MACNOTES

Veröffentlicht am  11.03.11, 14:29 Uhr von  rj

Lernen mit Apple 2: Schulen ans oder vom Netz?

Widget der WocheOb Schulen ans Netz gehören, ist unstrittig geworden, was die Rechner im Unterricht machen, wo Lernkonzepte mit Computern und neuen Medien sinnvoll sind und wo nicht und insbesondere, wie es um Aufwand, Nutzen und die sich alltäglich ergebenden Probleme angeht, ist es hingegen ohne konkrete Ergebnisse still geworden. Einige kritische Bemerkungen zu einer eingeschlafenen Diskussion.

Dieser Diskussionsbeitrag gehört zu einer Miniserie zum Lernen mit Macs an Schule und Hochschule. Den Anfang machte eine Buchrezension von Uwe Nergers “mac education”, den dritten Teil bildet eine Analyse aus der Praxis.

Dass man mit Rechnern, insbesondere mit Macs, an der Schule einiges machen und vieles gut bzw. besser vermitteln kann, ist Grundannahme (nicht nur) in Nergers “mac education: Digitale Medien im Unterricht mit iLife, iWork, iTunes und Apple-Technologie”. Diese Grundannahme steht in der öffentlichen Debatte selten in Frage. Tut sie es doch, dann oft nach dem von Clifford Stoll gern gepflegten Muster, dem Rechner einen Lehrauftrag zuzuschreiben, den er nicht bewältigen kann und anschließend den Generalbankrott der “neuen Medien” im Unterricht zu verkünden: “Ein Rechner kann keinen Walderkundungs-Spaziergang ersetzen, daher taugt er nicht zum Lehren”.

Dass Technik das Lehren und Lernen per se immer vereinfacht und optimiert, kann getrost bezweifelt werden – auch wenn zumindest die öffentliche Rezeption von Musterprojekten wie die “iPhone-Schule” in Goldau anderes nahelegt.

Noch drastischer konnte ich selbst den “Technik macht alles besser”-Effekt während einer eigenen Projektmitarbeit an einer “Notebook-Universität” 2003 betrachten, in der noch vor dem Start des Projekts und der Projektevaluation die teilnehmenden Unis in diversen Medien als Vorreiter verbesserter, moderner Lehrmethoden gefeiert wurden.

Aber angenommen, wir sind heute weiter und wissen, wann der Rechnereinsatz sinnvoll ist und wann man mit “herkömmlichen” Unterrichtsmethoden Inhalte leichter und schneller vermittelt. Vorzüge der Apple-Technik an der Schule werden von Apple selber gepriesen, Beispielprojekte vorgestellt und Erfolge aufgelistet.
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Eine ganze Reihe widriger Umstände stehen beim Rechnereinsatz im Bildungssektor dennoch regelmäßig im Raum, die an dieser Stelle exemplarisch aufgeführt werden sollen. Aus Gründen der Ausgewogenheit (man merkt dem Text bereits an dieser Stelle möglicherweise eine gewisse Desillusionierung an) kommen in einem weiteren Beitrag noch Eike Rösch vom medienpaedagogik-praxis.de-Blog sowie René Scheppler von lernwolke.de zu Wort, die den hier geäußerten Bedenken mit jüngeren Praxiserfahrungen begegnen werden.
 

Ausstattung und Auslastung

Unbenommen: an eine Schule gehören eine Latte ordentlicher Rechner. Dass jeder Schüler sein eigenes Gerät hat, scheint hingegen eher eine Reputationssache zu sein denn didaktische Notwendigkeit. Notebooks sind sinnvoll, wenn an vielen Orten mobil mit dem Rechner gearbeitet werden muss, ansonsten sind sie unnötige Mehrinvestition: weniger Leistung für mehr Geld, schlechte Updatebarkeit, dazu die unvermeidlichen Unfälle und die ungeklärte Versicherungsfrage. Bei jeder Ausstattung von Lernenden mit Laptops ist die Frage zu stellen, in welcher Nutzen-Relation der Laptop zum Rechnerraum steht.

