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Veröffentlicht am  12.03.11, 2:01 Uhr von  Stefan Keller

iPad 2 von innen: iFixit nimmt neues Apple-Tablet auseinander

iPad 2Keine Stunde, nachdem an der Ostküste der USA das iPad 2 in den Apple Stores zu haben ist, machen sich die Schrauber von iFixit daran, das gute Stück auseinander zu nehmen. Ergattert haben sie das Wi-Fi-Modell mit 16 GB und eine kleine Unsicherheit sei gleich zu Beginn aufgeklärt: Das iPad 2 hat tatsächlich 512 MB RAM.

Den Anfang macht die Bestandsaufnahme in Form eines Größenvergleichs. Vielleicht erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass die Tiefe des Geräts deutlich geringer ist, wobei die abgeflachten Ränder des ersten iPads ein wenig über diese Tatsache hinwegtäuschen. Erkauft wird die Magersucht des Tablet-Computers mit der Gehäusekonstruktion: Statt Klemmen wird das Gerät nun vor allem durch Leim zusammengehalten.

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Mit einer Heißluftpistole kann der Kleber auf der Frontseite gefügig gemacht werden, der altbekannte Spachtel hebelt das Glas aus. Unter der Scheibe findet sich schließlich der eigentliche Bildschirm, das erste, was mittels Schrauben befestigt ist.

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Unter dem Display fällt vor allem eines auf: Ein flächenfüllender Akku bestehend aus drei Zellen. Er liefert 25 Wh bei 3,8 V, hat also eine Kapazität von 6579 mAh und ist damit ziemlich genauso dimensioniert wie der des Vorgängers. Apples Versprechen, die CPU bei doppelter Leistung gleichsam stromsparend zu gestalten, scheint sich also zu bewahrheiten.

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Beim Logic Board angekommen fallen die beiden Chips für den Touch-Screen auf. Sie kommen von Broadcomm und sind identisch mit jenen aus dem ersten iPad. Außerdem von Broadcomm ist die WLAN-Steuerung – es handelt sich hierbei um einen WLAN-, Bluetooth- und Radio-Chip, der vor allem in Smartphones gerne verwendet wird. Des Weiteren ist unter anderem der Flash-Speicher zu sehen, den Toshiba geliefert hat und natürlich die neue Apple A5-CPU. Diese ist im wahrsten Sinne des Wortes brandneu, sie hat ein Produktionsdatum von Januar bis Mitte Februar 2011.

Alles in allem hat Apple insbesondere versucht, Gewicht zu sparen und damit knapp 80 Gramm gewonnen. Dies allerdings ging auf Kosten der Wartbarkeit – die aber bei einem geschlossenen System wie dem iPad eine eher untergeordnete Rolle spielt. Am Ende vergibt iFixit dennoch eine 4 von 10 (wobei 10 am einfachsten zu reparieren ist)., was verglichen mit dem MacBook Air, das in seiner Funktion als Laptop tendenziell aufrüstbar sein sollte, ein mildes Urteil ist, hat es doch nur eine 4 von 10 bekommen hat.
Update: Die Wertung wurde auf 4/10 Punkte herabgesetzt, war aber ursprünglich 6/10. Die neue Wertung zollt der exzessiven Verwendung von Kleber Tribut.

[Bilder via iFixit]

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