MACNOTES

Veröffentlicht am  1.03.11, 18:28 Uhr von  

Scrabble für iPhone Update: Deutsches Wörterbuch aktualisiert

ScrabbleDie App für iPhone und iPod touch zum bekannten Wörterlege-Brettspiel Scrabble von Electronic Arts und Hasbro wurde kürzlich aktualisiert.

Scrabble (Affiliate) verfügt nun über ein Wörterbuch mit 600.000 deutschen Einträgen. EA zufolge ist diese Aktualisierung aufgrund von Feedback aus der Community entstanden.

Das Spiel kostet aktuell 1,59 Euro im App Store.

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 14 Kommentar(e) bisher

  •  @mobil_tipps sagte am 1. März 2011:

    RT @Macnotes2011Scrabble für iPhone Update: Deutsches Wörterbuch aktualisiert http://macnot.es/58233

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  •  mheisler sagte am 1. März 2011:

    Das Update ist schon drei Wochen alt und das neue Wörtbuch ist noch viel schlechter als das Wörtebuch der Vorgängerversion.

    Was soll diese Meldung? Das grenzt schon an eine Unverschämtheit eine solche Nachricht zu verbreiten.
    Ein Blick auf die User-Berwertungen im Appstore hätte gereicht, um diese Nachricht zumindest mal vor der Veröffentlichung kritisch zu hinterfragen.

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  •  at sagte am 1. März 2011:

    @mheisler: Über den Zustand des Wörterbuchs wurde keine Aussage getroffen und die App auch nicht über den Klee gelobt, also versteh ich die künstliche Aufregung im Wasserglas nicht.

    Wir schreiben hier unsere Meldungen, und wenn wir mittels Pressemitteilungen über solche Dinge aufmerksam gemacht werden, und sie für erwähnenswert halten, schreiben wir drüber. Es gibt nicht nur Bestandskunden (wie dich?), sondern sicherlich auch Leute, die wegen so eines Updates das Spiel neu kaufen wollen.

    Die Kommentare im App-Store sind mit Vorsicht zu genießen. Und wir sind sicherlich objektiver als mancher, der sich ein iPhone kauft, weil es schick sein soll, aber technisch so unbedarft ist, dass er seine eigenen Verfehlungen am Ende in einer 1-Sterne-Wertung unterbringt. “Ärger” und “Wut” ist keine Kritik, und viele App-Store-Wertungen sind aber genau das, nur ein Ventil für irgendjemanden, der nicht die Geduld hatte mal am Stecker zu rütteln, weil das Gerät es nicht tut. Am Ende sind’s dann immer die Anderen.

    Wenn du die Geduld aufbringen würdest, Stammleser zu werden, könntest du in den letzten 3 Jahren etliche Reviews zu EA-Games von mir gelesen haben. Dass ich da von 1 bis 4,5 Punkten vieles dabei hatte, scheint dir nicht aufgefallen zu sein, entsprechend brauch ich dir nicht erzählen, dass ich sicherlich diese Meldung nicht auch mit der nötigen Distanz betrachte.

    Nebenbei bemerkt, ein bisschen mehr Geduld ist auch ganz gut. Ich hab noch keinen Hersteller erlebt, der Kundenkritik, wenn sie in der Masse aufgelaufen ist und zu negativen Bewertungen geführt hat, nicht auch angenommen hat. Wenn es Probleme geben “sollte”, dann wird EA sich darum kümmern. Nur sicherlich nicht direkt am nächsten Tag, weil ja die Leute in ihrem Job auch das Ganze in den Blick nehmen müssen und das ist schon schwer genug.

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  •  Marco sagte am 1. März 2011:

    Jein, EA kümmert sich in der Regel überhaupt nicht um Kundenwünsche. Wie lange gibt es denn schon Scrabble? Das hat Ewigkeiten niemanden interessiert. Und nun wirft man ein Update auf den Markt, welches das Wörterbuch nicht verbessert, sondern verschlechtert. Es wurde nicht bloss Worte hinzugefügt, sondern auch gleich die Einfachsten mit entfernt. Und von GameCenter Unterstützung haben die auch noch nichts gehört, das würde die Spiele wesentlich interesannter machen. Ich kann ganz klar von EA Games bis auf wenige Ausnahmen abraten.

