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Veröffentlicht am  19.10.10, 10:53 Uhr von  kg

MacBook Air: Dünner, leichter, eckiger, in 11,6″ und 13,3″?

MacBook AirDas neue MacBook Air wird dünner, leichter und etwas eckiger als der Vorgänger – dies zumindest berichtet CultOfMac unter Bezugnahme auf unabhängige Quellen. Demnach soll das Gerät über einen größeren Akku, SD-Slot und zwei USB-Ports verfügen und in zwei Größen erhältlich sein.

Am Wochenende machten Bilder eines MacBook Air-Prototypen die Runde. Gezeigt wurde neben der Hardwareübersicht auch das Innere des Geräts – das in vielen Teilen dem ähnelte, was wir bereits vom MacBook Pro kennen.

Laut den Quellen von CultOfMac soll Apple das MacBook Air in zwei Größen planen: Neben der bisherigen 13″-Variante soll es auch ein 11,6″-Netbook-Format geben, die beide beim morgigen Special Event vorgestellt werden. Für das 11,6″-MacBook Air gab es Ende September bereits erste Anhaltspunkte, nach denen Hersteller Quanta mit dem Zusammenbau der Geräte beauftragt wurde.

Neben einer 50% größeren Batterie, die 8-10 Stunden Laufzeit hat, soll das Gerät Dünner, leichter und etwas eckiger werden. Bisher wiegt das MacBook Air rund 1,4 kg, die neue Variante soll noch leichter werden. Apple will sich beim neuen Air an der bisherigen MacBook Pro-Reihe orientieren, die aktuellen Rundungen werden weniger rund.

Genau wie die normalen Notebooks soll auch das Air mit einem SD-Card-Clot ausgerüstet werden, außerdem mit zwei USB-Ports, jeder an jeweils einer Seite. Außerdem sind Mini DisplayPort sowie Stromanschluss links geplant. Trackpad und Tastatur sollen vom aktuellen Modell übernommen werden. Das Basismodell soll mit 2GB RAM ausgerüstet werden, der sich vom Nutzer selbst erweitern lässt, gleiches gilt für die SSD-Festplatte. Bisher muss man beim MacBook Air auf einen eigenständigen Austausch des RAMs leider verzichten.

Wie beim MacBook Pro 13″ soll Apple vorerst auf die Prozessoren der Core iX-Reihe verzichten – aus Performancegründen und Platzgründen, da man ansonsten auf die NVIDIA-Grafik verzichten und die integrierte Intel-HD-Grafik nutzen müsste. Geplant sind Varianten mit 2,1Ghz (plus 2GB RAM) sowie 2,4GHz (mit 4GB RAM), kombiniert werden diese mit der integrierten Grafik NVIDIA GeForce 320M.

Das MacBook Air soll nicht nur mehr können, sondern auch weniger kosten: Bisher liegt der Einstiegspreis bei 1413€ (in den USA: $1500 exklusive Steuern), laut der Quellen soll das 13″- Modell bereits ab $1100 und das 11″-Modell ab $999 verfügbar sein. Technisch wäre der Preis für das kleinere Modell nicht unwahrscheinlich, allerdings spricht der ebenfalls bei $999 liegende Einstiegspreis des weißen MacBook dagegen – bei einem Aufschlag von gerade einmal $100 dürfte der Anreiz, das weiße Modell zu kaufen, schwinden.

Ein mögliches Bild des MacBook Air hat CultOfMac erstellt:

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Zum Vergleich hier das aktuelle Modell:

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 16 Kommentar(e) bisher

  •  @tobiasroemer sagte am 19. Oktober 2010:

    RT @Macnotes: MacBook Air: Dünner, leichter, eckiger, in 11,6" und 13,3"? http://macnot.es/50720

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  •  Markus U. sagte am 19. Oktober 2010:

    Wie beim MacBook Pro 13″ soll Apple vorerst auf die Prozessoren der Core iX-Reihe verzichten – aus Performancegründen.

    Das lässt sich wie erklären?
    Immerhin hat die Core-2-Serie schon einige Jahre auf dem Buckel und die Core-i-Serie gibt es seit 2008. Wieder die gleiche/falsche Entscheidung wie beim letzten Update vom Mac mini?

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  •  kg sagte am 19. Oktober 2010:

    @Markus U: Wenn Apple auf Core iX switcht, müssen sie die On-Board-Intel-HD-Grafik nutzen, die weitaus weniger kann als die aktuellen NVIDIA-Modelle. Bei den größeren Notebooks war das weniger problematisch, da dort genug Platz für eine zweite Grafikkarte über ist, bei den kleineren Modellen geht das nicht wirklich, zumindest nicht wenn man den Formfaktor klein halten will.

    Ich hab zwar keine eigenen Erfahrungen damit, mir wurde aber gesagt, dass Core2Duo plus GeForce 320M immer noch schneller ist als Core iX mit integrierter Intel-Grafik.

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  •  stk sagte am 19. Oktober 2010:

    Die Core i-CPUs kamen übrigens erst 2010 heraus, denn wir reden hier von den mobilen Versionen. Von den stationären gabs auch nur den i7 schon 2008.

    Ansonsten wenn wir mal ehrlich sind, bei einem Gerät wie dem MacBook Air ist vieles wichtig. Aber sicher nicht die CPU-Performance. Für unterwegs hätts auch der Core Duo (ohne 2) noch ein paar Jahre getan.

