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Veröffentlicht am  27.11.10, 9:03 Uhr von  

Kolumne: 1. Advent… “Pirates of Silicon-Valley”

KolumneIn Deutschland hat der erste Prozess gegen Piraten seit über 400 Jahren stattgefunden. Apple, bzw. Steve Jobs hatte sich in seiner frühen Zeit gerne als Pirat gesehen und es gibt in Europa einige Piraten-Parteien. Aber was ist bitte schön an blutrünstigen Räubern so positiv? Alles eine verklärte und romantische Darstellung, spätestens seit dem Piraten-Revival von Johnny Depps Piraten der Karibik sind aber Piraten total cool.

Die Piraten-Coolness hat Steve Jobs schon lange an den Räuber- bzw. Kleiderhaken gehängt. Trotz der allgegenwärtigen Steve-Verehrung, jüngst gar per SJ-Sammlerfigur, geht Steve und seine Apple-Rechtsanwälte gegen alle rigoros vor, die ihrerseits gegen irgendwelche Rechte von Apple oder Steves Meinung verstoßen. So geschehen bei der bereits erwähnte Sammelfigur. Ein kleines Meisterwerk für $79,90, die 300 glücklichen Käufer dürfen sich freuen, denn es wird bei dieser exklusiven Auflage bleiben. Apple verbietet den Verkauf der Figur, weil die Figur auf einem Apple-Logo steht. Das war auch mein erster Gedanke, als ich die Figur sah und noch schnell bestellen wollte. Leider war sie schon zu diesem Zeitpunkt vergriffen. Pech, man kann nicht alles im Leben haben.

Steve Jobs Figur

Andere Größen aus dem Silicon Valley sind ihrer Linie treu geblieben. Steve Ballmer zum Beispiel, der joviale Chef von Microsoft, der sich gerne bei Entwicklern mit einer Tanzeinlage zum Dancemonkey macht, hat sich seit Jahrzehnten nicht geändert. Er macht immer noch allen klar, wie wenig er von den Produkten von Apple hält. Sogar bei seiner Signatur auf einem MacBook Pro kann er sich einen Seitenhieb auf Apple nicht verkneifen, obwohl gerade er wissen sollte, dass auch seine Produkte wie beispielsweise Windows 7 auf dem MacBook Pro ohne Probleme laufen.

Aber nicht nur Steve Ballmer verschandelt gelegentlich Apple-Produkte mit dem Edding, auch der Präsident der vereinigten Staaten von Amerika, kurz “US of A” genannt, macht gerne seinen Friedrich Wilhelm auf iPads. Quasi als ein Wiederholungstäter.

Ballmer MBP

Übrigens, der Steve Ballmer mag Apple zwar nicht, versucht aber dennoch sehr oft, Apple zu kopieren. Plump zwar, aber mit Geld bekommt man sogar eine parallele Welt zu Apple hin. Mit dem Auftritt von Miley Cyrus konnte die Eröffnung des MS-Stores sogar durch den großen Andrang bei Aussenstehenden die Vermutung aufkommen lassen, dass Microsoft in seinem neuen Store tolle Produkte anbieten würde.

Nicht genug des ganzen, Microsoft möchte mit aller Macht Kunden in seinen neuen Laden locken. Zum Black Friday habe man sogar kostenlose “Windows Phone 7″-Geräte bei einer Verlängerung des AT&T-Vertrages als Lockmittel aufgeboten. Wirklich bizarr. Eine bizarre Welt kann man ebenfalls mit der sogenannten Tilt-Shift-Linsentechnik erreichen. Damit sieht die echte Welt aus wie das Miniatur-Wunderland in Hamburg, nur das es sich um die Abbildung der Realität und nicht um Modelle handelt.

Tilt Shift from Jesus Realizacion on Vimeo.

Da die Objektive doch sehr teuer sind, könnte man sich zum nahenden Weihnachtsfest ein eigenes Tilt-Shift-Objektiv basteln. Wie das geht, verrät diese Webseite. Ansonsten – wenn wir schon bei Geschenken sind, ist wie bereits erwähnt die Steve Jobs-Figur leider ins Wasser gefallen. Also kann man sich mit einer Time Machine im wahrsten Sinne des Wortes beschenken. Passend zum Jubiläum von “Zurück in die Zukunft” gibt es den DeLorean als Datenspeicher. Wer das nötige Kleingeld hat, sollte sich dieses Nerd-Spielzeug auf jeden Fall holen, man weiß ja nicht, wie lange es existiert.

Apple I

Und noch etwas zum Thema super-rare und exklusive Gegenstände. Eines vorab, es ist kein iPhone 4 mit Diamanten und auch kein iPod mit Swarovski-Kristallen! Ein italienischer Geschäftsmann namens Marco Boglione, der anscheinend Eigentümer von mehreren großen Unternehmen – unter anderen Kappa – ist, hat sich seinen großen Traum verwirklicht und einen Apple I für sagenhafte 210.000 Dollar bei Christies ersteigert. Dieses Stück Geschichte wird wohl in Zukunft weiterhin an Wert zulegen. Wenn wir schon bei der Apple-Vergangenheit sind: hier ist noch eine Geschichte, die in die Anfänge des iTunes Store zurückreicht und zeigt, wie Steve Jobs eine ganz bestimmte Person in seiner Keynote “gedissed” hat.

Der Rausschmeisser für heute:
Dank des neuen iOS 4.2.1 haben nun iPad-Benutzer noch mehr Funktionen als zuvor, dies führt wiederum zum Aufkommen von neuen Apps. Eine App, die sehr interessant anmutet und viele Freizeit-DJs begeistern könnte, ist Djay. Eine kleine Kostprobe kann man bereits haben. Aber bei dem Vorführenden handelt es sich auf keinen Fall um den “DJ der guten Laune”!

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