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  •  at sagte am 1. März 2011:

    @Marco: Game Center ist ja kein Zwang. Jeder Hersteller darf selbst entscheiden, ob er das einbauen möchte oder nicht. Gameloft hat sich ja ebenfalls bis auf ein Prestige-Projekt (Dungeon Hunter 2) bislang nicht darauf eingelassen. Ob ein Spiel Game-Center hat oder nicht, ist für mich nur bedingt ein Kaufargument. Wenn es Online-Multiplayer gäbe, dann wäre Game Center in Ordnung, aber das gibt es zum einen auch via Open Feint und Co., zum anderen sind die paar Achievements selten gar kein echter Ansporn. Game Center selbst ist ja auch nicht wirklich die Krone der Schöpfung. EA ist eine große Firma, bei denen dauert alles etwas länger. Wir stehen ja in Kontakt mit den PR-Leuten und erleben manchmal auch Producer oder Entwickler live, aber das sind nur kleine Zahnräder im Großen und Ganzen. Konami bspw. hat kaum AAA-Titel für iPhone, weil man in der asiatischen Konzernzentrale anders tickt. Dass PES den Weg auf’s iPhone gefunden hat war, wie der Producer uns mal erzählt hat, ein langer und steiniger Weg. Man hatte lange Angst, dass man das “große” Franchise billig würde verramschen müssen, und darauf hatte man keine Lust.

    Es gibt sicherlich direkteren Support bei kleineren Firmen – das Phänomen hast du aber überall. Je größer eine Firma ist, desto länger werden die Entscheidungswege. Deshalb hab ich ja von Geduld gesprochen. Firemint hat ja z. B. nur 2 (3) Spiele mit Flight Control und Real Racing. Die tun den ganzen Tag nichts anderes. Aber bei EA muss man halt an Tausend Fronten kämpfen – und es ist gut, dass die Kunden sagen, was sie denken, aber es gibt eben auch manche, die über das Ziel hinausschießen.

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  •  Marco sagte am 1. März 2011:

    Gut, dem will ich nicht widersprechen, aber wenn man ein Update rausbringt, dann sollte man es auch vernünftig machen, sonst kann man sich das gleich sparen.

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  •  at sagte am 1. März 2011:

    @Marco: Oder zieht sich den Ärger der Kunden zu – und das ist dann für beide Seiten nicht zufriedenstellend. Aber früher gab’s diesen direkten Kanal ja gar nicht, da gab es, wenn man Glück hatte, irgendwelche Foren, in denen man dem Hersteller auf’s Dach steigen konnte, und diese Diskussionen waren dann oft auch nur registrierten Nutzern zugänglich. Die Wertungen sehen aber alle anderen auch, sogar Nicht-iPhone-Besitzer, weil ja der App Store im Web ebenfalls zugänglich ist, samt Wertungen.

    Und ich geb dir recht, dass manchmal zu wenig Sorgfalt an den Tag gelegt wird.

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  •  Marco sagte am 1. März 2011:

    Na dann sind wir uns ja in dem Punkt einig.

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  •  Frederik sagte am 2. März 2011:

    Die Updatepolitik von EA war bei Scrabble aber tatsächlich äußerst unrühmlich. Vor über zwei Jahren haben ich und andere Scrabble-Enthusiasten und das Spiel gekauft (damals noch für den dreifachen Preis) und in Massen den – mit Verlaub – miesen Wortschatz kritisiert. Zwei Jahre vergingen, in denen jedes neue Update nur noch mehr Werbefeatures und überflüssige Funktionen brachte. Die Entwickler schienen taub für Feedback.
    Selbst – oder besser gerade – ein so großer Laden wie EA MUSS es in der schnelllebigen App-Welt schneller hinbekommen, auf das Kundenfeedback zu reagieren. Zwei Jahre lang Fans einer so großen Traditionsmarke wie Scrabble hin zu halten und zu ignorieren ist eine Frechheit.
    Jetzt in der Pressemeldung zu schreiben, das Update sei auf Druck der Community entstanden, setzt dem ganzen noch die Krone auf.
    Und dabei geht es nicht nur um Druck der “dämlichen User” die nicht in der Lage sind, “am Stecker zu rütteln”, selbst die ehrwürdige Dudenredaktion und der Chef-Schiedsrichter der Deutschen Scrabble-Meisterschaften hatten sich vergeblich eingeschaltet.

