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Veröffentlicht am  18.01.11, 15:56 Uhr von  kg

iOS 4.x auf 90% aller iOS-Geräte installiert, Android 2.3 weniger gut verbreitet

iOSRund 90% aller iOS-Geräte-Nutzer nutzt bereits iOS 4, wie aktuelle Entwicklerstatistiken zeigen. Rund die Hälfte aller Nutzer nutzt die aktuellste Version, iOS 4.2.1.

Apple selbst veröffentlicht nie aktuelle Zahlen, wie weit sich ihre Updates unter den Nutzern verbreiten. (Ganz im Gegensatz übrigens zu Google, deren Statistiken regelmäßig zeigen, dass längst nicht alle Android-Nutzer stets die aktuellste Version des Android OS auf ihren Geräten haben.)

Bump-Mitgründer DAvid Lieb hat nun ausführliche Zahlen dazu verraten, wie viele Nutzer welche Variante des iOS nutzen. Insgesamt rund 90% aller Bump-User nutzen eine der iOS 4.x-Softwareversionen, nur 10% sind noch mit iOS 3.x oder iOS 2.x unterwegs.

Verbreitet wurden die Nutzungszahlen über Quora, eine relativ neue Frage-Antwort-Plattform. Wie viele Nutzer genau für diese Zahlen erfasst wurden, wurde dort nicht verraten, die Menge soll laut Lieb ausreichen, um aussagekräftige Zahlen zu erreichen. Im August 2010 wurde bekannt, dass Bump insgesamt 15 Millionen Mal heruntergeladen wurde, Lieb ließ die Kollegen von ReadWriteWeb wissen, dass es mittlerweile mehr als 25 Millionen Downloads auf iOS und Android seien.

Aufteilung aller Nutzer in Hauptversionen:

• 4.X: 89.73 %
• 3.X: 10.25 %
• 2.X: 0.02 %

Es geht allerdings auch noch etwas ausführlicher, die Zahlen zeigen, dass rund die Hälfte aller Nutzer eines iOS-Gerätes (iPhone, iPod touch, iPad) bereits mit iOS 4.2.1 unterwegs sind, 27,5% entfallen auf Nutzer mit iOS 4.1. Dass der Anteil an Nutzern mit iOS 2.x so gering ist, lässt sich recht einfach erklären: Bump ist aktuell nur noch ab iOS 3.0 nutzbar, zudem gibt es für alle Geräte ein Update auf mindestens Version 3.0.

Bestätigt wurden diese Werte von Ian Peter-Campbell, Entwickler beim Location Based Service Loopt, dort sind wohlgemerkt noch mehr Nutzer auf iOS 4 unterwegs – was an der höheren Anzahl von iPhone-Nutzern liegen dürfte.

Etwas zeigen diese Zahlen recht deutlich: Die Verteilung an mobiler OS-Nutzung ist weitaus weniger zerfranst als beim direkten Konkurrenten Android. Nur etwa 0,4% aller Android-Nutzer hat bereits das im Dezember erschienene Android 2.3 aka Gingerbread installiert, das seit Mai verfügbar Android 2.2 (Froyo) konnte bis Januar lediglich rund 51% aller Geräte erreichen, wie die aktuellen Verbreitungszahlen von Google selbst verraten.

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Grund hierfür ist unter anderem die ander gelagerte Updatepolitik: Die Hersteller selbst sind dafür verantwortlich, das OS an die jeweiligen Geräte anzupassen, teils dauert es bis zu mehrere Wochen nach Release der Hauptversion, bis das Update für die Devices verfügbar sind.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  term sagte am 18. Januar 2011:

    ich weiß nicht so recht, was mit diesem artikel ausgesagt werden soll.

    Antworten 
  •  MadMac sagte am 18. Januar 2011:

    Das sieht mir nach einem Vergleich von Äpfeln und Birnen aus. Beim iPhone wird 4.x angenommen, bei Android aber 2.2 und 2.3.
    Logischerweise müsste man dann entweder jeweils die aktuellste Version nehmen oder einfach nur die Major, also 4.x mit 2.x vergleichen.

    IMHO!

