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Ping-Kommentarspam: Sophos warnt vor Phishing und Datenmissbrauch

iTunes 10Apple hält sich beim Thema Contentfilter nicht direkt zurück: Vor allem “böse Wörter” sind nicht erlaubt, Kommentare, die diese enthalten, werden erst gar nicht zugelassen. Anders sieht die Lage beim Kommentarspam aus: Gerade einmal über einen Tag in Betrieb finden sich in zahlreichen Profilen Spam-Links in Kommentaren, die den Nutzern potentiell gefährlich werden könnten.

Sophos warnt in einer Security Notice derzeit ausdrücklich davor, auf einen der Spam-Links zu klicken. Graham Cluley, Senior Technology Consultant, Sophos: “Wir haben in der Vergangenheit viele solcher Attacken auf Facebook beobachtet. Das Fehlen eines Filters macht Ping zu einer neuen ‘Spielwiese’ für Cyberkriminelle. Das Ironische dabei ist, dass sich die aktuellen Betrugsmaschen um das iPhone drehen, das wie Ping aus dem Hause Apple kommt.”

Ping Spam

Bei den meisten Nutzern dürfte der gesunde Menschenverstand dazu ausreichen, selbst auf die Idee zu kommen, dass solcherlei Umfragen, in denen ein kostenloses iPhone oder ein iPad ausgelobt wird, nur dafür gedacht sind, persönliche Daten zu sammeln. Dennoch hat die Vergangenheit immer weider gezeigt, dass sich User durch Spam aufs Glatteis führen lassen: Zuletzt sorgte ein großangelegter iTunes-Accountklau dafür, dass Ratings minderwertiger Apps manipuliert wurden, außerdem wurden Accounts zum App-Kauf missbraucht.

Es bleibt zu hoffen, dass Apple den derzeitigen Spam in den Griff bekommt – es wäre ja nicht so als gäbe es keine Contentkontrolle in Apples Social Network.

Kathrin Grannemann
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Kathrin Grannemann, Chefredakteur
03.09.2010, 15:15 Uhr
News & Rumors
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1 Kommentar , 3 Trackbacks

  1. Profilbild

    03.09.10, 15:34 Uhr, #1

    Christoph meint:

    Man muss direkt den Hut vor den Spammern ziehen, wie flink sie sind!
    Wenn last.fm in Ping integriert wäre, würde ich es ja vielleicht sogar nutzen. Den einzigen Mehrwert hat Apple, ist ja eher ein verkleideter iTunes Store ;)

  2. Profilbild

    [...] Wie so viele Social Networks musste Ping bereits kurz nach dem Start der Plattform außerdem mit Kommentarspam kämpfen, der trotz vorhandener Filterregeln problemlos durchkam. Autor: Datum: [...]

  3. Profilbild

    [...] Wie so viele Social Networks musste Ping bereits kurz nach dem Start der Plattform außerdem mit Kommentarspam kämpfen, der trotz vorhandener Filterregeln problemlos [...]

  4. Profilbild

    [...] wie zahlreiche Fake-Profile. Ob und inwiefern Apple Maßnahmen getroffen hat, die in Zukunft Spam in Ping verhindern, ist offen, klar ist nur, dass der bereits bestehende Spam entfernt wurde. Dies betrifft [...]


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