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Veröffentlicht am  5.10.10, 14:57 Uhr von  rj

Facebook Places für iPhone: Jetzt aber wirklich

FacebookEs schien ein Bochumer Schluckauf gewesen zu sein, als vor Wochen schon erste halbgare Eindrücke von Facebooks “Places” auf dem iPhone kurzzeitig funktionierten. Nun scheint die Geolocation-Erweiterung für Facebook großflächig in Deutschland zu starten, sieht gut aus und überzeugt von Anfang an mit hohen Benutzerzahlen.

Wer ist gerade in der Nähe? Gowalla und Foursquare brachten in Form einer separaten App den Usern Informationen über Freunde und Orte in der Umgebung aufs iPhone. Facebook hingegen ist von vorne herein mit breiter Userbasis am Start – nicht nur eine große Zahl von Orten, sondern eben auch eine große Zahl an Facebook-Bekannten findet die Facebook-App kurz nach der Liveschaltung ihres neuen Dienstes.
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Vor die Nutzung hat Facebook die Zustimmung zur Datenübermittlung gesetzt. Anschießend ist die Bedienung praktisch intuitiv. Bereits “bezeichnete” Orte findet Places aufs Fingertippen, ist der aktuelle Ort noch nicht verzeichnet, lässt er sich anlegen.
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Ein- und Ausbuchen ist “nur” händisch möglich – sinnvoll und datenschutztechnisch sehr zu begrüßen. Nebenwirkung: am jeweils gebuchten Ort bleibt man natürlich “angemeldet”, bis man den nächsten Eincheck-Vorgang hinter sich bringt. Die spannende Funktion – Antworten auf Fragen wie “Welcher meiner Bekannten betrinkt sich gerade auch im Bermuda3eck?” – sind damit natürlich gelegentlich ungenau. Wer im Tran das Einchecken zu Hause vergessen hat, wird bis auf weiteres als Anwesender auf der Partymeile geführt.
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Places kann nicht viel, das aber gut. Neu ist die Funktion auch nicht, aber nun auf einen Schlag mit einer weitaus größeren Benutzerbasis gesegnet als die bisherigen Platzhirsche Foursquare und Gowalla. Die sozialen Auswirkungen? Man darf gespannt sein – von den Teenie-Dramen um die “Wer war wann wo mit wem?” über die Frage nach der arbeitsrechtlichen Relevanz von Places-Meldungen während der Krankmeldung, den Rechten an Ortsnamen und -bezeichnungen an Places-Koordinaten, Strafbrarkeit von möglicherweise im Namen angegebenen lobenden oder kritischen Statements oder den bereits angesprochenen besoffenen Kumpelsuche auf der Partymeile: Places hat das Zeug dazu, die mobile Informationsgesellschaft ein Stück weit mitzuprägen.

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  @kindlimann sagte am 5. Oktober 2010:

    RT @Macnotes: Facebook Places für iPhone: Jetzt aber wirklich http://macnot.es/49898

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  •  kg sagte am 5. Oktober 2010:

    Ich muss zugeben, dass ich es jetzt schon verfluche, weil es keine Möglichkeit gibt, Places aus dem Live-Feed/News-Feed zu filtern. Bei Foursquare, Gowalla und anderen externen Diensten ging das problemlos. Wenn es weiterhin nicht möglich ist, Places aus dem Feed zu entfernen, muss ich wohl großräumig alle Freunde herausfiltern, die das ganze exzessiv nutzen… :(

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  •  stadtkind sagte am 5. Oktober 2010:

    War heute überrascht zu sehen, dass Places ein komplett neues “Produkt” ist und kein Wirr-Warr-Geschuster und Implementierung aus Gowalla und Co.

    Freut mich und ich werde es gerne nutzen. Bin gespannt, was die Zukunft bringt, wenn es mit Bildern usw. kombiniert wird.

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  •  rj sagte am 5. Oktober 2010:

    Bin heute prompt in den Freibeuter gelaufen, weil da wer drinsaß. Es funktioniert tatsächlich.

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  •  @superglide sagte am 5. Oktober 2010:

    RT @Macnotes Facebook Places für iPhone: Jetzt aber wirklich http://macnot.es/49898

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