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Veröffentlicht am  4.01.11, 12:51 Uhr von  rj

iPhone-EKG: Persönlicher Herzmonitor aus iPhone und Kontakthülle

iPhone 3GEin Elektrokardiogramm einfach selbst mit dem iPhone machen: das ist der Plan von Dr. David Albert mit seinem AliveCor iPhonECG. Ein iPhone 4, eine Hülle mit speziellen Kontaktelektroden und die passende Software sollen das iPhone zum Heim-Elektrokardiometer machen, mit dem Risikopatienten ihre Herzströme überwachen können.

Die Hightech-Lösung für den Heimgebrauch soll neben einer besseren Selbstüberwachung von Herzpatienten auch Kosten senken. Unter hundert Dollar soll die Hardware/Softwareausstattung kosten und eine weitaus günstigere, dabei aber engmaschigere Uberwachung der Herzströme herzkranker Menschen ermöglichen. Aktuell könnten in den USA bei Herzpatienten nur wenige jährliche Checkups mit EKG gemacht werden – aus Kostengründen.

Mehrere Zulassungen der FDA sind noch notwendig, damit die EKK-Lösung für iPhone 4 tatsächlich im Praxiseinsatz starten kann – sowohl die Apps zur Aufzeichnung, Analyse und zur Übermittlung der EKGs müssen von der US-Behörde zugelassen werden. Im März sollen die entsprechenden Anträge eingereicht werden, anschließend soll die günstige EKG-Lösung sowohl klinisch wie auch privat eingesetzt werden dürfen. Laut Aussage des Entwicklers sei das Gerät so leistungsfähig wie aktuell eingesetzte, klinische EKG-Geräte. “Tatsächlich ist es besser als viele der Elektrokardiometer da draußen. Ich muss es wissen, ich habe welche gebaut.”

Interessenten können sich bereits jetzt auf der LiveCor-Homepage für die Benachrichtigung im Fall von Neuigkeiten anmelden.

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 11 Kommentar(e) bisher

  •  @ncbnz sagte am 4. Januar 2011:

    Spannende Idee, wenn es funktioniert! “@Macnotes: iPhone-EKG: Persönlicher Herzmonitor aus iPhone und Kontakthülle http://macnot.es/55415”

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  •  @mgzie sagte am 4. Januar 2011:

    RT @Macnotes: iPhone-EKG: Persönlicher Herzmonitor aus iPhone und Kontakthülle http://macnot.es/55415

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  •  ReAnImAtOr84 sagte am 4. Januar 2011:

    Wie soll ein 1-Kanal EKG besser sein als ein mittlerweile in Klink und Präklinisch üblichem 12-Kanal EKG???? Zumal auch die automatische Diagnose auch für ein noch so ausgereiftes Programm unter einem 1-Kanal EKG sehr fraglich sein dürfte!

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  •  @appuserDE sagte am 5. Januar 2011:

    RT @Macnotes: iPhone-EKG: Persönlicher Herzmonitor aus iPhone und Kontakthülle http://macnot.es/55415

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  •  house sagte am 5. Januar 2011:

    Also ein 1 Kanal EKG ist auf keinen Fall aussagekräftig. Ich arbeite beim Roten Kreuz als Rettungssanitäter, und selbst die Manuellen Defis sind nicht 100% genau. Und die kosten ein paar 1000 Euro und mehr. Und alle Halbautomatischen wie sie in den normalen Rettungswägen üblich sind, haben einen 4 Kanal EKG und die kann man so ziemlich vergessen. Weiters braucht man eine Menge Erfahrung um ein EKG zu lesen, selbst Notärzte können das nicht immer…!

    Aber nette Sache, könnte ein paar Herzinfarkte verhindern. aber bleiben wir beim Konjunktiv. :)

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  •  @ApfelAktuell sagte am 5. Januar 2011:

    RT @Macnotes: iPhone-EKG: Persönlicher Herzmonitor aus iPhone und Kontakthülle http://macnot.es/55415

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  •  ReAnImAtOr84 sagte am 5. Januar 2011:

    Also in RTWs sind mittlerweile “12-Kanal” EKGs üblich und wie mein Vorredner schon feststellte gehört eine Menge Erfahrung dazu ein EKG zu interpretieren. Ich selbst bin Intensivkrankenpfleger und arbeite als Rettungssanitäter im Rettungsdienst des DRK.
    Und wie ich schon in meinem 1. Kommentar anmerkte ist ein 1-Kanal EKG nicht in der Lage überhaupt irgendetwas genau zu interpretieren.
    Meiner Meinung nach eine nette Spielerrei für profilneurotisches Rettungsdienstpersonal, damit man sich mal eben beim Nachbarn WIchtig machen kann, für etwas anderes ist das Ding nicht zu gebrauchen.
    Viel nützlicher würde ich es finden wenn man einen SpO2 Sensor an das iPhone anschließen könnte und man somit ein genaues Sauerstoffsättigungs- und Pulsfrequenz- Monitoring hätte! Dies könnte dann immerhin deutlich genauer funktionieren!

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  •  egoist sagte am 6. Januar 2011:

    Als alter Heilpraktiker denke ich: Ein EKG ist immer noch besser als kein EKG, und wenn der Herzprofi in der Uniklinik dann mit seinem iPhone kommt…verlange ich 1,5Liter Nitrolingual, wahlweise noch Morphium und eine Verlegung.
    my2cent.

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  •  egal sagte am 6. Januar 2011:

    @ house!

    4-Kanal EKG… du Klops!… Naja die Sanitöter vom DRK ;-)
    Mann Mann Mann…

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  •  Torsten sagte am 5. August 2011:

    Also zur Infarktdiagnose sicher ungeeignet aber als Eventrekorder bei Herzrhythmusstörungen oder eben zur raschen Erkennung einer Herzrythmusstörungsart sicher sehr gut und erschwinglich. Auch Laien können mit etwas Übung VES, SVES oder Vorhofflimmern oder spezielle aber relevante Rückbildungsstörungen (QT- Zeit) erkennen denke ich. Enkanal-EKGs können nie VielkanalEKGs erstehen aber sie sollen das ja auch gar nicht.

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  •  Guido sagte am 26. September 2011:

    Völlige Übereinstimmung mit Torsten, bin sehr gespannt auf die Qualität der Hardware!

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