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Veröffentlicht am  12.11.10, 9:55 Uhr von  

Ping goes Twitter: Apples Social Network mit neuen Freund

PingDas wenig geliebte Ping hat mit Twitter einen Freund gewonnen, der Apples musikbasiertem Social Network den überfälligen Popularitätsschub geben könnte. Noch scheint die neue Freundschaft ein wenig anfällig zu sein, gegenüber einer Facebook-Integration ist die Twitter-Synchronisationsmöglichkeit weiter definitiv die zweite Wahl. Die letzte oder die nun vertane Chance für Ping?

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[singlepic id=10515 w=250 float=right] Ganz lieblos ist die Kooperation nicht ausgefallen – Ping sendet nach dem Connect mit einem Twitter-Account Tweets über Likes, Kommentare und Musik-Einkäufe an Twitter, Follower haben anschließend die Möglichkeit, in ihrer Twitter-Sidebar Song-Previews anzuhören (und selbstredend die Musik zu kaufen).

Hierzulande wird die Twitter-Connection ebenfalls schon angeboten. Der Sync schlug jedoch fehl – wobei bislang unklar ist, ob es sich um einen der öfter auftretenden Schluckaufs bei Twitter handelt oder die vor Ort eingesetzte iTunes 10.1b nicht korrekt mit dem Mikroblogdienst zusammenarbeitet. Offenbar handelte es sich nur um Anlaufschwierigkeiten: Mit der gleichen iTunes-Version haben wir es erfolgreich hinbekommen, einen Ping-Post zu Twitter zu bekommen. Grundsätzlich scheint es, als könne man Ping-Post nicht kommentarlos zu Twitter bekommen: Ohne zusätzlichen Text wird der Post nicht übernommen.

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Praktisch: Ping erkennt auch, welche Twitter-Follower ebenfalls Ping nutzen.

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Bei Twitter selber ist man von den neuen Möglichkeiten offenbar angetan – im Twitter-Blog freut man sich öffentlich über die neue Kooperation. Ganz leer ausgehen wird dabei auch Twitter nicht, was Provisionen von iTunes-Einkäufen über Ping-Tweets angeht.

Letzter Wermutstropfen: die iTunes-Links sind unerträglich lang. Macrumours vermutet, dass mit iTun.es demnächst ein apple-eigener Link-Shortener zum Einsatz gelangen könnte. Verglichen mit den anderen Startschwierigkeiten bei Ping sollte diese Frage indessen weniger relevant sein – wirklich sexy ist Ping seit dem Launch nie gewesen, und auch die jüngste Apple-Werbemail zum Thema Ping wirkte eher verlegen – mit 20.000 Künstlern, die im Netzwerk nun angemeldet sein sollen, kann man Ende 2010 nicht mehr wirklich beeindrucken.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  Secret sagte am 12. November 2010:

    Wow Richard, da haste aber mehr Rechtschreibfehler als die Polizei erlaubt.

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  •  rj sagte am 12. November 2010:

    Himmel. Es muss am koffeinspiegel liegen. Sorry, fixed.

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  •  Jim Panse sagte am 12. November 2010:

    Also man kann denken was man möchte über Ping, aber die Aussage 20.000 Künstler seinen Ende 2010 nicht wirklich beeindruckend, finde ich zu polemisch. 20.000 Künstler ist eine Menge wie ich persönlich finde.

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  •  XPert sagte am 12. November 2010:

    Hätte man sich diesen Unsinn nicht ganz sparen können und nochmal mit Facebook reden können und es nativ in iTunes einbinden?!

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  •  rj sagte am 12. November 2010:

    Jim Panse, ich bin definitiv ein freund der polemik, aber so boese hatte ich das gar nicht gemeint… das Problem ist einfach, dass ich die “Zahlenklopperei” in dem Kontext einfach fuer die falsche Strategie halte, weil da auch und grade MySpace das Mass der Dinge ist und andererseits FB/Twitter eben schon “Standard” sind. Mein Eindruck war da einfach, dass eben das Konzept “Wir haben soundsoviel tausend Apps” aus dem App Store nach Ping ruebergetragen wurde und da angesichts der etablierten Konkurrenz eben nicht wirklich toll aussieht.

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  •  Michael sagte am 12. November 2010:

    Bei Ping führen meist Mitglieder der Band den Account und nicht das Lable. So bei Billy Talent und Mike Shinoda zum Beispiel. MySpace ist Tod, keine “meiner” Hauptbands ist dort noch aktiv. Das meiste läuft über Twitter, Facebook und Bandpages.

    Ping hat einen Nutzen, aber leider zu wenig Mitglieder.

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