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Veröffentlicht am  14.09.10, 18:14 Uhr von  

Test: iPod shuffle 4G

iPod shuffle 4GMit dem iPod shuffle 4G geht Apple einen Schritt zurück im Design: Die vierte Generation des MP3-Players erinnert optisch an den iPod shuffle 2G, statt Bedienung über Fernbedienung gibt es nun wieder die altbekannte Klickoberfläche, allein softwareseitig hat sich etwas im Vergleich zum optisch ähnlichen Vorgänger geändert.

Als Steve Jobs die neuen iPods vorgestellt hat, war vor allem der iPod shuffle eine echte Überraschung: Im Design erinnert er stark an die zweite Generation des Players, die nun bereits vier Jahre alt ist. Was sie aber offenbar nicht schlechter macht, zumindest das Bedienkonzept hat sich als praktischer erwiesen als der knopflose iPod shuffle 3G, den Apple im vergangenen Jahr auf den Markt warf.

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Lieferumfang

Wie alle anderen iPods kommt der iPod shuffle 4G in einer Kunststoffbox, in der Ladekabel, Kopfhörer sowie die kompakte Bedienungsanleitung und ein winziger Apple-Sticker Platz finden. Während der designtechnische Vorgänger, der iPod shuffle 2G, noch mit einem speziellen Dock ausgestattet war, wird der shuffle 4G mit dem Kopfhörerport-Ladekabel geliefert, das auch schon der Vorgänger hatte. Mehr Zubehör gibt es abseits des bereits genannten nicht – mehr braucht der Player allerdings auch nicht.

 

Bedienelemente und Design

Nun also kommen alle Haptiker wieder auf ihre Kosten: Neben den üblichen Vor-/Zurück-Knöpfen sowie der Lautstärkeverstellung und dem Play/Pause-Button in der Mitte gibt es lediglich zwei weitere Elemente: Mit einem lässt sich der Abspielmodus festlegen (Shuffle, alphabetische Reihenfolge) bzw. das Gerät ausschalten, der andere bietet die VoiceOver-Funktion, mit der man sich den jeweils laufenden Titel, Abspiellisten sowie den Batteriestatus ansagen lassen kann. Eine kleine LED direkt neben dem Kopfhörer zeigt mittels Farbwechsel den Akkustatus an. Damit wären alle Features des iPod shuffle auch schon aufgezählt.

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Wie versprochen ist der neue shuffle weitaus kleiner als die zweite Generation, dennoch sind die Bedienelemente ein wenig größer. Einen Nachteil hat der kleine Formfaktor: Der Befestigungsclip lässt sich nicht so weit öffnen, dadurch lässt er sich nicht unbedingt überall anbringen.

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Uns persönlich freut der Schritt zurück zum iPod mit Tasten – beim iPod shuffle 3G war man auf die Benutzung eines Headsets mit Fernbedienungselement beschränkt, nun kann man jeden beliebigen Kopfhörer anschließen. Außerdem kann man sich damit komplizierte Klickorgien zum Abspielen von Playlisten oder der Nutzung des VoiceOver sparen.

 

Inbetriebnahme, Zusatzfeatures

Wie jeder andere iPod auch muss der iPod shuffle 4G erst einmal mit Audioinhalten befüllt werden. Es lassen sich komplette Playlisten (auch aus Genius), aber auch Podcasts und Hörbücher übertragen, sollte dann immer noch Platz sein, kann man den Rest automatisch mit Titeln füllen lassen. Über das USB-Kabel lässt sich der iPod shuffle auch mit Strom füllen – 3 Stunden dauert eine komplette Ladung, danach hält das Gerät bis zu 15 Stunden durch, je nach Nutzung. Die angegebenen 2GB Speicherkapazität waren in unserem Fall umgerechnet 1,88GB realer Speicherplatz, der knapp 400 Musikstücke fasst – für die Nutzung unterwegs unserer Ansicht nach völlig ausreichend.