[singlepic id=11896 w=250 float=right] Letzterer bietet zentral wartbare, günstige Rechenleistung und insbesondere vernünftige Auslastungen. Ein persönlicher Rechner ist im Schulalltag und zur schulbezogenen Nutzung während lächerlich geringer Zeiträume angeschaltet und in Verwendung. Ein zweimal am Tag von einer Klasse belegter Rechnerraum generiert ein Vielfaches der Rechnernutzungszeit verglichen mit dem “persönlichen Notebook”. Der simple Raumwechsel erspart das Herankarren der Laptops, die Stromverlegerei (Akkus sind *immer* leer), die sicher eintretenden Netzwerk/WLAN-Probleme und auch die leidige Frage, wer eigentlich zahlt, wenn das Notebook vom Tisch fällt. Und braucht man die Rechner nicht, macht man die Tür zu.
 

Didaktische Konzepte

Denn tatsächlich “braucht” man den Rechner im Unterricht eher selten. Was nebenbei auch Nergers Buch zeigt: in den vorgestellten Projekten lernen die Schüler neben dem “eigentlichen Lerninhalt” insbesondere die Bedienung der Technik, weiter (wichtige!) medienpädagogische Inhalte dahingehend, wie mediale Aufbereitung und Darstellung die Sicht auf ein Thema verändern, verbessern und auch manipulieren können. Keine Frage: das sind wichtige Lerninhalte, die vermittelt werden müssen. Gerne auch mehrfach – aber nicht permanent. Nicht jedes Matheproblem wird leichter begriffen, wenn man es in eine Tabellenkalkulation überträgt, nicht zu jedem Mikroskopieprojekt in Bio muss man eine Diashow erstellen, nicht jedes Problem wird didaktisch sinnvoll mit einem Wikipedia-Nachschlagen gelöst und oft genug sind gerade im schulischen Lernbereich Stift und Heft einer Tastatureingabe um Meilen voraus.

Im “mac education” zeigt sich dieser Effekt exemplarisch: sobald man versucht, die “Modellprojekte” zum Regelfall zu machen, stellt man fest, dass der Aufwand für ein Inhaltsmodul durch den Rechner steigt. Fällt der medienpädagogische Lehrinhalt durch sein Schon-Vorhandensein weg, hat der erhöhte Zeit- und Ressourcenaufwand keinerlei Mehrwert.
 

Kritik der Kritik

Unfairerweise nehme ich eine (teilweise) Entkräftung der hier angeführten Thesen kurz vorweg. Der Medienpädagoge Michael Schaller kommentierte einen Preview dieses Textes, dass die Kritik

“…an den neueren Entwicklungen (Leitmedienwechsel, soziale Netzwerke usw.) vorbeigeht. Wenn ich mir anschaue, wie sich mein eigenes Lernen durch das Internet gewandelt hat, ist das etwas ganz anderes (Vernetzung mit anderen, Verfügbarkeit von Informationen, Austauschmöglichkeiten usw.), d.h. es gibt jetzt einfach ganz neue Lernformen und auch neue Qualitäten. Diese sind so in der Schule natürlich nicht sichtbar, können auch nicht einfach durch den flächendeckenden Einsatz von Rechnern/Notebooks erreicht werden [...] aber was sind die Möglichkeiten? Ab und an mal in einen Computerraum, um sich am Rechner irgendwas ‘erklären’ zu lassen, dass kanns ja auch nicht sein, oder möchtest du, dass dir jemand vorschreibt, wann du das Internet nutzen darfst? Eine positive Vision geht meiner Meinung nach schon eher in die Richtung eines mobilen (sei es jetzt iPhone, iPad, Android oder was auch immer) mobilen Gerätes, das – wenn es gebraucht wird – genutzt werden kann.”

Sony

Was mich zu meinem Vorwurf an den bisherigen Konzepten zurückbringt: das Prinzip von Rechner und Internet als neues Leitmedium bzw. neue Kulturtechnik, die analog zum Lesen, schreiben etc. “natürlich” verwendet wird, bleibt in meinen Augen didaktisch nach wie vor leicht unterbelichtet.
 

Und die Hochschulen?