    Antworten 
  •  @jailbreakprofis sagte am 18. Januar 2011:

    iOS 4.x auf 90% aller iOS-Geräte installiert, Android 2.3 weniger gut verbreitet http://macnot.es/56118

    Antworten 
  •  Michael sagte am 20. Januar 2011:

    @kg
    Weisst Du überhaupt, was Android 2.3 alias “Gingerbread” einem Endanwender unmittelbar an Vorteilen bringt? Ich denke nicht, dass Du es weisst (Hier kann man sich diesbezüglich informieren: =

    Einige Beispiele, was bei Gingerbread neu ist:
    - NFC (Near Field Communication). Das nützt aber rein gar nix auf bestehenden Geräten, da sie die entsprechende Hardware gar nicht haben
    - Unterstützung neuer Sensoren wie Gyroskop oder Barometer. Dito: Keine Hardware, also kein Nutzen vom neuen API
    - Unterstützung grösserer Bildschirme: dito – keine Hardware
    - SIP-Protokoll-Stack. Auch das ist erst mal nur ein API, keine neue Applikation und keine neue “User Experience” oder so. Und unabhängig vom Gingerbread-SIP-Support: Für Android gibt’s bereits SIP-Clients im Market
    - neuer UI-Style: kaum ein Android-Gerät wird mit dem original Android UI betrieben. Jeder Hersteller bietet hier schon lange eigene Designs an. Das ist hier schlicht Geschmackssache- Ich persönlich finde z.B. das HTC-Sense äusserst gelungen

    Übrigens gibt’s von den Herstellern ohne viel Medienrummel Android-OS-Updates, schlicht um Fehler oder Sicherheitslücken zu stopfen.

    Seit Android 2.2 (alias Froyo) kann man das Android-System als vollständig und ausgereift betrachten.

    Zusammengefasst komme Ich als Android-User und -Entwickler zum Schluss: Ein Endwender, welcher Android 2.2 hat, profitiert derzeit rein gar nicht von einem Android 2.3.

    Geräte, welche noch mit Android 1.5/1.6 laufen sind ohnehin entweder vom Markt verschwunden (oder verschwinden in den nächsten paar Monaten) oder deren Besitzer machen schlicht das Update auf 2.1 nicht (z.B. HTC Hero oder alle Sony Ericcsson X10). Letzteren ist halt nicht zu helfen.

    Bleiben noch die Android 2.1 ‘Leidtragenden’, welche gerne ein 2.2 hätten: Hier ist tatsächlich Nachholbedarf durch die Hersteller, vor allem Sony-Ericcsson ist hier eine Schande in der Android-Welt.

    Aber 2.3? Dringend braucht das sicher niemand. In einem halben Jahr sieht’s vielleicht anders aus, wenn erste Apps im Market erscheinen, welche die neuen APIs benutzen und daher 2.3 voraussetzen. Aber das ist ja eine Ewigkeit :-)

    Mike

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  •  Chris91 sagte am 21. Januar 2011:

    Wieso vergleicht man eig. die Updatepolitik von Apple und Google über solch eine Statistik.
    Apple sagt, dass 90% der Geräte auf 4.x laufen, jedoch laufen auf Android auch knapp 85% auf 2.X. Nur bei Android unterscheiden die Medien wieder nur unter 2.1 ; 2.2 ; 2.3 … und nicht unter 2.x und fertig. Wenn man das bei Apple mal machen würde, dann sind die Dimensionen auch anders verteilt, und zwar mit 4.0 ; 4.1 ; 4.2 … nämlich dann sehe es nicht mehr so toll aus.

    Man sollte es gleichberechtigte Statistiken machen
    –> Unterscheiden zwischen 4.x Apfel und 2.x Birne !!!+

    MfG Chris

    Antworten 
  •  kg sagte am 19. Januar 2011:

    @stefan ack zu deinem Kommentar. Finde es gerade hinsichtlich dessen, dass bei Android die Hersteller selbst für Updates verantwortlich sind, noch viel bedenklicher, weil es eben ewig dauert, bis ein Update tatsächlich beim Nutzer ankommt – wenn überhaupt. Bisher beschwerten sich ständig alle über Apple, was die Updatepolitik angeht und dass ab und an immer Geräte aus dem Updatezyklus fallen (aktuell z.B. das iPhone 3G, für den es iOS 4.3 nicht mehr geben wird), bei Android scheint mir das noch ein Stück schwerwiegender zu sein, mal ab davon, dass solche Updates ja nicht nur neue Features bringen, sondern vermutlich auch sicherheitsrelevant sind.

    Antworten 

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