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Veröffentlicht am  27.11.10, 13:50 Uhr von  rj

OpenVizsla: Jailbreaker sammeln Geld für USB-Protokoll-Analyzer

Open VizslaUSB-Datentraffic analysieren und damit neue Anwendungen und Portierungen proprietärer Systeme zu schaffen: das ist das Ziel des Open Vizsla-Projekts, von deren Arbeit unter anderem schöne Dinge wie ein iPhone-Sync unter Linux, Portierungen von Win-only-Hardwareanwendungen auf Mac und Linux oder weitere Kinect-Hacks erwartet werden. Unter anderem sind Mitglieder des iPhone Dev Teams an dem Projekt beteiligt, das zwei Drittel der benötigten Finanzmittel bereits eingesammelt hat.

Das Problem seien die USB-Anbindungen proprietärer Geräte, die jedoch mittels geeigneter Hardware reverse engineered werden und so auf andere Plattformen gebracht oder in freien Versionen weiterentwickelt werden können. Wie so etwas aussehen kann, zeigen die angehenden Macher von OpenVizsla im Video, welches nach der Begriffsklärung in Sachen “Viszla” Einblick in einige der bereits existierenden und in Entwicklung befindlichen Projekte gibt.

Über die Crowdsourcing-Finanzierungsplattform Kickstarter sammelt das Projekt aktuell die notwendigen Mittel – denn ein großer Teil der anfallenden Entwicklungsarbeit ist hardwareabhängig. Genauer: es geht um die Entwicklung eines Hardware-Sniffers, der die USB-Datenübertragungen der proprietären Systeme analysiert. Prototypen müssen entwickelt und gebaut, weitere Entwickler mit den notwendigen Geräten ausgestattet werden. Veranschlagt werden 17.500 Dollar Kapitalbedarf, bereits gesammelt sind über 11.000. Ab bestimmten Beträgen sichert man sich das Recht an einem oder mehreren der Prototypen, die während der Entwicklung des hardwarebasierten Protokollanalysierers entstehen.

Das schlussendlich entwickelte Gerät wird ein “komplett offenes” Design haben – sprich, Hardwaredesign und Software sollen frei verfügbar bleiben. Für die Endanwender interessant werden aller Wahrscheinlichkeit “nur” die damit entwickelbaren Portierungen und Weiterentwicklungen bestehender, proprietärer USB-basierter Systeme, aber wer an der Basis beispielsweise eines kommenden iPhone-Linux-Sync mithelfen will: das Projekt ist dankbar für Förderung und Unterstützung.

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