Nach “Computer und Internet” und der zweiten Hypewelle Notebooks/WLAN wird nun das iPad zum spannenden Thema insbesondere in der Hochschuldidaktik. Das Tablet als “immer-dabei-Bibliothek” mit vergleichsweise einfachem Handling, Unitag-tauglichen Akkulaufzeiten und Kollaborationsmöglichkeiten ist in erster Linie ein Ersatz für lese- und Schreibausstattung, aber als solcher wird beispielsweise aus dem Reed College hoher Nutzwert gemeldet. Bemerkenswert: der hohe Nutzen stellt sich unter anderem dadurch ein, dass der Rechner bzw. das Tablet nicht mehr “nur” als genuines, eigenständiges Medium genutzt wird, sondern wenn Funktionen und Prinzipien von Buch, Stift und Papier möglichst “originalgetreu” nachgebildet werden.
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Generell ist die “private” Ausstattung mit einem Rechner an den Hochschulen selbstredend zum Normalfall geworden, wobei hier der Rechner als alltägliches Arbeitsgerät auch und gerade zum selbstorganisierten Lernen und Arbeiten schlicht eine andere (und zentralere) Rolle spielt als an der weniger “indiviualisiert” und selbständig lernenden Schule.
 

Fazit, subjektiv

Rechner an der Schule sind überschätzt, was die Einsatzmöglichkeiten betrifft, unterschätzt, was Kosten und Aufwand angeht. Apple Hard- und Software ist durch einfache Bedienbarkeit und vergleichsweise langer “Veraltungszeiträume” der Rechner eine interessante Option, aber angesichts hoher Preise und der starken Notebook-Ausrichtung der Apple-Produktpalette muss umso stärker darauf geachtet werden, dass die teure Anschaffung auch verwendet wird. Gerade im Schulkontext ist dabei nicht die gern gestellte Frage nach der “TCO” interessant, sondern die nach der Zahl der tatsächlich absolvierten “Rechnerstunden”, in denen die Geräte tatsächlich sinnvoll im schulischen Einsatz sind. Persönliche Vermutung: die Ergebnisse könnten ernüchternd ausfallen.

Die didaktische Aufbereitung von Schulstoff für eine Mac-Lernumgebung dürfte weiterhin in den meisten Fällen eine Luxus-Problemstellung sein – in der tristen Realität wird es der technikaffine Pädagoge tendenziell häufiger mit einem heterogenen, Wintel-basierten Rechnerpark zu tun haben – wobei es weiterhin einige ernstzunehmende (und geförderte) Initiativen zum FLOSS-Einsatz an Schulen gibt. Zusammen mit den im Vergleich zu vor 10 Jahren drastisch günstiger gewordenen Desktops ergeben sich hier weitaus bezahlbarere Szenarien wie noch vor nicht allzu langer Zeit.

Dennoch: der überwiegende Teil der an Schulen vermittelten Inhalte lassen sich günstiger und leichter mit Tafel, Totholz und der gern unterschätzten Exkursion vermitteln. Eine Ausstattung zur Durchführung medienpädagogscher Projekte ist definitiv sinnvoll und wünschenswert, eine Aufbereitung großer Anteile des Schullernstoffes auf “rechnergestützte” Methoden indessen didaktisch fragwürdig. Zugespitzt gesagt: Ein Pythagoras ist an der Tafel nicht weniger anschaulich als auf dem Bildschirm, eine Diskussion über Demokratie nicht ergiebiger, nur weil man sie auf Video aufnimmt und in iMovie schneidet. Was trivial anmutet, muss man sich bei der Lektüre einschlägiger Technikapologie indessen oft sehr bewusst in den Hinterkopf rufen.

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 7 Kommentar(e) bisher

  •  rj sagte am 11. März 2011:

    Ich bin grade an der Nachbearbeitung des Kommentars von Eike und Rene, und denke, dass ich tatsächlich eher falsch liege bzw. den Blick über den Tellerrand nicht schaffe. ich denke in der tat recht 2klassisch” in den bekannten “Unterrichtsszenarien”, einen Vorwurf, den sich aber wohl so manch anderer aus dem Praxisfeld auch machen kann :o) Diesen Schwenk hin zu völlig neuen Lernkonzepten und -Vorstellungen hab ich noch nicht geschafft, was insbesondere deswegen leicht ironisch ist, weil ich ja selbst a) zwar permanent am Weiterlernen bin, das aber b) niemals in schulischen oder schulartigen Kontexten. Die Übertragung des “Netzlernens” in bedarfsorientierter Recherche, Kommunikation und Informatioon via Netz aus meinem Alltag in einen Schulkontext kriege ich schlicht nicht hin.

