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Veröffentlicht am  23.11.10, 16:06 Uhr von  kg

Integrierte SIM im iPhone: Für kommende Generation laut Apple noch nicht geplant

iPhone 4Die kommende Generation des iPhone wird nicht mit einer universellen SIM ausgestattet. Dies hat Apple den europäischen iPhone-Providern mitgeteilt. Dennoch ist der Plan einer im iPhone integrierten SIM noch nicht vom Tisch.

Um einer Konfrontation mit den Providern aus dem Weg zu gehen, soll Apple sich vorerst gegen die im iPhone fest integrierten SIMs entschlossen haben. Zumindest die kommende Generation des iPhone, wie voraussichtlich im Juni 2011 erscheint, wird noch mit regulärem bzw. Micro-SIM-Slot auf den Markt kommen, wie die Financial Times berichtet. Damit ist das Prinzip einer fest verbauten SIM im iPhone allerdings noch nicht komplett vom Schirm verschwunden.

Verständlicherweise haben sich die Provider eher wenig erfreut über die Pläne geäußert, da bei einer Onlineaktivierung keiner der betreffenden Kunden in die normalen Filialen gehen muss. Die Waffe der Provider: Ein Verzicht auf die Subsidierung der Geräte, womit das iPhone für den Endverbraucher teurer werden würde. Lediglich die Telekom soll sich erfreut über Apples Pläne geäußert haben.

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  Moka.s-Onkel sagte am 23. November 2010:

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Wo liegt der Unterschied zur heutigen Praxis, wenn man z.B. bei O2 oder Apple ein SIM-lock-freies iPhone gekauft hat?

    SIM-lock-freie Geräte sind in aller Regel nicht subventioniert. Ergo kann man theoretisch monatlich den Provider wechseln. Der Unterschied zum programmierbaren SIM-chip liegt doch nur darin, dass man den Wechsel nicht physisch/manuell sondern per Internet elektronisch erledigt.

    Wenn man SIM-lock-freie Geräte subventioniert kauft, muss man in aller Regel einen Vertrag über 24 Monate abschließen. Man kauft das Gerät über den teureren Tarif also auf Raten. Das geht auch jetzt schon bei O2. Bei subventionierten SIM-lock-freien Geräten kann man auch jetzt schon andere SIM Karten verwenden, solange man schön seine Monatsrechnung bezahlt. Das lohnt sich manchmal, wenn man z.B. im Ausland ist.

    Bei Geräten mit SIM-chip dürfte es genauso sein. Entweder man zahlt das unsubventionierte Gerät voll am Anfang und geht keine lange Bindung ein oder man schließt einen Vertrag über 24 Monate ab, mit dem man das Gerät abbezahlt. Wenn man dann kurzzeitig zu einem anderen Provider wechselt (z.B. im Ausland), muss man dennoch den alten Vertrag weiter zahlen.

    Wo also ist das Problem?

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