 

Der iPod shuffle im Alltagsgebrauch

Knöpfe haben durchaus ihre Vorzüge: Man kann sie bequem auch im Dunkeln bedienen. Dies macht sich beim iPod shuffle insofern bemerkbar als dass man intuitiv alle Funktionen recht schnell begreift, selbst das Umschalten zwischen zwei Playlisten funktioniert überraschend einfach. Mi dem oberen Regler kann man zwischen alphabetischer Abspielreihenfolge und Shuffle-Modus wählen, interessiert man sich für weitere Informationen zum laufenden Song, kann man sich den Titel und den Künstler via VoiceOver-Button vorlesen lassen.

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Im Normalfall erkennt VoiceOver selbst, in welcher Landessprache Titel vorgelesen werden müssen – entsprechend ist die Gefahr gering, den vorgelesenen Titel von der Betonung her nicht zu verstehen. Insgesamt 20 Sprachen werden von Haus aus unterstützt, da sollte sich für jeden Bedarf etwas finden.

Neben der Ansage einzelner Titel lässt sich die VoiceOver-Funktionalität auch nutzen, um zwischen Playlisten zu wechseln. Wer die Mitteltaste lange gedrückt hält, kann sich alle vorhandenen Listen vorlesen lassen und dann mit Klick auf die zuletzt vorgelesene wechseln.

 

Fazit

Für 49€* ist der iPod shuffle 4G ein praktischer, kompakter Begleiter für alle, die auf ein Display verzichten können, und anstatt dessen etwas leichtes für Unterwegs benötigen. Mangels Nike+-Funktion eignet er sich nur bedingt für Sportler, es sei denn es geht um die reine Musikbeschallung während des Lauftrainings oder dem entspannten Workout. Mit VoiceOver bekommt man ein nettes Zusatzgimmick, das man zwar nicht unbedingt braucht, die Benutzung aber um einiges einfacher macht. Wenn es aber etwas mehr sein darf, empfehlen wir den Griff zum nächstgrößeren nano, der mit viermal so viel Speicher, Radiofunktion, Nike+ und weiteren Funktionen mehr ausgestattet ist.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: iPod shuffle 4G
Hersteller: Apple
Preis: 49€*

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 4 Kommentar(e) bisher

  •  @www40 sagte am 14. September 2010:

    RT @Macnotes: Test: iPod shuffle 4G http://macnot.es/48874

    Antworten 
  •  Mirko sagte am 18. September 2010:

    Nettes Teil, habe ihn heute bekommen, klein leicht, lässt sich problemlos bedienen, VoiceOver richtig Klasse, man erstellt sich Playlisten, der Player liest sie vor und mit Druck auf die Play Taste wird sie dann abgespielt, ideal zum Joggen! Außerdem kann man sich den Batteriestatus ansagen lassen und muß nicht auf irgendwelche Mini LED achten.

    Antworten 
  •  Matze sagte am 29. September 2010:

    Das kleine Ding macht optisch viel her. Leider kann der Klang mit der Optik nicht annähernd mithalten. Der Sound ohne jeglichen Bass wird nur anspruchslosen Hörern gefallen. Apple hat auch dafür gesorgt das man auch wirlich itunes benutzt um dem Player zu füllen. Das ist sicher sehr geschäftstüchtig, da dies ja auch Apple’s Downladplatform ist. Die Software wird jedoch eingefleischte Winamp-Fans nicht zufriedenstellen. Die Verwalltung von Mp3 ist damit viel unkomfortabler als mit dem guten alten Winamp. Praktisch ist die Bedienung und der Große Clip zum befestigen. Damit sind die positiven Eigenschaften auch schon aufgezählt. Der Player ist eigentlich nur etwas für Sportler (welche jedoch auf Klang wenig Wert legen).

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  •  XPert sagte am 29. September 2010:

    Groteskerweise enthält der Artikel über einen MP3-Player, ich schätze mal seine Hauptfunktion ist das Abspielen von Musik, keine Hinweise über die Qualität mit der er seiner Hauptfunktion nachkommt..
    Wie sieht es denn da aus im Vergleich zum G2?

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        1. Test: iPod nano 6G am 18. September 2010
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