfindung.

    @Adam der direkte Vergleich ist bei mir zwischen iPhone 3GS und iPhone 4 abgelaufen – ersteres habe ich seit einem Jahr in Gebrauch. Und ich kann sagen, dass man die zusätzliche Geschwindigkeit eher selten merkt.

    Zum Thema Akku: Es war so unspektakulär, dass ich es tatsächlich einfach vergessen habe. Wurde soeben nachgereicht.

    Den VGA-Adapter haben wir in diesem Test nicht integriert, kommt ggf. noch später gesondert nach. Eins kann ich auf Anhieb sagen: er ist kompatibel mit der Video-App, außerdem mit Slideshows und Videos aus der Foto-App, YouTube und Safari. Keynote gibt es auf dem iPhone 4 noch gar nicht.

    Antworten 
  •  Blizzart sagte am 5. Juli 2010:

    @Adam Riese: Wenn du das alte OS auf dein 3G zurückhaben willst, warum spielst du es nicht einfach wieder auf? Hab ich bei mir auch gemacht. Ging ohne Probleme.

    Bei der Sache mit den Fingerabdrücken muss ich voxi Recht geben. Wenn ich mein 3G oder 3GS ohne Hülle benutze, dann sehe ich auf der Rückseite die Fingerabdrücke mindestens genauso stark wie auf dem iPhone 4. Aber auf dem iPhone 4 kann ich wenigstens mal kräftig drüberwischen ohne Angst zu haben, dass es gleich zerkratzt.

    Antworten 
  •  Sascha sagte am 5. Juli 2010:

    Einen schönen Guten Abend Frau “kg”,

    herzlichen Dank für diese ausführliche Berichterstattung, die ich seit einiger Zeit von Ihnen mit großem Interesse verfolge. Insbesondere das Fazit zur Kaufempfehlung bestätigt meine in den letzten Tagen volatilen Emotionen und Gedanken zum “update-Kauf” von 3GS auf 4.

    Allerdings möchte ich auch erwähnen, dass ich zu Ihrem “statement” bzgl. der Empfangsqualität, einen Dissens sehe.

    Ihre Aussage:

    “Regelmäßig brach beim abendlichen UMTS-Surfen der Empfang weg, als Behelfslösung standen uns mangels Bumper* lediglich Tesastreifen zur Verfügung”

    weiter heißt es:

    “Das iPhone 4 ist deutlich besser als seine Vorgänger, wenn es um die Empfangsqualität geht, und hält die Versprechen der Techniker. Das iPhone 4 ist eine Referenz in Sachen Signalstärke.”

    Entweder habe ich Sie falsch verstanden, oder aber Sie sind der Meinung, dass das IPH 4 vs. 3GS i. S. Empfangsqualität eine Verbesserung darstellt, allerdings ohne Tesastreifen bzw. Schutzhülle regelmäßig via UMTS nicht brauchbar ist.

    Wenn ich dies korrekt verstanden habe, dann meine Meinung dazu:

    Absolut nicht akzeptabel seitens Apple; es kann doch nicht sein, dass ich ein Gerät dieser Art und dieser Preisklasse mit Tesastreifen oder einer weiteren “Verpackung” bedienen muss, um einen besseren Empfang als sein Vorgänger zu erzielen bzw. überhaupt bedienen zu können. Und sollte ich diese Gegenbeiten nicht haben, verschlechtere ich i. Vgl. mit dem 3GS mich.
    Ich möchte in Erinnerung bringen, dass das Gerät immer noch den Namen “iphone” hat und somit ebenso zum telefonieren gedacht sein sollte. Wenn nun diese m. E. grundlegende Eigenschaft dieses Gerätes nur noch mit “Tesastreifen” zu errreichen ist, dann schäme ich mich dafür, jemals “Gott und der Welt” von apple-Produkten vorgeschwärmt zu haben.