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  •  Markus U. sagte am 19. Oktober 2010:

    Ich hab zwar keine eigenen Erfahrungen damit, mir wurde aber gesagt, dass Core2Duo plus GeForce 320M immer noch schneller ist als Core iX mit integrierter Intel-Grafik.

    Da wird mal wieder das Gerangel zwischen Intel und NVIDIA auf dem Rücken der Kunden ausgetragen.
    Der Kunde muss sich dabei mit einer längst abgelösten Prozessorgeneration zufrieden geben. Wäre das gleich K.O.-Kriterium wie beim Mac mini.

    Morgen werden wir sehen und dann genauer wissen!

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  •  Markus U. sagte am 19. Oktober 2010:

    @stk

    Ansonsten wenn wir mal ehrlich sind, bei einem Gerät wie dem MacBook Air ist vieles wichtig. Aber sicher nicht die CPU-Performance.

    Klar, für die meisten würde es (wahrscheinlich) tatsächlich reichen, aber eben nicht für alle!

    Für unterwegs hätts auch der Core Duo (ohne 2) noch ein paar Jahre getan.

    Da wäre ich vorsichtig. Selbst mit Tiger und 1 GB-RAM macht das Surfen im Netz nicht mehr wirklich Spaß.

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  •  klaus sagte am 19. Oktober 2010:

    Ich fand das alte schöner! Kann nicht glauben das es so ein Keil werden soll!

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  •  kg sagte am 19. Oktober 2010:

    @Markus ich fahre mit 2GHz Core 2 Duo und 4GB RAM aktuell noch ziemlich gut, abgesehen davon, dass ein Air nunmal kein Rechenmonster sein muss, sondern ein mobiles Gerät ist.

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  •  stk sagte am 19. Oktober 2010:

    @Markus U.
    1 GB kannst unter Mac mittlerweile auch vergessen. Da ist selbst der Browser egal. Firefox hatte schon länger den einen oder anderen Speicherleak, Safari hat in neueren Versionen auch “aufgeholt”. Steck mal noch 1 GB rein und schau dann, obs besser geht, du wirst überrascht sein.
    CPU-Power wird deutlich überschätzt nach meinen Erfahrungen. :)

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  •  user1 sagte am 19. Oktober 2010:

    @ Markus:
    Von welchem KO-Kriterium beim Mac Mini sprichst du eigentlich? Das ist ein robuster und beliebter Rechner, der der Konkurrenz in seiner Produktklasse überlegen ist..

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  •  Zaratustra sagte am 19. Oktober 2010:

    Kanten sind doof. Mein MBP hat sich schon einige kleine Ecken an den scharfen Kanten ausgeschlagen. Gerade ein ultramobiles Notebook sollte imho möglichst abgerundet sein. Ist einfach praktischer und robuster.
    Ich sehe im C2D auch kein Problem. Wer mehr Leistung braucht, kauft sich eh kein MBA. Nur 2 GB RAM dagegen sind wirklich nicht mehr zeitgemäß und schnell ein Bremsklotz. Da ist am falschen Ende gespart.

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  •  Markus U. sagte am 19. Oktober 2010:

    @user1

    Von welchem KO-Kriterium beim Mac Mini sprichst du eigentlich? Das ist ein robuster und beliebter Rechner, der der Konkurrenz in seiner Produktklasse überlegen ist..

    K.O.-Kriterium: Das nur die Core-2-Duo-Serie verbaut wird und nicht die Core-i-Serie. Und weil es sich bei einem Mac mini um einen Desktop-Rechner handelt, wäre mehr Leistung – gegenüber Notebooks – durchaus angebracht. Genügt Platz sollte wohl für eine passende Grafikkarte vorhanden sein.

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  •  @ApfelAktuell sagte am 19. Oktober 2010:

    MacBook Air: Dünner, leichter, eckiger, in 11,6" und 13,3"? http://macnot.es/50720

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  •  @Manuel__G sagte am 19. Oktober 2010:

    RT @ApfelAktuell: MacBook Air: Dünner, leichter, eckiger, in 11,6" und 13,3"? http://macnot.es/50720

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  •  McLau sagte am 19. Oktober 2010:

    Mittlerweile wurde die Lieferzeit im Apple Store auf 2 Geschäftstage verlängert – also auf den Zeitraum nach der Keynote. Ein eindeutiges Zeichen, wie ich finde. So sah es gestern noch im Store aus: http://twitpic.com/2z26jv

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  •  user1 sagte am 20. Oktober 2010:

    @user1

    Die Minis finden ihren Einsatz hauptsächlich als Office-Rechner oder Mediacenter, wobei der Schwerpunkt bei der Sprasamkeit liegt (wenig Strom, wenig Krach etc.). Die CPU und GPU sind dafür mehrfach ausreichend.
    Freilich gibt es noch hübschere Komponenten (und 2011 werden sie noch hübscher), aber das ist kein Argument gegen das Mini-Konzept. Die Konkurrenz-Produkte von DELL, Ausus & Co. sind technisch unterlegen, so dass diese Kriritk auf einem sehr verwöhnten Niveau stattfindet.

    Entsprechendes gilt für das MBA: Die Kritik akzeptiert einfach nicht das Konzept eines schlanken Laptops.

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