News & Rumors: 10. März 2011,

World of Magic Machines – Test: Knobelspiel von Alawar und rondomedia auf dem Prüfstein

World of Magic Machines, so heißt das neue Knobelspiel der Entwickler von ALAWAR, das hierzulande von rondomedia verlegt wird. In diesem PC-Spiel müsst ihr die Kräfte von Physik und Magnetismus sinnvoll einsetzen, um knifflige Aufgaben und Puzzles zu lösen. Was Ihr von World of Magic Machines erwarten könnt, erfahrt Ihr in diesem Review.

In World of Magic Machines muss der Spieler
mithilfe der magnetischen Anziehungskräfte verschiedene Puzzles, Hindernisse
und Denkspiele bewältigen. Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Da Ihr ein
Magnet seid, könnt Ihr alle magnetischen Gegenstände im Puzzle bewegen. Durch
einen Klick auf ein Objekt, wie eine Mutter oder einen Schraubenzieher, könnt
Ihr diese nun durchs Bild ziehen. Dabei sind die verschiedenen Level nicht
immer nur aus magnetischen Gegenständen aufgebaut, sondern auch aus Holz und
anderen nicht-magnetischen Gegenständen. Das zwingt den Spieler dazu gut zu
überlegen, wie man die eisernen Objekte nutzen kann, um Einfluss auf die Holzteile
zu nehmen.

Dabei muss
reicht das Repertoire in den Spielabschnitten über einfaches Hin- und Herziehen
von Eisenmuttern, um damit störende Gegenstände aus dem Weg zu schieben, über
das Bedienen von Knöpfen und Hebeln einfacher Mechanismen, bis hin zu
kniffligeren Rätseln, wie dem richtigen Anordnen ganzer Reihen von Zahnrädern.

World of Magic Machines Review

Oft wird vom
Spieler verlangt um die Ecke zu denken, denn die einfachste Lösung scheitert
immer wieder daran, dass Ihr nicht auf alle Objekte im Puzzle Einfluss nehmen
könnt, weil diese entweder nicht magnetisch sind, oder in Räumen aus Holz
eingeschlossen sind und man erst einen Mechanismus betätigen muss, um daran zu
kommen.{BREAK}

Während man
die ersten Level noch im Handumdrehen mit wenigen Klicks lösen kann, gilt es
später allerlei Objekte immer wieder hin und her zu bewegen, Schlösser zu
öffnen, Hebel zu drücken und Zahnräder an die richtigen Positionen zu setzen;
die Aufgaben sind abwechslungsreich. Mal muss man Sauerstoffflaschen wieder
auffüllen, mal Stromkreisläufe richtig anordnen und ein anderes Mal besondere
Magnet-Totems in die vorgesehenen Vertiefungen setzen. So spielt man sich über
50 Level von Puzzle zu Puzzle und von Kettenreaktion zu Kettenreaktion und ist
doch schon nach 3 bis 4 Stunden fertig mit dem Spiel. Ein paar zusätzliche Herausforderungen
hätten nicht geschadet.

Pragmatisch
präsentiert

Die Grafik
von World of Magic Machines ist ganz
passabel. In einem Knobelspiel wie diesem spielt sie sowieso eine eher
untergeordnete Rolle.  Das ganze Spiel
spielt sich in einer 2D-Draufsicht auf die Puzzle ab und die Effekte, sofern
man diese denn so nennen darf, halten sich stark in Grenzen. Die musikalische
Untermalung nervt nicht, aber gerät irgendwann in den Hintergrund. Wirkliche
Highlights fehlen, um auch für ein wenig Atmosphäre zu sorgen.

Die
Bedienung des Spiels ist relativ simpel und schnell gelernt. Mit der linken
Maustaste zieht man die magnetischen Objekte hinter dem Cursor her, um damit
Schalter zu betätigen oder Schlösser zu knacken. Mehr als die linke Maustaste
und die Esc-Taste fürs Menü braucht man nicht.

Fazit

World of Magic Machines (Affiliate) ist ein relativ einfaches
Knobelspiel, das sich durch seine eigene Spielmechanik mit Magnetismus und
Physik von anderen „Bastel-Spielen“ abhebt. Casual-Gamer wird dieses Spiel wohl
kaum ansprechen. Es ist eher ein Spiel für Freunde von Knobel- und
Bastelspielen, oder ein Spiel um Kindern die Grundzüge des Magnetismus
beizubringen.



World of Magic Machines – Test: Knobelspiel von Alawar und rondomedia auf dem Prüfstein
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