Veröffentlicht am 12.11.10, 10:58 Uhr von kg
Böse Überraschung für Nutzer der Laufwerksverschlüsselung mit PGP Whole Disk Encryption: Nach dem Mac OS X 10.6.5 ließen sich ihre Systeme nicht mehr booten, Schuld war ein im System integrierter neuer EFI-Booter, der mit der Software inkompatibel war.
Apples Mac OS X 10.6.5 und Symantecs PGP passen derzeit nicht zusammen. Grund hierfür ist ein neuer EFI-Booter, der den bereits vorhandenen überschreibt. Die Folge: Auf die mit PGP Whole Disk Encryption (WDE) verschlüsselten Partitionen bzw. Festplatten kann nicht mehr zugegriffen werden. Unklar ist, ob der neue EFI-Booter bereits vor dem offiziellen Release von 10.6.5 integriert war oder ob er erst in der finalen Version mitinstalliert wurde: Sollte Fall 1 stimmen, liegt die Schuld bei Symantec, im Fall 2 ist Apple die Schuld zuzuschieben.
Glücklicherweise gibt es bereits eine Lösung für alle PGP WDE-Nutzer: Wer Mac OS X 10.6.5 bereits installiert hat und nicht mehr auf seinen Rechner zugreifen kann, der kann mit Hilfe einer PGP-Recovery-CD booten, sich bei OS X einloggen und das Mac OS X sich selbst reparieren lassen. Alternativ kann man via Target Disk-Modus von einem anderen Mac mit PGP-Installation auf die Daten zugreifen.
Wer Mac OS X 10.6.5 bisher nicht installiert ist, für den ist das Update simpler: Einfach vor der Installation das System entschlüsseln. Nach dem Update kann man dieses dann direkt wieder mit PGP verschlüsseln.
[via TheRegister]
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Tags: Mac OS X, PGP, Snow Leopard, Symantec, Whole Disk Encryption
2 Kommentar(e) bisher
RT @Macnotes: Mac OS X 10.6.5: PGP Whole Disk Encryption inkompatibel mit EFI-Bootloader http://macnot.es/52442
Hmm, neuer EFI-Bootloader also. Ob der mir mein mit rEFIt realisiertes Tripple-Boot-System ausser kraft setzt? Hat da schon irgendwer Erfahrung?
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