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Veröffentlicht am  17.10.10, 13:14 Uhr von  nd

OtterBox Defender Series für das iPad – mehr Schutz geht kaum

Niemand möchte Kratzer an seinem iPad – aber wer möchte schon das iPad bis zur Unkenntlichkeit in einem dicken Klotz Plastik einpacken? Wir haben die OtterBox Defender Series für das iPad für euch ausgiebig getestet und sagen euch, wer mit dieser verstärkten iPad-Schutzhülle glücklich werden kann und wer definitiv nicht.

    Disclaimer: Der nachfolgende Test ist nicht ganz objektiv – ich bin von Anfang an mit der Haltung an den Test gegangen, dass die OtterBox für das iPad ein Riesenungetüm ist, dass eigentlich kein Mensch benötigt und dass das iPad schlicht verschandelt wird. Nachdem ich die Otterbox dann ein paar Tage im Einsatz hatte, änderte sich die vorgefasste Meinung komplett. Warum ich die OtterBox aber zum Schluss wieder gegen mein Optima Case getauscht habe, erfahrt ihr ganz zum Schluss.


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iPad einpacken, Versuch 1

Die erste Hürde in diesem Test: Das iPad muss in die OtterBox rein. Auch wenn man schon einige Erfahrung mit dem Äquivalent für das iPhone (OtterBox Defender) hat, kostet das Zeit. Die iPad-OtterBox besteht wie das iPhone-Pendant aus vier Teilen plus Schutzfolie: Das Grundskelett besteht aus zwei Teilen, die ineinander geschoben werden, aus der Silikonhülle und aus dem Rückenschild, das auch als Aufsteller genutzt werden kann. Beim ersten Versuch habe ich rund zehn Minuten gebraucht, um das iPad in die OtterBox zu bekommen und die Silikonhülle mit ihren Stöpseln ordentlich aufzuziehen. Danach taten mir alle Finger weh und die Kollegen waren vom Fluchen genervt. Einfach ist anders. Auspacken gestaltete sich noch schwieriger.

Zehn Minuten für die Hülle, und dazu kommt die Zeit, die man für das ordentliche Aufbringen der Displayschutzfolie benötigt. Im Lieferumfang ist eine stabile Schutzfolie, ein Putztuch und ein Applikator enthalten. Anschließend kann man sich über ein rundum-geschütztes iPad freuen, das nun den meisten äußeren Einflüssen gewappnet ist.

 

Die Details, wohldurchdacht

Die OtterBox ist eine der wenigen Hüllen, die das iPad komplett einpacken und trotzdem die Funktionen nicht behindern. Besonders praktisch: Zieht man hinten eine kleine Klappe auf, kann man das iPad auch in das Original Apple iPad Keyboard Dock* stecken, oder in das einfache Dock*.

Andere Anschlüsse, wie für das Headset, sind mit einem kleinen Silikonstöpsel geschützt und einfach zugänglich. Der Stöpsel ist mit der Silkonhülle fest verbunden. Lediglich die Lautsprecher sind in der Hülle so gut eingepackt, dass man vom Ton nur erahnen kann, wie er eigentlich aus dem iPad kommt.

Die Silikonhülle ist geriffelt, sodass man selbst noch mit Handschuhen guten Griff hat, die Haptik überzeugt. Das Defender Case ist mit dem Zusatz-Schutzschild rund 600 Gramm schwer, also fast so schwer wie das iPad.

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Wer sollte nun eine OtterBox kaufen, und wer sollte lieber Abstand nehmen? Im Test habe ich das iPad in der OtterBox einfach mal Bekannten der unterschiedlichsten Berufsgruppen in die Hand gedrückt. Einem Dachdecker, einem Ofenbauer, einem Landwirt. Keiner der Drei hätte das iPad “so” während der Arbeit in die Hand genommen, ohne sich die Hände zu waschen. Eingepackt in der OtterBox hatte keiner Hemmungen und das iPad war damit für sie ständig benutzbar. Ich habe das iPad außerdem bei miesem Herbstwetter mit in den Garten genommen, um mir beim Umgraben die neuen Pläne anzeigen zu lassen, und Tipps zum Schneiden von Hecken zu ergooglen. Alles gar kein Problem.

Ein kleiner Tipp: Mit dem iPad in der OtterBox habe ich zum ersten Mal das iPad unbeaufsichtigt in die Hände unserer Nachbarkinder gegeben, ohne Angst haben zu müssen, dass das iPad unter Stößen etc. leiden muss. Selbst als die Kleinsten mit Sabber und Keksresten an den Fingern voller Freude auf dem iPad rumtatschen, konnte ich ganz gelassen bleiben. Sicher sind Kinder nicht das Haupteinsatzgebiet, aber die OtterBox schlug sich hervorragend.

