MACNOTES

Veröffentlicht am  2.11.10, 15:53 Uhr von  N.A.

Test: Novatel Wireless MiFi 2352 – Ein kompakter UMTS-Router für unterwegs

Novatel WirelessHeute zeigen wir euch mit dem Novatel Wireless MiFi 2352 einen mobilen UMTS-Router. Er soll durch einfache Bedienung bestechen und so zum Beispiel die Möglichkeit bieten, unterwegs mit einem WiFi-iPad online zu gehen. Zusätzlich kann auch das GPS-Signal genutzt werden, beispielsweise zum Navigieren.

 

Verpackung

Die edel wirkende schwarze Verpackung, offeriert auf Vorder- sowie Rückseite die verschiedenen technischen Eigenschaften des MiFi 2352 sowie die möglichen Einsatzgebiete. HSPA, UMTS, EDGE sowie GPRS werden unterstützt und durch ein WLAN maximal fünf Geräten zur Verfügung gestellt. Zusätzlich kann das 81 Gramm leichte Gerät mit einer maximal 16GB großen microSDHC-Karte ausgestattet werden, um gemeinsamen Zugriff auf die Daten zu gewähren.

[singlepic id=8543 w=200 float=left]
[singlepic id=8544 w=200 float=right]
 

Lieferumfang

Neben dem eigentlichem Router und dem austauschbarem Akku wird ein Netzteil mit verschiedenen Adaptern sowie ein USB-Kabel mitgeliefert. Zusätzlich liegt ein USB-Kabel bei, um das Gerät zu laden, beziehungsweise es im Kabelbetrieb zu nutzen. Außerdem liegt eine englischsprachige Kurzanleitung bei, welche leicht verständlich dokumentiert, wie der UMTS-Router in Betrieb genommen wird.

[singlepic id=8547 w=200 float=left]
[singlepic id=8545 w=200 float=right]
 

Das Gerät im Detail

Optisch hinterlässt der UMTS-Router einen guten Eindruck. Zwar besteht das Gehäuse mit Ausnahme der Unterseite aus Plastik, es wirkt aber trotzdem stabil und nicht zerbrechlich. Die glänzende Oberfläche ist natürlich ein Hingucker, allerdings nur bis zum ersten Fingerkontakt. Danach ist man immer mal wieder damit beschäftigt, selbige von Fingerabdrücken zu befreien.
Die Größe des MiFi kann man in etwa mit der einer Kreditkarte vergleichen, nur die Dicke des Gerätes spielt mit rund 1,5cm eher in der Liga einer 2,5″ Festplatte.

[singlepic id=8548 w=200 float=left]
[singlepic id=8552 w=200 float=right]
 

Einziger Wermutstropfen ist unserer Meinung nach das fehlende Display. Zwar informiert die verbaute LED über den Status der Routers, weitergehende Informationen, beispielsweise über die Anzahl der verbundenen Geräte oder die Netzqualität wären wünschenswert. Huawei verbaut an dieser Stelle teilweise OLED-Displays und versorgt damit den Benutzer mit allen benötigten Informationen. Hier könnte Novatel also durchaus von der Konkurrenz lernen.

[singlepic id=8546 w=200 float=left]
[singlepic id=8551 w=200 float=right]
 

Inbetriebnahme

Die Vorbereitung des MiFi 2352 gestaltet sich äußerst simpel. So muss lediglich der Deckel auf der Rückseite abgezogen werden. Anschließend kann zuerst die SIM-Karte und dann der beigelegte Akku in das Gerät eingesetzt werden. Letztendlich muss nur noch der An-/Ausschalter auf der Vorderseite betätigt werden und nach wenigen Sekunden ist das Gerät bereit.

[singlepic id=8549 w=200 float=left]
[singlepic id=8550 w=200 float=right]
 

Nun sollte sich ein neues WLAN namens „MiFi_2352“ finden lassen, mit welchem man sich verbindet. Da dieses von Anfang an nicht verschlüsselt ist, holen wir das über das Webinterface nach. Über „www.mifi“ gelangen wir in selbiges und können nach Eingabe des Passwortes „admin“ dort die WLAN-Verschlüsselung aktivieren, was wir dringend empfehlen. Anschließend sollte auch das Standard-Kennwort geändert werden, um Unbefugten den Zugriff zu erschweren. Im Falle des Vergessens kann man aber auch über einen Reset sämtliche Einstellungen widerrufen, um sich mit dem Standard-Kennwort wieder einzuloggen.

Zusätzlich können verschiedene router-typische Einstellungen vorgenommen werden. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit eine Portweiterleitung einzurichten. Auch die Nutzung einer eingesteckten micro-SDHDC-Karte ist über das Webinterface möglich.
 

Praxiseindrücke

In der Praxis kann das Gerät vollends überzeugen. Die angegebene Akkulaufzeit von fünf Stunden ist problemlos zu erreichen, somit hat man unterwegs die Möglichkeit, mit jedem WLAN-Gerät online zu gehen. Sollte es einmal Probleme geben, helfen die LEDs an der Vorderseite, dem Fehler auf die Schliche zu kommen. Die entsprechenden Farbcodes sind im Handbuch vermerkt.