    Was ich eigentlich und konkreter sagen wollte: klar, Unterrichtseinheiten zu Datenschutz, Facebook, Privatsphäre, politischer Partizipation im Netz, der neuen Öffentlichkeit, demokratisierende Potentiale usw. usf. – kann man in großer Zahl machen und werden alle sinnvoll sein. Mir fehlt weniger das inhaltliche, denn das *methodische* Konzept.

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  •  @Korrupt sagte am 11. März 2011:

    Lernen mit Apple 2: http://macnot.es/57661 <- Morgen AW von 2 Medienpäds. Mein 1. Artikel, bei dems mich freut, dass ich wohl falsch liege.

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  •  @superglide sagte am 11. März 2011:

    RT @Macnotes: Lernen mit Apple 2: Schulen ans oder vom Netz? http://macnot.es/57661

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  •  Andreas Sander sagte am 11. März 2011:

    Ich stimme dem Artikel soweit zu, dass das Internet, die Rechnernutzung etc. keine Allheil-Lösung darstellt.

    Ich denke aber z.B. an Dinge wie Augmented Reality um z.B. räumliches Denken zu schulen. Dies ist an einer Tafel nur begrenzt zu erreichen. Mit augmented reality oder auch 3D-Ansicht-Programmen lässt sich da vieles besser darstellen als bisher möglich. Oder denken wir an den Erdkundeunterricht und Google Earth.

    Klar ist die normale Tafel im Punkte didaktische Reduktion zu bevorzugen, um z.B. Ländergrenzen zu erkennen etc.

    Aber um mal interaktiv ein Land zu erforschen bietet sich Google Earth meiner Meinung nach gerade zu an.

    Aber wie gesagt, das kann keinen guten Lehrer (der in solchen Szenarien weniger als “Instruktor”, sondern mehr als “Coach” agiert) ersetzen. Aber ich denke es kann das Lernen in vielen Punkten erleichtern. Dabei setze ich z.Zt. allerdings auch mehr auf iPad/iPhone als auf große Desktoprechner.

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  •  brian sagte am 11. März 2011:

    erstmal sehr guter artikel der auch viele aspekte anschneidet!
    ich bin auch etwas zwiegespalten ob und inwieweit computer ins klassenzimmer gehören!

    eine forderung an die schule bezüglich computer hätte ich jedoch:
    bringt den kindern doch bitte ein schuljahr lang (vlt so 5.-7- klasse) als fach 10 fingerschreiben bei!
    es ist so ärgerlich, dass alle vom computerzeitalter reden und dann fast alle, wenn auch teilweise recht flott…die “adlersuchmethode” anwenden!!! das sollte wirklich ein muss für die ausbildung sein wie auch das normale schreiben!

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  •  Matthias sagte am 11. März 2011:

    Für mich als noch selbst Schüler in der 13. Klasse ein wirklich sehr interessanter Artikel, den man vielen Lehrern einmal zeigen sollte. Aber letztlich vergisst man oftmals, dass all diese Möglichkeiten nur dabei helfen können und sollten etwas kompliziertes anschaulich darzustellen und alle Lerntypen direkt anzusprechen, damit jeder versteht um was es geht, dies einzuprägen/zu lernen. Im Grunde also die pseudoalternative zum Gang in die Natur, die reale Welt der verschiedenen Kulturen mit ihren Sprachen und vielleicht auch dem Weg in ein gutes Museum, wo man in den letzten Jahren tolle Dinge erleben kann. Jede Schule soll also nicht weniger als dem Anspruch gerecht werden, alles was in der Schule aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist, begreifbar zu machen. Genau an dieser Stelle denke ich, können Rechner helfen.

