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Veröffentlicht am  29.12.10, 21:29 Uhr von  

N.O.V.A 2 für iPhone im Test

N.O.V.A. 2Gameloft hat knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Teils von N.O.V.A – Near Orbit Vanguard Alliance, den zweiten Teil des Shooters veröffentlicht. Wir haben uns die zweite Episode der SciFi-Oper im Review angesehen.

Dieser Testbericht wird im Umfang etwas bescheidener als derjenige, den wir zum Vorgänger N.O.V.A. seinerzeit formuliert haben. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Technisch hat sich nur sehr wenig verändert. Von Haus aus sind diverse Steuerungsmechanismen wie z. B. das Gyroskop integriert und die Grafik ist nur subtil besser geworden. Wahrscheinlich werden Besitzer älterer Geräte wenig bis gar nichts davon mitbekommen.
 

KI besser

Eines hat sich aber verändert: N.O.V.A. 2 ist deutlich herausfordernder als sein Vorgänger. Es gibt neue Gegner, die sich teilweise unsichtbar machen können, oder riesige Mechs, die sich dem Spieler in den Weg stellen und selbst im einfachen Schwierigkeitsgrad schon für anspruchsvolle Momente als Handheld-Shooter sorgen, zumal die KI sich oft recht gut bewegt. Streng genommen bedeutet das für Neulinge, dass sie Geduld mitbringen müssen und sich nicht entmutigen lassen sollten. Ansonsten ist N.O.V.A. 2 nach wie vor ein ausgewachsener Shooter, der seine Sache sehr gut macht. Für Waffen-Narren gibt es ebenfalls Grund zur Freude, da das Waffenarsenal im neuen Shooter ausgereifter ist als in der ersten Episode der “Space-Opera”, wie Gameloft ehemals den ersten Teil ankündigte.
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Während Gameloft in anderen Action-Spielen mittlerweile oft auf den Einsatz von Minigames verzichtet, sind diese in N.O.V.A. 2 wieder Bestandteil des Shooters geworden. Ein wenig anders wohl als im ersten Teil, muss man aber auch dieses Mal wieder Munitionsboxen oder Schließmechanismen hacken, indem man das Minispiel erfolgreich absolviert. Dazu leitet man eine energiegeladene Kugel in das vorgesehene Ziel. Aber Vorsicht, wer einen Fehler macht, der wird aus dem Minispiel mit ein wenig Abzug von Lebensenergie entlassen. Man sollte also möglichst nicht in unsicheren Situationen anfangen, auf Schatzsuche zu gehen.
 

Unterschiede im Gameplay

Der Umfang im Story-Modus von N.O.V.A. 2 ist gegenüber dem Vorgänger nicht wesentlich erweitert worden. Die Schauplätze sind denen aus dem ersten Teil sogar manchmal ähnlich. Was sich allerdings verändert hat ist das Gameplay an manchen Stellen. Wir müssen zum Beispiel mit einer Art Hoverbike in einer Dschungelepisode Gegner ausschalten wie einst in Star Wars. Zuvor muss man sich in einem Mech wenig sinnvoll mit einer Vielzahl von Gegnern auseinandersetzen, anstatt dass man sich damit einfach nur den Weg freischießen könnte. Man ist also nur damit beschäftigt, sich von links nach rechts zu bewegen, um den Raketen der Fußtruppen auszuweichen, bis man die Wellen der Infanterie endgültig ausgeschaltet hat. Später folgt dann der Kampf mit direkten Konkurrenten aus dem Mech-Labor, doch auch dieser Teilabschnitt ist in seinen Möglichkeiten recht eingeschränkt. Es gibt angenehmere Mech-Action. Darüber hinaus besteht eine kleine Episode vor einem eigentlichen Action-Abschnitt aus einem freien Fall in den Untergrund. Mit der Spielfigur muss man den Pfeilern ausweichen, die sich einem präsentieren. Diese neuen Spielelemente haben alle eines gemeinsam, sie lockern den Shooter auf, sie wirken aber stellenweise auch ein wenig beschränkt.
 

 

Multiplayer

Im Gegensatz zum Vorgänger wurde der Mehrspielermodus um einige Varianten bereichert und für mobiles Gaming sind die Verhältnisse auf den entsprechenden Servern recht ordentlich. Mitspieler finden man derzeit genügend. Während das erste Jahr von Spielen im App Store eher bescheidene Online-Mehrspielermöglichkeiten anbot, entwickelten sich danach mehr und mehr Gelegenheiten. Mittlerweile kann man deshalb einen derart elaborierten Multiplayer wie in N.O.V.A. 2 durchaus als Pluspunkt für ein Spiel bewerten.
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Fazit

N.O.V.A. 2 versucht das reine Shooter-Spiel des Vorgängers mit unterschiedlichen Spielen im Spiel ein wenig zu zerstreuen. Das gelingt manchmal, aber nicht immer. Denn manche der Optionen, die angeboten werden, sind eher sehr spartanisch ausgefallen und machen nicht wirklich Spaß. Darüber hinaus ist N.O.V.A. 2 allerdings ein prima SciFi-Shooter-Erlebnis auf dem iPhone und die Chancen stehen nicht schlecht, dass mit dem Fortschreiten von Apples Geräte-Generationen aus den zwei Spielen bisher eine Trilogie werden könnte. Die KI im Singlerplayer agiert geschickter als noch in Teil 1 und entsprechend ist der Nachfolger ein wenig anspruchsvoller.
 
4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: N.O.V.A. 2 (Affiliate)
Hersteller: Gameloft
Preis: 5,49€

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 3 Kommentar(e) bisher

  •  ppati000 sagte am 29. Dezember 2010:

    Aha, Anfänger sollen sich nicht ermutigen lassen?
    Meintet ihr nicht ENTMUTIGEN? :D

    Antworten 
  •  at sagte am 29. Dezember 2010:

    Ja das meinte ich. Danke.

    Antworten 
  •  Flokass sagte am 29. Dezember 2010:

    Sieht nicht wirklich gut aus. Werde ich vermutlich nicht kaufen.

    Antworten 

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