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  •  at sagte am 2. März 2011:

    @Frederik: Ohne dich vor den Kopf stoßen zu wollen – Deutschland ist nicht der Nabel der Welt. Ich denke nicht, dass ein Spiel wie Scrabble annähernd solche Verkaufszahlen erreicht hat wie Angry Birds oder Flight Control. Und selbst wenn sich ein Spiel Millionen Mal auf der Welt verkauft, muss ja nur ein Bruchteil davon in Dtlnd. ankommen. Es gibt sehr viele Spiele dort draußen, die nicht “lokalisiert” sind – weil das durchaus eine teure Angelegenheit ist und der dt. Markt zwar da ist, aber letztlich der angelsächsische viel viel größer. Als Firma musst du ja auch wirtschaftlich handeln – wenn du Ressourcen für ein Update für Scrabble vereinnahmst, das in Dtlnd. vielleicht einige Zehntausend Leute gekauft haben… wenn Scrabble ein zweites Angry Birds wäre, ich denke, dann hätte man es da auch schneller erlebt, dass es ein Update gibt. Und auch die achso ehrwürdige, privatwirtschaftliche Dudenredaktion hat da dann einen randständigen Einfluss. EA entwickelt die Games in den USA für den amerikanischen Markt (und englischen und australischen). Alles andere kommt dann erst später – ob uns das gefällt oder nicht, muss man sehen. Bei Pictoreka z. B. hat es 2, 3 Monate gedauert, bis das Spiel lokalisiert wurde. Manche werden gar nicht eingedeutscht. Entsprechend grenzt so ein Update ja eher an ein Wunder. ;)

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  •  at sagte am 2. März 2011:

    Ach und dann gibt’s noch was: Wenn einer Firma in den USA sitzt und quasi keine Bezüge zu Deutschland oder Italien, Spanien oder sonstwie hat, dann muss man diese Expertise fremd einkaufen. So ein Wörterbuch ist ja eine durchaus sehr spezifische Sache. Und wie man sieht so speziell, dass sich nun viele drüber aufregen – wenn man da als Entwickler hingeht und einfach ein Wörterbuch kauft und den Datensatz einbindet, aber selbst gar nicht weiß, ob das nun was taugt… Klar wünscht man sich immer, dass es besser oder schneller geht, aber man darf nicht außer Acht lassen, woher die Games von EA Mobile eigtl. kommen. In Deutschland hat dieser Zweig 1 oder 2 Community-Manager und das war’s dann (wahrscheinlich).

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  •  Marco sagte am 2. März 2011:

    In den USA? Das gibt es aber noch EA für Europa, und die sitzen in Holland. Oder?

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  •  at sagte am 2. März 2011:

    Der FM wird auch in Deutschland produziert – aber letzteres ist dann ein Produkt, das anderswo kaum verkauft wird und eher die Ausnahme.

    Die Niederländer sind aber grundsätzlich durch ihre Schulbildung und Lebensumstände auch mit dem Englischen besser vertraut – ich hab nämlich ehrlich gesagt bislang keine Games von EA gesehen, die Niederländisch unterstützen… was ja z. B. bei Scrabble grundsätzlich passen könnte – aber da ist der Markt eben nicht da (scheinbar?). Und na ja, natürlich sitzen manche Entwicklerstudios auch im Ausland, doch die Geschäftssprache ist dann Englisch, und EA Mobile, das diese Games zentral betreut, steuert die Geschicke aus den USA, die Niederländer arbeiten dann nicht eigenständig, sondern nach Vorgaben. Erst wenn ein Update durchgewunken wird, fangen die an, sich die Hände schmutzig zu machen. Als das mit dem App Store losging gab es lange Zeit nur Ansprechpartner in den USA, auch über Twitter und Co. – In diesem Jahr, bzw. Ende letzten Jahres haben wir zum ersten Mal auch spezielle Mitarbeiter vorgestellt bekommen, die den Bereich Mobile in Deutschland (stärker) betreuen sollen. Der US-Twitter ist im Nov 08 gestartet, der dt. immerhin erst im dec 09 und die waren dann wesentlich weniger aktiv, sind es jetzt erst geworden, weil man dem Ganzen mehr Beachtung schenkt – also lokalen iOS-Märkten.

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  •  mheisler sagte am 3. März 2011:

    Habe mich einfach nur geärgert, dass ein solch katastrophales Update noch durch eine veröffentlichte Pressemeldung unterstützt wird.

    Von der App sollte man wirklich die Finger lassen, weil das Spiel durch das Update des Wörterbuches objektiv schlechter geworden ist.

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