    Bestes Beispiel, wie es vielleicht nicht geht, ist hier meine (Noch-) Schule, an welcher es vor etwa einem Jahr galt, durch einen Medienentwicklungplan die Weichen der zukünftigen Rechnernutzung zu stellen. Ich selbst werde davon wohl nichts mehr haben, da die praktische Aufrüstung in ein wahres PC-Fachgeschäft wohl erst zum Ende diesen Jahres beginnen wird. Letztlich läuft es nach heftiger Diskussion unter den neidischen aber wohl mit dieser Technik unbeholfenen Lehrern darauf hinaus, dass fast jeder Raum zu einem mit allemmöglichen zugestellten “Medienkabinett”, wahlweise mit Standrechnern für jeden Schüler (auch z.T. Laptopwagen) oder mindestens Rechnerinseln ausgestattet werden soll. Hinzukommen zahlreiche Whiteboards, Beamer und Soundsysteme, die nach meinem Erachten wohl letztlich verstauben werden, bis sie zu alt sind… Es war letztlich ein einziges Geschacher um mehr Technik im Raum als die Kollegen haben, solange der Videorecorder auch hängen bleibt :D

    Wir als Schüler wurden anfangs zunächst auch befragt und haben uns dabei auch durch einen Bericht in dieses Verfahren eingebracht, uns wohl mehr Gedanken gemacht, als die Lehrer, was man wie sinnvoll nutzen könnte und über exakte Umfragen an jeden Schüler, sowie Studien verschiedener Institute auch das Nutzungsverhalten dazu einbezogen.
    Großer Anspruch unsererseits: bei Bedarf muss es für jeden möglich sein Infos aus dem Internet zu erhalten und auch der von Lehrern immerwieder geforderte multimedialere Aufbau von Präsentationen mit Videos usw. muss möglich sein, denn es kann nicht sein, dass es z.B. in Musik keine Möglichkeit gibt, kurzfristig einen Künstler des Blues als Youtubefilm zu zeigen.
    Unser Plan sah dabei im Grunde so aus, dass es in jedem Raum (außer den Fachräumen für Info oder Wirtschaft) einige für jeden zugängliche Rechercherechner + einen Lehrer-PC mit Beamer, vll. eine Dokumentenkamera geben sollte, um bei Bedarf auch Multimediainhalte nutzen zu können bzw. auch kurzfristig, ohne Hindernisse aktuelle Infos einholen zu können.

    Dazu sollte ein ein von den älteren Schülern verwalteter Schülerclub mit WLAN oder Netzwerkanschlüssen zur Planung verschiedener Aktionen, z.B. Schulveranstaltungen und auch zum Hausaufgaben erledigen eingerichtet werden, da besonders in höheren Jahrgängen – auch in meinem – viele ihre eigenen Netbooks und Notebooks mitbringen und genau in der Schule, als Ort des Lernen eben nicht die Möglichkeit haben, in Freistunden mal eben etwas z.B. für einen Vortrag in einem Fach auch mit Infos aus dem Internet zu erarbeiten. Das ist sehr schade, wo wir doch in Zeiten, in welchen vieles durch richtig gute Podcasts, die bisher keine Rolle in Schulen spielen, erfahren können. Da spreche ich auch aus eigener Erfahrung, da ich versuche, wo immer es sinnvoll sein könnte, durchaus auch eigene animierte Infografiken, Soundkollagen aus dem Radio oder andere selbsterstellte Inhalte mit Experten dort einzubauen, da man so eben über mehrere Sinne vieles besser erklären kann.
    Später wurden unsere Pläne, bis auf den geplanten Schülerclub, den wir gerade durchsetzen konnten, im Grunde verworfen und als Begründung für einen Lehrerkindergarten mit vielen unpraktischen, sinnlosen Lösungen, welche die Lehrer an meiner Schule wohl nie sinnvoll nutzen werden und die letztlich viel Geld für nichts kosten werden, missbraucht.

    Ich denke also viel muss nicht viel helfen, glaube aber dass die Möglichkeiten von PCs oder MACs in Schulen an vielen Stellen helfen können und eben keineswegs die Realität ersetzen können.

    Antworten 
  •  @Korrupt sagte am 21. Juni 2011:

    @alvar_f @bjoerngrau für eure diskussion vllt. interessant http://macnot.es/57661 und die beiden anderen Artikel. Neige zu alvars Ansicht.

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