    Es grüßt herzlichst

    Sascha Reichert

    Antworten 
  •  at sagte am 5. Juli 2010:

    @Sascha: Also ich glaub, die Ansicht, die du da vorbringst, würde ich als naiv charakterisieren. Aber meinst du, von einem Golf 4 zu einem Golf 5 wurde alles besser? Subjektiv und objektiv gibt es immer Veränderungen und ob die Ideen, die Apple hatte, von den Konsumenten angenommen werden, bleibt ihre Sache. Dass man den Antennen-Empfang testen kann, ist eine Sache. Dass ein Nachfolger immer besser sein muss als ein Vorgänger – steht nirgends geschrieben. Intel hat Solid State Disks herausgebracht, wovon auch einige nachfolgende Generationen nicht mehr den Durchsatz schafften, wie das ursprüngliche Modell. Teilweise ist es dem Preis geschuldet, teilweise der Kapazität grundsätzlich, usf. Es gibt absolut keine Argumentationskette, wie die, die du vorgebracht hast, auf die man irgendeinen Anspruch formulieren könnte. Fakt ist, Hersteller produzieren Waren. Diese sind, wie sie sind. Nirgends gibt es ein Recht auf schneller, höher, weiter verbrieft. Der erste GameBoy Advance hatte gegenüber dem Vorgängermodell leicht blassere Farben und weniger Leuchtkraft im Display… dafür andere Vorzüge. Rocky 5 war der schlechteste Teil einer Serie von bislang 6 Filmen… wenn man dein Argument nimmt, dann müsste Teil 6 der beste sein und die Teile davor sukzessive besser geworden sein. Dem ist nicht so. Und die andere Alternative wäre, man produziert erst gar keine Nachfolger…

    Antworten 
  •  kg sagte am 5. Juli 2010:

    @Sascha ich habe nie behauptet, dass es seitens Apple akzeptabel ist, dass der Antennenempfang so ist, wie er ist. Mich hat es regelmäßig genervt, dass der Empfang wegbrach, nur weil ich die Hand an einer Stelle hatte, wo eine Hand normalerweise nunmal ist: Am seitlichen Gehäuserand.

    Dennoch darf man nicht immer davon ausgehen, dass ein Gerät immer besser sein *muss* als der Vorgänger, wie Alex schon erwähnte. Immerhin stimmt in diesem Fall die Empfangsqualität insgesamt.

    Antworten 
  •  bono01 sagte am 5. Juli 2010:

    @at

    Also ihr Vergleich ist doch wohl ziemlicher Murks. Herr Reichert ist der Auffassung das ein iPhone die Telefoniefunktion ohne irgendwelche behelfsmittel zufriedenstellend ausführen sollte. Egal wie und in welcher hand ich es halte ich es halte. Und ich spreche jetzt hier bewusst von einer normalen haltung des Telefons. Dies scheint derzeit aber nicht der Fall zu sein. Ob ein, durch Apple für die nähere zukunft angekündigtes, Firmware Update wirklich abhilfe schaffen wird, weiß derzeit niemand. ich persönlich glaube allerdings nicht das es viel bringen wird.

    Und um mal auf ihren Vergleich zum Golf 4 und 5 zurück zu kommen, niemand wird einen Golf kaufen und fahren wollen, bei dem ich ein Rad mit Tesafilm festkleben muss damit es nicht während der fahrt abfällt!

    Antworten 
  •  bono01 sagte am 5. Juli 2010:

    PS: Sollte “Egal wie und in welcher hand ich es halte.” heißen.

    Antworten 
  •  sirdir sagte am 5. Juli 2010:

    Etwas stimmt nicht: Ein Facetime Anruf muss *nicht* erst als normaler Anruf initiert werden. Das ist nur beim allerersten Facetime Anruf der Fall, dabei wird die Telefonnummer wohl bei Apple als Facetime-Fähig registriert.
    Daraufhin kann man direkt in den Kontaktdaten ‘Facetime’ wählen.

