: 6. Januar 2011,

Bulletstorm: Keine Chance bei der USK?

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Zwar hat die USK den neuen Shooter Bulletstorm noch gar nicht gesehen, dennoch lässt sich schon jetzt sagen, dass der Titel wohl kaum ungeschoren davon kommen wird. Denn nachdem jetzt die ESRB, das Äquivalent zur USK in den USA ihren Prüfbericht veröffentlicht hat, dürften nur noch die größten Optimisten an eine unzensierte deutsche Version glauben.

Denn die ESRB kommt zu dem Schluss, dass es in Bulletstorm einen hohen Gewaltanteil gibt, der sehr explizit dargestellt wird. Insbesondere die sogenannten Skillshots sind der Prüfstelle negativ aufgefallen. Dazu heißt es in dem Bericht: „Die Skillshots stellen die intensivste Form von Gewalt dar. Feinde können mit Sprengstoffen zerstückelt werden.“

Damit ist die Kritik noch längst nicht erschöpft. Denn auch zur verwendeten Sprache hat sich die ESRB geäußert. Wie in Amerika üblich, werden hier besonders Ausdrücke mit sexuellem Hintergrund kritisiert. So heißt es an einer Stelle: „Fire in the Hole“, während ein Gegner sein Hinterteil zeigt. Dieser „Skillshot“ ist der Kommission besonders negativ auffallen.

In Deutschland hingegen dürfte sich die USK vor allem an der Zerstückelung der Gegner stören. Sprachliche Exzesse sind hierzulande nicht ganz verpönt wie in Nordamerika. Dafür ist die USK bei der Zensur von Gewaltdarstellungen umso strenger. Daher dürfte es ziemlich schlecht aussehen für eine deutsche Fassung von Bulletstorm.



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