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Veröffentlicht am  24.09.10, 17:47 Uhr von  

Ping Sidebar und neue AGB (Update)

PingEin wenig Fortschritt bei Ping: die AGB bei iTunes müssen erneut akzeptiert werden, Grund ist die “neue” Ping Sidebar. Dort finden sich inzwischen etwas bessere Empfehlungen sowie statistische Informationen über die Käufe der befreundeten Ping-Nutzer. Die Sidebar kam erst mit iTunes 10.0.1 – wir hielten fälschlicherweise kleinere Kosmetik an der Oberfläche für die neue Sidebar.

Vor kurzen rätselten wir noch über die nicht gerade zielgerichtet wirkenden Song- und Bandempfehlungen bei Ping. Die notwendigen Änderungen für bessere Vorschläge werden nun offenbar vorgenommen, entsprechenden Datenerfassungen muss man in den iTunes-AGB zustimmen, bevor man den nächsten Kauf tätigen kann.
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Die Bandempfehlungen zum “Followen” orientieren sich nun offensichtlich an den eigenen Käufen, auch die Käufe der “Nachbarn” werden inzwischen aggregiert angezeigt – an sich weniger ein Datenschutz- oder AGB-Problem, da die entsprechenden Kaufinformationen den Followern ja ohnehin angezeigt werden.
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[singlepic id=9859 w=200 float=left] Wo man die Ping-Sidebar wie in der AGB erwähnt “ausblendet”, konnten wir bislang nicht finden – eine Deaktivierungsfunktion, die auch die wenigsten Ping-Nutzer brauchen werden.

Auf die Schnelle fanden sich Optionen weder in den iTunes-Einstelliungen noch im Ping-Profil, die iTunes-Hilfe ist bislang keine große, wie der nebenstehende Screenie zeigt. Für Hinweise sind wir nichtsdestotrotz natürlich dankbar. Update: die geänderten Infoboxen können in der Tat nicht modifiziert werden, die eigentliche Sidebar kam auch erst mit dem iTunes-Update. Mit diesem kam auch die Menufunktion zum Ausblenden von Ping in iTunes.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 4 Kommentar(e) bisher

  •  @superglide sagte am 24. September 2010:

    RT @Macnotes Ping Sidebar und neue AGB http://macnot.es/49508

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  •  DRAGONFLY sagte am 24. September 2010:

    Ping hat ein Datenschutzfehler und Apple reagiert nicht drauf:
    Wenn man Ping aktiviert, wird der bisher vorhandene Nickname/Pseudonym mit dem bürgerlichen Namen überschrieben. Dies gilt für alle Stammdaten bis hin zur Apple-ID.

    Die Folge ist, dass alte Rezensionen von Apps und Musikalben sowie Diskussionsbeiträge im Apple-Supportforum nun den vollen bürgerlichen Namen tragen.

    Ja, das nenne ich Datenschutz: “Wir werden Ihre Daten nie weitergeben, nur zur Geschäftabwicklung. Villeicht aber veröffentlichen wir sie selsbt.”

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  •  webmurkser sagte am 24. September 2010:

    @dragonfly
    darauf hat doch apple beim aktivieren von ping hingewiesen. wenn man es nicht wollte, hat man die ping aktivierung abgebrochen. fertig.
    auf der anderen seite, vielleicht werden endlich die rezensionen besser und weniger mit spam geflutet, wenn jederman/frau erstmal dort mit dem guten bürgerlichen namen markiert wird. als anonymer ist man doch öfters mutiger.

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  •  DRAGONFLY sagte am 25. September 2010:

    Nun, die wenigen Rezensionen, die ich geschrieben habe sind kanpp und sachlich. Es geht auch nicht um den Hinweis in Abs. 79 der AGB, sondern ob es so sein sollte.

    Ob ich unter Nickname schreibe, wie du es freilich selbst tust, hat damit zu tun, dass solche Eingaben einem forschreitenden Wandel unterliegen, den man nicht überwachen & beeinflussen kann: Etwas, was in einem Kontext geschrieben wird, kann morgen in anderer Form erscheinen. Und das würde ich gern selbst entscheiden.

    Die Apple-ID ist definiert als die universelle ID im geschäftlichen Verhältnis zu Apple. Die technische Verschmelzung von Kundenstammmdaten und Forumnamen ist unsachlich. Diese Rückwirkung geht in beide Richtungen und führt dazu, dass auf Lieferscheinen/Rechnungenn aus den letzten Monaten der Nickname erscheint. Das ist dilletantisch und zeigt i.U., dass sie kein ordentliches Archivsystem haben, wie das in Detschland von Rechts wegen verlangt wird, sondern ein veränderliches.

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