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Veröffentlicht am  23.09.10, 10:51 Uhr von  rj

Webinos: Mobile Apps, webbasiert und EU-finanziert

WebinosAuf allen Geräten, plattformübergreifend, mobil, stationär, sicher und benutzerfreundlich: Die “Open Source Platform and software components for the Future Internet” Webinos wird gerade von einem Konsortium von über 20 Institutionen entwickelt, darunter Telekom, BMW, W3C und das Fraunhofer Institut. Angesichts der immer weiter fortschreitenden Integration von iPhone-Apps in größere Infrastrukturen möglicherweise ein Projekt mit Potential insbesondere auf Apple-Devices.

Es ist ja nicht so, dass es auf der Apple-Plattform nicht bereits erste Entwicklungen für eine umfassende Integration für den Automobil-Einsatz gibt, erste Prototypen nutzen bereits Apple-Mobilgeräte. Webinos will ähnliches nun noch plattformübergreifender realisieren. Webbasiert, dadurch rundum kompatibel, mit offenen APIs und einem einheitlichen virtuellen Device, auf das von allen Geräten aus zugegriffen werden kann.

Auf der Projekt-Homepage findet sich insbesondere Antragslyrik – selbstredend wird ein höchst innovatives, direkt kommerziell verwertbares Produkt konzeptioniert, welches mobile Applikationen plattformübergreifend zur Verfügung stellt. Was diese leisten sollen, ist noch nicht näher spezifiziert, ein konkreter Einsatzort wird jedoch insbesondere mit dem Automobil benannt.

Webinos soll eine Open Source-Webplattform werden, die out of the box funktioniert und sichere Kommunikation geräte- und plattformübergreifend bereitstellt. Apps sollen als Webdienste geräteunabhängig entwickelt, eingesetzt und vernetzt werden können. Diesen Monat angelaufen, wird das Projekt im Rahmen eines EU-Förderprogramms bis 2013 laufen und bis dahin hoffentlich erste verwertbare Ergebnisse liefern. Mit zehn Millionen Fördersumme ist die Kooperation zwischen den zweiundzwanzig beteiligten Institutionen vergleichsweise günstig.

An die Open Source hat man sich auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit gebunden – die Homepage rennt auf WordPress. Hoffentlich nicht symptomatisch ein leichtes Hinterherhinken: Die eingesetzte Version 2.9.2 jedoch ein Update vertragen.

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