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Veröffentlicht am  14.10.10, 10:16 Uhr von  

Office Wars, reloaded: Office für Mac überzeugt, MS attackiert OpenOffice

Office 2007Microsoft pusht seine Cash Cow auch auf der Apple-Plattform: im wall Street Journal hat das kommende Office 11 für den Mac offenbar überzeugt. Microsoft greift währenddessen die kostenlose Variante OpenOffice.org per Video an.

Der Feind ist Linux: höhere Folgekosten, schlechtere Useability und die überlegenen Einbindungsmöglichkeiten des Microsoft-Officepakets in den Arbeitsablauf seien Userberichten zufolge die ausschlaggebenden gründe, sich für die Suite aus Redmond und gegen die kostenlosen Alternativen zu entscheiden. Dies die Botschaft eines Videos, das jüngst vom Office-Team Microsofts publiziert wurde und in dem die freie Konkurrenz direkt angegriffen wird.


 
Die Hausaufgaben scheint man dabei in Redmond gemacht zu haben: Walt Mossberg zeigt sich im Vorab-Test der kommenden neuen Office 11-Suite für den Mac höchst angetan. Insbesondere Outlook glänze mit guter Kompatibilität zur Windowsvariante und tritt gegen Mail und iCal auf Apples angestammten Feldern an.

Die Onlinekollaboration via Office Web Apps sei komplett in die Mac-Version integriert, der Austausch von Dokumenten zwischen Mac- und Windows-Installationen nahtlos, das Paket selbst erstmals “gleichauf” mit dem Office für Windows. Dazu käme eine gelungene Integration ins Mac-Umfeld, was beispielsweise Backups angeht und eine spürbar erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit.

Home-User werden mit den Apple-Paketen bestens zurechtkommen, als Businesslösung ist Microsofts Bürosuite eine der letzten verbliebenen Bastionen, in denen man um die Software aus Redmond nur schwer herumkommt. Die freie Konkurrenz scheint dabei den Anschluss augenblicklich etwas zu verlieren – zumindest im Fall der “Offline”-Suiten. OpenOffice scheint momentan mehr mit internen Streitigkeiten und Forks beschäftigt zu sein.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  Juergen sagte am 14. Oktober 2010:

    Ist schon lustig wenn Microsoft bei Open Office das Problem mit der Dateikompatibilität unterstellt. Dieses Problem hat Microsoft erst geschaffen !!!

    Grundsätzlich mag ich Open Office auch nicht besonders.

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  •  rbq sagte am 14. Oktober 2010:

    Ich bin immer wieder baff, wenn Hersteller dem Kunden ins Gesicht sagen, dass der wesentliche Vorteil des eigenen Produkts der Vendor Lock-In ist. „Haha, eure Angestellten und IT-Leute kennen sich alle schon seit dem Kindergarten nur mit unseren Produkten aus, wir haben euch sowas von an der Angel!“ :D

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  •  Bpw sagte am 14. Oktober 2010:

    Sory aber Das Video ist eine Frechheit, ooo lauft bei mir auf dem Mac besser als das ms Zeug und mehr brauch ich nicht. Für professionelle Sachen wird ohnehin was anderes verwendet. Ms hat Angst und das merkt man.

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  •  Glu3 sagte am 14. Oktober 2010:

    Erstaunlicherweise hab ich durch ooo regelmäßige Systemabstürze auf meinem MBP. Daher, zwecks Kompatibilität, MS-Office, so sehr mein Herz auch schmerzt :-(

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  •  jmmappleworld sagte am 15. Oktober 2010:

    Wenn OpenOffice doch nur so ein schönes Interface wie iWork hätte…. Und Kompatibilität ist mir relativ egal…. Ich sende es einfach als PDF… Da bleibt mein schönes Layout, wie es sein sollte. Und wenn Microsoft sich an ihr eigenes Format halten würde, gäbe es das Problem gar nicht ;-)

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  •  jmmappleworld sagte am 15. Oktober 2010:

    Was ich vergessen habe zu sagen: Ich sage weder noch. Und nehme iWork. Auch schön ist IBM Lotus Symphony. Das hat OpenOffice als Kern, aber sieht schöner aus. Und umgewöhnen von MS Office lohnt sich immer.

    PS: Ist euch schonmal Aufgefallen, das die Abkürzung von Microsoft (MS) eine Krankheit ist? Soll uns das etwas sagen?

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