News & Rumors: 27. März 2011,

Redemption Cemetry: Der Fluch des Raben – Test: Wimmelbild-Abenteuer für Windows

Und wieder veröffentlicht die astragon Software GmbH ein neues Wimmelbildspiel: Redemption Cemetery: Der Fluch des Raben von Big Fish Games. Dieses Mal wird der Spieler auf einen verfluchten Friedhof und in übernatürliche Geisterwelten geschickt. Natürlich gilt es wieder massig Wimmelbilder zu lösen und Prüfungen zu bestehen. Ob das Spiel Spaß macht, oder es selber auf den Friedhof gehört, erfahrt Ihr in diesem Review.

Eigentlich wollte der namenlose
Protagonist von Redemption Cemetry nur
nachts mit dem Auto noch irgendwohin fahren, doch durch mysteriöse Umstände
verliert er die Kontrolle über sein Fahrzeug und durchbricht das Friedhofstor.
Es kommt zum Unfall, das Auto wird schwer beschädigt, doch die Spielperson kann
sich noch aus dem Wagen retten. Plötzlich fällt das Friedhofstor zu und wir
sind gefangen. Die einzige Möglichkeit wieder vom verfluchten Friedhof zu
entkommen besteht darin, den verlorenen Seelen der Verstorbenen zu helfen.

Nachdem Ihr auf dem Friedhof die
ersten Rätsel gelöst habt, um vorwärts zu kommen, stoßt Ihr auf die Geister.
Diese finden im Tod keine Ruhe, weil sie ermordet wurden, oder geliebte
Menschen nicht retten konnten. Der Spieler muss jetzt die Erinnerungen der
Rastlosen betreten und dort vollbringen, was die Verstorbenen im Leben nicht
geschafft haben. Natürlich wimmelt es in den Erinnerungen nur so von Suchbildern
und Rätseln. Erstere sind aber wenig anspruchsvoll, weil man in ihnen lediglich
eine Reihe gesuchter Gegenstände in einem heillosen Durcheinander ausfindig
machen muss.

Redemption Cemetry: Der Fluch des Raben Review

Die Rätsel sind da schon herausfordernder.
Denn im ganzen Spiel findet man allerlei Gegenstände, die manchmal mehr oder
weniger sinnvoll kombiniert werden müssen. Beispielsweise muss der Spieler die
Einzelteile eines Feuerzeugs finden und es wieder zusammenbauen. Mit dem Feuerzeug
kann man nun das Wachs auf einer Metallfigur schmelzen. Diese ist nämlich der
Schlüssel zu einer alten Spieluhr, in der sich ein wichtiger Gegenstand
verbirgt.{BREAK}

Neben diesen „Hol und Bring“-Rätseln
gibt es noch allerlei Knobeleien und Puzzles, in denen der Spieler zum Beispiel
farbige Kugeln richtig anordnen muss, oder einen alten Motor in Gang bringen
soll. Damit man hierbei nicht den Überblick verliert, gibt es eine
Tagebuchfunktion, in der immer dokumentiert ist, was als nächstes gemacht
werden muss. Notizen, wie zuvor gesehene Passwörter oder Zahlencodes, werden darin
ebenfalls vermerkt.

Sollte man trotzdem mal nicht
weiterkommen, kann man die Hinweisfunktion nutzen. Diese hebt besondere Stellen
hervor oder verrät euch, ob es an einem bestimmten Ort grade etwas zu tun gibt.
In den Suchbildern macht diese Funktion richtig Sinn. Denn oft übersieht man
trotz genauem und mehrmaligem Hinsehen einen gesuchten Gegenstand. Leider kommt
es hin und wieder vor, dass einige Gegenstände überhaupt nicht zu erkennen
sind. Ein gesuchtes Flugzeug zum Beispiel entpuppt sich erst Mithilfe der
Hinweisfunktion als ein undefinierbarer, brauner Klumpen, der in einem Kinderwagen
liegt. Solche Momente frustrieren natürlich, sind aber leider kein Einzelfall.

Redemption Cemetery: Der Fluch des Raben bietet eine eher bedrückender
Atmosphäre. Immerhin befindet man sich auf einem Friedhof und kann nur mit Geistern
sprechen, die allesamt eines unnatürlichen, und schmerzhaften Todes gestorben
sind. Und was hat der immer wieder auftauchende Rabe mit den rot leuchtenden
Augen mit alldem zu tun?

Bescheidene Präsentation

Die Spielgrafik ist ganz in
Ordnung, die Handlungsorte sind allesamt gezeichnet und in 2D dargestellt. Der Fluch des Raben sticht sogar mit
einem kurzen animierten Vorspann hervor, allerdings ist der richtig grausig
animiert. Da gab es schon vor über 10 Jahren bessere Darstellungen.

Der Sound ist mehr schlecht als
recht gelungen. Geräusche wiederholen sich zu oft und die Musik trägt absolut
nicht zur Spannungserzeugung bei.

Bei der Steuerung gibt es, wie
für Wimmelbildspiele dieses Entwicklers üblich, keine großen Fallstricke.

Fazit

Redemption Cemetery: Der Fluch des Raben (Affiliate) ist leider nur
ein weiteres Wimmelbildspiel von der Stange. Insgesamt ist es ein Spiel ohne
viel Anspruch, mit einigen mehr oder weniger nervigen Fehlern, und einer
ziemlich kurzen Spieldauer. Der Fluch des
Raben
ist allenfalls etwas für Fans und Liebhaber.



Redemption Cemetry: Der Fluch des Raben – Test: Wimmelbild-Abenteuer für Windows
4,29 (85,71%) 7 Bewertungen

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.

Zuletzt kommentiert








Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>