    Antworten 
  •  baguio sagte am 6. Juli 2010:

    wer zu doof ist, das neue iPhone in eine Schutzhülle zu stecken, die man ab 99 Cent bei Ebay bekommt tut mir leid. Der Antennenrahmen ist eine superclevere Lösung, den Empfang bei geringst möglicher Oberfläche zu maximieren. Fast alle meine Bekannten nutzen eine Schutzhülle für das Phone.Würde Apple diese nun bereitstellen weil sie Angst um eine Verarmung der Käufer haben, wäre es ein Affront der vielen Zulieferer,die letztlich vom Hüllenverkauf leben. So ein gekünsteltes Aufregen ist fast schon mitleidserregend. Der Artikel war übrigens kritisch und sachlich geschrieben, kann nur gratulieren

    Antworten 
  •  XPert sagte am 6. Juli 2010:

    Eine Schutzhülle für einen, wenn auch teuren, “Wegwerfartikel” nur um dessen Hauptfunktion zu gewährleisten finde ich etwas grotesk..

    Antworten 
  •  No Name sagte am 6. Juli 2010:

    Es gibt noch einen sehr guten Grund, eine Schutzhülle oder einen dieser Bumper zu verwenden: Die Glaskanten auf der Vorder- und Rückseite sind nicht mehr durch den bündig abschließenden Gehäuserand abgedeckt, sondern stehen frei heraus. Wenn das Ding runterfällt oder man schräg kräftig irgendwo gegenschlägt, ist das Glas ruckzuck kaputt, weil die gesamte Aufprallenergie auf einen winzigen Punkt einwirkt und das macht das zäheste Glas nicht mit. Das Ding ist viel mehr als nur doppelt so glasbruchgefährdet als das alte iPhone.

    Es ist kein Zufall, dass diese Bumper von Apple genau auf diese beiden Schwachstellen zugeschnitten sind und sonst nix tun. Man faßt nicht mehr die nackte Antenne an und die Glaskanten sind durch die Gummileisten sorgfältig geschützt. Apple hätte so ein Ding mit in die Kiste legen sollen, dann wäre die ganze Antennenkritik nicht mehr als eine Fußnote in der iPhone-Geschichte.

    Antworten 
  •  cybermat sagte am 6. Juli 2010:

    Wie habt ihr es nach einer Woche geschafft Kratzer in das Glas zu bekommen? Mein 3G trag ich jetzt fast zwei Jahre mit mir rum, ohne Schutzhülle wohlgemerkt, und die Glasfront ist immer noch völlig ohne Kratzer.
    Wurde das Gerät vielleicht absichtlich zusammen mit einem Schlüsselbund oder ähnlichem transportiert? Habt ihr Versuche unternommen, wie man Kratzer in das Glas bekommt? Oder ist die Glasqualität des 4er so gravierend schlechter als beim 3G(S)?

    Antworten 
  •  kg sagte am 6. Juli 2010:

    Und was die Aussagen zum “gekünstelten Aufregen” angeht: Wer es mehrmals am Tag selbst miterlebt, der sieht die Sache irgendwann realistisch. Die neue Antennenbauweise ist super, aber sie hat nunmal ihre Schwächen, die wir hier sicher nicht verschweigen wollen und können.

    Antworten 
  •  XPert sagte am 6. Juli 2010:

    Bei meinem 3G ist allerdings die Plastikrückseite das Kratzempfindlichste.. Die ist schon ziemlich unansehlich geworden. Die Glasseite hat zwar auch Kratzer, sieht aber wesentlich besser aus..

    Antworten 
  •  nick sagte am 6. Juli 2010:

    Schutzhülle um ein Design-Telefon? Nein danke.
    Das 3G habe ich seit 2 Jahren in der Hosentasche (ohne Schlüssel) und das Display ist kratzerlos. Lediglich Staub sammelt sich langsam unter dem Glas.