 

Fazit:

Man muss sich nicht streiten: Die OtterBox ist eine super Hülle, wenn es um die Schutzfunktion geht. Jedoch machen es der Formfaktor, Gewicht und Handhabung beim Ein- und Auspacken des iPads schnell uninteressant für den “0815-Einsatz” – ein iPad in einer OtterBox Defender ist halt fast doppelt so schwer und doppelt so dick.
Jeder, der das iPad gern überall ohne über Schmutz oder Stöße zu befürchten nutzen möchte, kann Vorzüge in der OtterBox erkennen. Wer das iPad wie sein Augapfel hütet und nie an die potentiellen Gefahrenquellen kommt, braucht es nicht. Ich verzichte auf den Ultra-Mega-Schutz und verwende in 99% der Zeit dann doch lieber eine ganz leichte Hülle.

Die Defender Series ist bisher ganz klar die iPad-Hülle, die den meisten Schutz bietet, die wir kennen und testen konnten. Mehr Schutz für das iPad geht kaum, außer man lässt es unbenutzt in der OVP. Es gibt von OtterBox noch einen kleinen Bruder für das iPad: Die iPad Commuter Series.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: OtterBox Defender Series for iPad
Hersteller: OtterBox
Preis: 69,99* €

* Affiliate

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 7 Kommentar(e) bisher

  •  Frodoo sagte am 17. Oktober 2010:

    Danke für den Test. Ich habe mir die Hülle auch einmal angesehen, da ich die Version für das iPhone 4 nutze und zuvor bereits mein 3G mit der Hülle von Otterbox geschützt habe.
    Bislang habe ich noch nicht mit dem Gedanken geliebäugelt, da ich das iPad zwar ab und an mit zur Arbeit nehme (Handwerk, Elektriker), aber eher in der Mittagspause nutze. Zudem kostet das ein- und auspacken viel Zeit und abends in den eigenen vier Wänden um mal etwas auf dem Sofa zu surfen … ich denke nicht, dass ich mich für diese Hülle entscheiden würde. Die Privatnutzung liegt eher im Vordergrund.

    Antworten 
  •  kay_ro sagte am 17. Oktober 2010:

    @frodoo: Wie findest Du die Hülle für das iPhone4? Bei Amazon sind die Bewertungen negativ, da würd mich mal Deine Meinung interessieren. Ein Test hier natürlich auch. Hab auch ne Otterbox für das G3.

    Antworten 
  •  Frodoo sagte am 17. Oktober 2010:

    Man mag mir den Link verzeihen (falls er nicht erwünscht ist, einfach nach Frodoo suchen und auf dem Blog nachschauen): http://www.frodoo.com/2010/08/defends-the-iphone/

    Da es hier am Thema vorbei geht, die Kurzform: Die Hülle für das iPhone ist nicht schlecht auch wenn die Schutzfunktion bei beim Vorgänger wesentlich besser war. Die Sachen von Otterbox sind durchdachte Sachen und liefern das was sie angeben. Für mich als Handwerker ist sie gut, da man nicht immer zu 100% auf sein Gerät aufpassen kann.

    Antworten 
  •  @Thrakonia sagte am 18. Oktober 2010:

    OtterBox Defender Series für das iPad – mehr Schutz geht kaum: http://macnot.es/50570 FürIna und Christoph, XMas-Geschenk von uns? Na?

    Antworten 
  •  mäcki sagte am 9. November 2010:

    Hallo, Grüßt Euch !

    Habe auch nach einer wasserdichten und stoßfesten Schutzhülle für`s iphone4 gesucht. Angeblich soll die Otterbox Armor Case sehr gut sein. Kann man auch diese Produkte in Deutschland kaufen (oder nur in England) ?
    mfG
    mäcki

    Antworten 
    •  kg sagte am 9. November 2010:

      Hab die Armor Series bisher in Deutschland noch nirgendwo entdecken können, vielleicht ist ja die Otterbox Defender Series für dich ausreichend?

      Antworten 
  •  Maik sagte am 21. Januar 2011:

    @kay_ro: hab die defender auch für das iphone4 benutze sie nun seit 14tagen, und trage das iphone in der Beintasche ständig auf der Baustelle rum.
    Sicher sieht es nicht mehr so elegant aus, aber der Schutz ist absolut top.

    Antworten 

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