Die Verbindung mit verschiedenen Geräten klappte bei uns von Anfang an sehr schnell und problemlos. Das kompakte Gerät wurde eingeschaltet und anschließend einfach in der Jackentasche verstaut, wo es brav seinen Dienst verrichtete. Dank des WLAN wäre es zum Beispiel auch denkbar, unterwegs FaceTime zu nutzen, da hierfür immer noch eine WLAN-Verbindung benötigt wird.

Sollte man sich zwischenzeitlich für einen anderen Netzbetreiber entscheiden, ist daran zu denken im Webinterface die richtigen Zugangsdaten einzutragen. Ansonsten wundert man sich darüber, dass der Router keine Verbindung ins Internet aufbaut. Auch hier wäre ein Display mit detallierten Fehlermeldungen wünschenswert.
 

Fazit

Der MiFi 2352 macht, wofür er gebaut wird. Er stellt schnell und unkompliziert ein WLAN zur Verfügung mit welchem man in kürzester Zeit das mobile Datennetz nutzen kann. Die Akkulaufzeit ist mit fünf Stunden durchaus brauchbar und auch die Abmessungen sowie das Gewicht sind gering genug, um das Gerät hin und wieder in der Jackentasche zu vergessen. Einziger Nachteil ist das fehlende Display, um im Zweifelsfalle detallierte Informationen geliefert zu bekommen. Hier muss man leider zugestehen, dass es Konkurrenten gibt, die dieses besser lösen.
Nichtsdestotrotz ist der MiFi 2352 von Novatel ein solider UMTS-Router, der sich auch von Anfängern auf dem Gebiet bedienen lässt.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: MiFi 2352
Hersteller: Novatel Wireless
Preis: ca. 159€

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 4 Kommentar(e) bisher

  •  Joerg sagte am 3. November 2010:

    “Zusätzlich kann auch das GPS-Signal genutzt werden, beispielsweise zum Navigieren.”

    Fehlt da nicht was im Test? Wie kann man das GPS-Signal am Mac nutzen und wie ist die Empfangsqualität?

    Antworten 
  •  Homee sagte am 4. November 2010:

    Leider schreibt Ihr nicht wie oft die Dinger einfach wegsterben. Ich bin auch von der Funktion des Gerätes überzeugt, nur leider gehen die Dinger schneller kaputt als man gucken kann.

    Daher kann ich vom Kauf des Gerätes nur abraten, es sei denn man hat Lust es ständig einzuschicken :-P

    Antworten 
  •  TomTomClub sagte am 13. November 2010:

    Ein meiner Ansicht nach lieblos hingepfefferter Artikel. Schreiben um was zu schreiben?
    Warum beschreibt der Autor nicht z.B. die Vorteile eines Mini-Routers in der alltäglichen Anwendung? Ein prägnantes Beispiel wäre wie man eine Multi-Sim resp. Zweitkarte eines Mobilfunkanbieters hierfür nutzen könnte. Etc. p.p.
    Ich denke man kann nicht bei jedem Besucher erwarten, dass er weiß wofür so ein Gerät gut sein kann….

    Antworten 
  •  Patrick sagte am 28. Februar 2012:

    Also ich muss sagen mein Akku hat kein Jahr gehalten. Seit dem betreibe ich das Gerät eig nur noch am Netz. Meiner Meinung nach ist es mit Akku sowieso viel zu schnell Heiß geworden. Könnte aber auch NUR am Akku gelegen haben, das der von Anfang an einen Fehler hatte in den Zellen. Aber auch so unter voller belastung beim Zocken über HSDPA wird der MiFi verdammt heiß, ich stell dann ab- und zu mal ein Glas Wasser drauf oder so xD . Was mir allerdings am meisten Probleme macht ist die W-Lan Funktion. Wenn das ganze mal läuft schön und gut! Wirklich gibts nichts auszusetzen. Aber wenn ich das Teil mal anschließe bis ich dann die W-Lan LED zum leuchten bringe das kann unter umständen schon so 10 – 15 Minuten dauern. In der Anleitung steht was von wegen 2 sec den Knopf gedrückt halten. So genau stimmt das aber nicht, muss da dann ewig dran rumdrücken bis es irgendwann mal lust hat. Da fände ich einen extra W-Lan SCHALTER effektiver.

    Betreibe das Gerät jetzt schon über 1 Jahr allerdings schon mindestens ein halbes Jahr ohne Akku. 49€ sind mir zu teuer und einschicken kann ich das ding auch nicht. Die wollen nämlich das ganze Gerät haben nicht nur den Akku was zwar totaler Quark ist aber ok… jedenfalls brauch ichs zu oft als das ich es einfach mal ein paar Wochen einschicken kann nur weil der Akku nicht geht.

    Antworten 

Kommentar verfassen

Werbung
© 2006-2013 MACNOTES.DE. Made with insanely great for all things Mac. Apple.de