    Antworten 
  •  @superglide sagte am 6. Juli 2010:

    Test: iPhone 4, eine Woche mit dem Apple-Smartphone http://macnot.es/43337 (via @Macnotes)

    Antworten 
  •  Tobias sagte am 6. Juli 2010:

    Hallo Kathrin,
    endlich mein ein kritscher Kommentar in Bezug auf das neue Design (eckige, überall nur Glas, schlechters Gefühl in der Hand, neue Adapter erforderlich (auch im Auto)arrr).
    Ich kann Dir nur zustimmen, als ich das iPhone 4 10min im Apple Store in der Hand gehalten habe, fand ich das Gefühl einfach nur schlecht im Vergleich zum 3G/3GS. Wo ist die fast schon “weiche” Oberfläche der Rückseite geblieben. Ich für meinen Teil, werde daher lieber das 3GS weiter einsetzen auch wenn ich auf die Kamera und das verbesserte Display verzichten muss aber das neue Design tue ich mir erstmal nicht an, wobei die Hoffnung gegen 0 tendiert, dass Apple wieder zu einem runderen Design zurückkehrt. Sehr schade, dass nicht mehr Apple Fans dies ebenfalls bemängeln.

    Antworten 
  •  kg sagte am 6. Juli 2010:

    @Tobias kann dein Statement nur bestätigen bezüglich “lieber das 3GS weiter einsetzen” – nicht nur des Handgefühls wegen. Wie ich bereits im Text schrieb: Ich hab nur bedingt ein Problem damit, ab sofort wieder mit dem 3GS unterwegs zu sein, weil der Unterschied weniger frappierend ist, als man annehmen könnte.

    Antworten 
  •  It´s me sagte am 6. Juli 2010:

    Habs mir grad Bestellt. Danke :)

    Antworten 
  •  It´s me sagte am 6. Juli 2010:

    btw. zum Thema Empfang und Schutzhüle ist hier eine, die sicherlich ihre ahänger (wie mich) finden wird ;) Sie soll den “Empfangsverlust” verringern.

    http://www.elementcase.com/

    Antworten 
  •  obstliebhaber sagte am 6. Juli 2010:

    das 3GS ist doch technischer Stand von vorgestern und das soll man sich holen statt dem iPhone 4? Hallo?!?!?

    wer letztes Jahr nen Vertrag mit dem 3GS abgeschlossen hat, ok! da würde ich auch bis nächstes Jahr zur fünften Auflage warten.

    wobei die fünfte Auflage wohl wieder das Design des 4ers behalten wird (siehe 3G3GS). Wird dann wohl “nur” wieder ein kleines technisches Update!

    Und das Retina-Display ist zumindest für die nächsten 2 Jahre das Maß der Dinge und unglaublich genial!!! jeder der das iPhone 4 über ne gewisse Zeit getestet hat und danach wieder auf den Screen eines 3G oder 3GS geschaut hat (Text, Pics, Videos etc.) möchte sofort wieder zurück vors Retina-Display!

    Ich persönlich find das Design edel und markant! es passt somit sehr gut in die Designlinie vom Mac, Macbook und iPad!

    also Fazit: wer gar nicht warten kann und muss, sollte zugreifen!!!

    wer nen 3GS hat und im nächsten Jahr “regulär” seinen Vertrag upgraden kann, der kann noch warten und sich dann die fünfte Auflage des iPhones holen!

    mal sehen über welche (läppischen) Kinderkrankheiten wir anderen uns dann bei den iPhone 5-Käufern aufregen und lustig machen werden :-) (just a joke) :-)

    Antworten 
  •  kg sagte am 6. Juli 2010:

    @obstliebhaber ich habe das iPhone 4 jetzt etwa 12 Tage im täglichen Einsatz, und der “Rückschritt” zum iPhone 3GS ist zwar ungewohnt, aber nicht wirklich schmerzhaft. Und zu den “läppischen Kinderkrankheiten”: läppisch sind die nur für den, der sie nicht am eigenen Leib Tag für Tag erlebt ;)

