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Veröffentlicht am  15.01.11, 8:13 Uhr von  

Kolumne: iPhone Hotspot

KolumneDiese Woche haben sich die länger anhaltenden Gerüchte um ein Verizon-iPhone bewahrheitet. Ein neues Antennendesign sowie die für das System CDMA vorbereitete Technik sind zwei der wichtigsten Hardwareneuerungen, es gibt aber auch eine iOS-Neuerung. Das sogenannte Hotspot-Verfahren.

Damit lassen sich dann iPhones zu Hotspots für bis zu 5 andere WLAN-taugliche Geräte umfunktionieren. Im Prinzip ein Multi-Tethering. So wie es aussieht, wird dieses Feature im kommenden iOS 4.3 Einzug halten und alle Anwender erfreuen, die bereits jetzt schon von Ihrem Provider das Tethering auf dem iPhone 4 nutzen können.
Ob es irgendwelche Änderungen in den Nutzungsbedingungen geben wird, stellt sich spätestens dann heraus, wenn die Provider es tun. Schließlich hat T-Mobile in Großbritannien das Volumensurfen auf 500MB gekürzt. Die Briten haben wohl es mit dem Saugen über Ihre Smartphones etwas übertrieben.

iPhone 4 CDMA

Nicht nur Provider kürzen die Netznutzung. Da kommen Politiker aus allen Ecken und Richtungen und versuchen noch mehr Restriktionen dem mündigen Surfbürger aufzuerlegen. Das ist eigentlich keine Böswilligkeit, sondern reine Unkenntnis und der Drang alles was man nicht kennt in einen aus seiner Umgebung bekannte Rahmen zu quetschen. Jedenfalls bleibt diese digitale Hilflosigkeit auch im neuen Jahr, wenn es nach diesem interessanten Blog-Beitrag geht. Eine andere Art von Hilflosigkeit ist bei Microsoft zu erkennen. Da Apples Geschäftslokale einen enormen und unaufhaltsamen Erfolg feiern und sich auch in diesem Jahr weltweit vermehren, sieht Microsoft keinen anderen Ausweg, als seine Apple Microsoft Stores in direkter Nachbarschaft zu den besagten Apple Stores zu eröffnen. Man erhofft sich davon, dass einige Kunden aus den Apple Stores sich in den MS Store verirren. Ich denke es wird eher umgekehrt sein, die Kunden aus den MS Stores werden kurz nachdem Sie Ihr Irrtum bemerkt haben schnell auf die gegenüberliegende Straßenseite wechseln und das Apple Store-Konzept betreten. Jedenfalls hat Microsoft nicht nur ein Problem mit den physischen Apple Stores, auch die Marke App Store ist Microsoft ein Dorn im Auge und laut MS nicht würdig einen Markenschutz zu bekommen.

Microsoft Store

Bleiben wir noch kurz beim Thema iPhone. Es gibt tausende von Kopfhörern für das iPhone, aber eine Neuvorstellung hat mich sehr neugierig gemacht. Die Kultfirma Marshall, bekannt aus vielen Rock-Videos in denen die Marshall-Lautsprecher zum Schluss mit einer E-Gitarre verdroschen werden, hat zwei Kopfhörer vorgestellt. Major und Minor Marshall Headphones. Letzteres ist ein mit dem iPhone, aber auch mit jedem anderen Smartphone, kompatibles In-Ear-Set. Einfach wunderschön verpackt, wunderschön ausgearbeitet und preislich wirklich sehr interessant. Man bleibt nun auf den Sound gespannt.
Dass das iPhone auch für andere Zwecke missbraucht verwendet werden kann, haben ein Vater und sein Sohn aus den USA bewiesen. Mit einer Prise Leichtsinn gepaart mit Daniel Düsentrieb’schen-Wahnsinn wurde prompt ein Wetterluftballon samt iPhone in die Stratosphäre befördert. Dabei wurden die teueren Produkte die an Bord des Wetterluftballons waren mithilfe von der MobileMe-Suche gefunden. Fragt sich nur, was wäre passiert, wenn das ganze irgendwo ins Wasser gefallen wäre…

Marshall In-Ears

Weniger gefährlich und mehr zur Nachahmung empfohlen sind die professionellen Filme die mit dem iPhone gedreht wurden. In letzter Zeit scheint es eh eine Modeerscheinung zu sein, mit ausgefallenen Kameras Filme zu drehen. So geschehen bei einer Folge von Dr. House, bei der die gesamte finale Folge der sechsten Staffel mit einer Spiegelreflexkamera gedreht wurde. Es geht das Gerücht um, dass Apple durch die zusätzlichen Fingergesten, den Homebutton von den iPhones und iPads entfernen könnte. Einziges Manko könnte die Handhabung sein. Versehentliches darüber streichen mit der Hand könnte zu ungewollten Programmwechseln und anderen Aktionen des iPhones führen. Ansonsten sieht es schon elegant aus, wie man die Programme schließen und öffnen kann, ohne die Nutzung des “Heim-Knopfes”.

Der Titel der heutigen Kolumne hat es eigentlich bereits angedeutet, es wird fast ausschließlich ums iPhone gehen. Da die iPhones überall auf der Welt vertreten und die meisten iPhone-Besitzer stolz wie Oskar auf Ihre kleinen Streichelapparate sind, kann das schnell als Angeberei gedeutet werden. Gut mit einem Luxussportwagen kann man noch besser angeben, aber diese Webseite denkt etwas anders darüber. Nun gut, dann werde ich jetzt ein tolles Feature meines iPhones zeigen und zwar ich kann mit meinem iPhone alle Google-Inhalte löschen! Hier ist der Beweis. Das kann man tun, wenn Google das H.264-Format in HTML5 fallen lässt, weil das ist nicht open, sondern ziemlich böse. Nicht böse, eher belustigend ist die Präsentation eines Google-Universal-Translators (ja die Trekkies wissen bescheid!) bei dem das deutsche Wort “Farbe” leider als “Cable” gedeutet wird. Nun ja ist noch im Alpha-Status das Ganze, aber wir werden irgendwann alle tollen Errungenschaften aus StarTrek zur Verfügung haben. Das iPad ist ja bereits da…

Zum Schluss wie immer ein Rausschmeisser, der perfekt für ein echtes Männerwochenende mit Fußball und Chips geeignet ist, natürlich mit einer entsprechenden iPhone-App gesteuert:

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