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Veröffentlicht am  8.11.10, 17:11 Uhr von  

Mac App Store: Appnamen-Hijacking bereitet Entwicklern Probleme

Mac App StoreNach dem App Store für iPhone ist nun auch der Mac App Store von Problemen mit besetzten Anwendungsnamen betroffen: Einige Entwickler bekannter Apps können ihre bekannten Anwendungen derzeit nicht einreichen, da bereits andere das Vorrecht an bestimmten Appnamen gesichert haben.

Seit letzter Woche können Entwickler ihre Apps für den Mac App Store einreichen. Wie früher beim iOS-App Store ist es auch hier möglich, einen Namen vorzureservieren, bevor man die endgültige Anwendung einreicht. Dies haben sich einige Entwickler zu Nutze gemacht, um bekannter Appnamen zu “hijacken”: Der Name wurde belegt, allerdings nie eine dazugehörige Anwendungen eingereicht. Im App Store wurde das Problem insofern gelöst, als dass ein vorreservierte Name insgesamt maximal 120 Tage blockiert wird, nach 90 Tagen erhält der betreffende Entwickler eine Nachricht, dass der Name nach 30 Tagen wieder freigegeben wird.

Im Mac App Store ist genau dieses Vorgehen ein echtes Problem für Entwickler, deren Anwendungen bereits jahrelang verfügbar sind und die sich entsprechend bereits einen Namen gemacht haben. So vermeldet Todd Ditchendorf, Macher des Programms Fluid, mit dem sich Websites in einfache Desktop-Anwendungen umwandeln lassen, dass der Name “Fluid” bereits belegt sei.

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Die Entwicklerbedingungen des Mac App Store sehen solche Fälle nicht vor, es gilt das Motto “First Come, First Serve”, unabhängig vom Status der Anwendung und der eventuell vorliegenden Vorgeschichte.

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Neben Ditchendorf sind noch weitere bekannte Entwickler von diesen Tatsachen betroffen: Dan Counsell von Realmac berichtete, dass die Namen Rapidweaver und LittleSnapper bereits vergeben waren, das gleiche gilt für Isaiah Carew, der versuchte, Kiwi vorzureservieren. Bereits wenige Stunden nach Start der Reservierungsoption war sein Appname nicht mehr verfügbar.

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Ob und inwiefern es für die bekannteren Entwickler Möglichkeiten geben wird, die bereits lange im Gedächtnis der Nutzer befindlichen Namen zurückzuerobern, wird sich zeigen. Wünschenswert wäre es jedenfalls, wenn man seine Lieblingsapps auch im Mac App Store zukünftig unter dem gleichen Namen finden könnte.

[via MacStories]

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  Martin sagte am 8. November 2010:

    So sehr ich Apple Produkte auch liebe, die Firma Apple geht mir jeden Tag mehr auf die Nerven. First Come First Serve … versucht das mal mit Produktnamen von denen Apple glaubt die Rechte bis hinaus in den alltagssprachlichen Bereich zu haben … na ja, Hauptsache die können nun auch noch an der Peigrammierarbeit von Mac Entwicklern abkassieren … es lebe die Gier!

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  •  Lurker sagte am 8. November 2010:

    Es dürfte nun wirklich nicht Apples Aufgabe sein so etwas zu überwachen. Wer solch namenhafte Software hat wird diese auch markenrechtlich geschützt haben und kann somit auf dem Rechtsweg die Herausgabe erreichen.

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  •  @appmagine sagte am 8. November 2010:

    Mac App Store: Appnamen-Hijacking bereitet Entwicklern Probleme: http://macnot.es/52149

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  •  maelcum sagte am 9. November 2010:

    Idiotisch, dass sich die Einen beschweren, Apple würde zuviel kontrollieren, während die Anderen sich beschweren, Apple würde zuwenig kontrollieren. Man kann es, wie üblich, keinem Recht machen, aber alle meinen, die Wahrheit gepachtet zu haben.

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  •  @isacapob sagte am 10. November 2010:

    RT @Macnotes: Mac App Store: Appnamen-Hijacking bereitet Entwicklern Probleme http://macnot.es/52149

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