    Antworten 
  •  obstliebhaber sagte am 6. Juli 2010:

    na dann kannst du dich ja glücklich schätzen, dass du das iPhone 4 jetzt wieder los bist und eeeendlich dein tolles 3GS benutzen darfst ;-)

    iPhone 4 mit bumper oder ohne bumper+ausgeschaltetem umts ist allen anderen iPhones (auch dem 3GS) in allen belangen überlegen!!! Das ist nunmal meine Meinung und andere die ich kenne und auch bereits das iPhone 4 haben sehen es zu 100% auch so!!!

    und das design

    Antworten 
  •  obstliebhaber sagte am 6. Juli 2010:

    ^^ ist und bleibt, wie du ja richtigerweise gesagt hast, rein subjektives Empfinden. Und es ist wirklich kein Handschmeichler mehr, aber ich seh’s positiv (mein allg. Lebensmotto :-), denn so hat man das Gefühl endlich mal was Anderes und Neues in den Händen zu halten ;-)

    Antworten 
  •  baguio sagte am 7. Juli 2010:

    das künstliche Aufregen hatte nicht deinem sachlichen Artikel gegolten sondern dem Komentar eines Feedbacks,dass ich als engstirnig empfundenhabe.Ich stimme dir in fast allen Punkten zu,Hab es seit 23.Juni,kratzer hatte ichwederaufdem3G Glas noch dem 4G(bisjetzt).Ich stimme dir auch zu,dass der Unterschied zum 3GS im Handling nicht so doll ist,dass man es unbedingt braucht.Für 3G Benutzer ist es aber einErlebnis als würde man vom VW Käfer auf Maybach umzusteigen! MeinBruder besitzt ein Android Tel.was auch nicht schlecht ist.Aber das iPhone spielt was die Intuitivität, Praktikabilität und “Benutzererlebnis” angeht in einer völlig anderen Liga. Ich halte es für den ultimativenTraum eines tragbaren Multimediacomputers (mit dem man auch telefonieren kann)

    Antworten 
  •  ALLE BESITZER VON 2 BIS 4 sagte am 10. September 2010:

    ich kann aus erfahrung sprechen,apple hate recht mit emphangs Problemmen der Softwear bei 4 g ,weil ich es probiert habe nur bei 3g hat solche Problemme ,bei ausgeschalteten 3 g ist nicht das signal zu brechen,die antenne hat somit keine Problemme,des ist eine große sprung von apple von 2 g bis 4g,trotzden kauften den 2 g damals viele obwohl nicht alle funktionen den anderen schmartfons hatte,Iphone ist erwachsen geworden,wen der 2 g iphone tod ist,es lebe das iphone 4 g,Suber Teil,es wird immer beneidet werden,diesmall hat Apple an alles gedacht,Hut ab,Leute ihr werdet es niemalls beruen.

    Antworten 
  •  Hallo sagte am 23. November 2010:

    Beschiss bei dem Display Vergleich. 1 Nexus 1 ist kein Vergleichsmodel.
    2 Batterie war leer und Display im Sparmodus. Das hat überhaupt keine Aussage. Dazu kenne ich nichts was länger brauch zum hochfahren wie das IPhone…

    Antworten 
  •  Lp sagte am 19. Juli 2011:

    Zitat von hallo: Beschiss bei dem Display Vergleich. 1 Nexus 1 ist kein Vergleichsmodel.
    2 Batterie war leer und Display im Sparmodus. Das hat überhaupt keine Aussage. Dazu kenne ich nichts was länger brauch zum hochfahren wie das IPhone…

    Der hat wohl ein Nexsus wie billig :DD iPhone 4 is schon ein gutes Phone :)

    Antworten 

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