News & Rumors: 17. April 2011,

Crazy Machines Elements – Test: Knobelspiel neu aufgemacht

Ich weiß gar nicht, wie viel Zeit ich mit dem 2004 erschienen Crazy Machines verbracht habe. Umso mehr freue ich mich nun, dass der neuste Ableger der Reihe ebenfalls für die Xbox 360 und die PlayStation 3 erschienen ist. Jedoch schauen wir uns heute im Review an, ob der Tüftelspaß Crazy Machines Elements von Entwickler Fakt Software immer noch so gut auf dem PC funktioniert wie früher.

Crazy Machines Elements spielt sich immer noch genauso wie
vor 7 Jahren. Mit verschiedensten Gegenständen ist es die Aufgabe des Spielers
Kettenreaktionen auszulösen, die dann ein bestimmtes Ziel erfüllen sollen. So
muss man beispielsweise mit Zahnrädern, einer Hebebühne und einem Brummkreisel
ein Bowling Pin in einen Basketballkorb befördern. Was sich komplex anhört, ist
besonders zu Anfang des Spiels recht einfach und gibt Einsteigern so die
Möglichkeit sich gut einzufinden. Jedoch zieht der Schwierigkeitsgrad nach den
ersten 10 Level drastisch an, da man nicht immer mit der offensichtlichsten
Lösung ans Ziel kommt.

Hinzu kommt,
dass es nun bei Crazy Machines Elements,
wie der Name schon verrät, eine weitere Komplexität gibt: die Elemente. So
spielen nicht nur Magnetismus und Elektrizität eine wichtige Rolle, sondern
auch die verschiedenste Spielereien mit der Physik. Man nutzt Feuer, Luft,
Blitz und Donner, um die rund 100 Level zu meistern. Jedoch bietet der neuste
Teil nicht nur diese Spielabschnitte, bei denen es darauf ankommt eine
geschickte Kettenreaktion mit vorgegebenen Bauteilen auszulösen, sondern darüber
hinaus den Herausforderungsmodus. Die Episoden in ebenjenem schaltet Ihr frei,
indem Ihr während des Spiels Muttern einsammelt. Bei den Herausforderungen
müsst Ihr dann in einer möglichst kurzen Zeit und mit wenig Bauteilen eine
Kettenreaktion auslösen.

Crazy Machines Elements Review

Als dritter
Part steht Euch ein Editor zur Verfügung. Dieser hat mir persönlich immer am
meisten Spaß gemacht, dennoch finde ich diesen in Elements nicht mehr so
gelungen wie früher. Es ist die Einfachheit abhanden gekommen, besonders
aufgrund der zahlriechen und sehr komplizierten Bauteilen. Diese Vielzahl an
Bauteilen ließ mich oft ideenlos zurück, entsprechend wollte ich nicht lange
Zeit mit dem Editor verbringen. Wer jedoch an sehr technischen und komplexen
Reaktionen arbeiten möchte, kommt mit dem Editor auf seine Kosten!{BREAK}

Wo ist der Professor?!

Leider muss
dieser Teil der Serie ein wenig in puncto Präsentation und Steuerung einbüßen.
Ich kann mich noch genau an den witzigen Professor erinnern, der immer am Bildschirmrand
auftauchte und einen witzigen, passenden Spruch von sich gab, zudem unterstütze
er den Spieler durch Hilfe leistende Anweisungen. Leider ist der Prof. nur noch
auf den Ladebildschirmen zwischendurch zu sehen und gibt keinen Mucks von sich.
Eigentlich war der, an Albert Einstein angelehnte, Professor ein Markenzeichen
von Crazy Machines.

Ansonsten
gibt es präsentationstechnisch minimale Fortschritte. So hat man die
langweiligen Labor- durch Naturhintergründe aller Art ersetzt. Dennoch gibt es,
außer dem Blick auf das Levelziel, keine levelbezogenen Tipps und Tricks mehr.
Dies hat mich selbst als erfahrenen Tüftler schon einige Male in den Wahnsinn
getrieben.

Es fällt
auf, dass man sich zuerst der Konsolenportierung gewidmet hat, da die Steuerung
sehr auf die Konsolen zugeschnitten wirkt und beispielweise die
Positionierungen der einzelnen Gegenstände eher ungenau und grob ist. Dennoch
tut das dem Spielspaß keinen Abbruch und man freut sich doch immer wieder, wenn
die eigene Kettenreaktion klappt.

Fazit

Crazy Machines Elements (Affiliate) hat nach den vielen
Jahren seinen Reiz nicht verloren und macht immer wieder aufs Neue Spaß. Die
knackigen Tüfteleien sind es, die auch den neuen Ableger so besonders machen.
Wer mal wieder Lust auf eine Rätselaufgabe nach der nächsten hat, ist mit dem Spiel
recht gut bedient. Dennoch müssen Fans der Serie ein paar Defizite in Kauf
nehmen, wie den verschwundenen Professor. Zudem wird es eingesessene Fans
ärgern, dass es nun viel mehr komplexe Werkzeuge gibt. Das steigert zwar die
Schwierigkeit, überfordert aber vielleicht den einen oder anderen und sorgt
entsprechend manchmal eher für Frust denn für Freude.

Die Einführung
der neuen Physikelemente ist zwar eine nette Idee, dennoch hebt es den
Spielspaß nicht sonderlich. Für 20 Euro bekommt man ein umfangreiches
Knobelspiel, wer aber mit Crazy Machines
noch keine Erfahrungen hat, darf gerne Teil 1 oder 2 für weniger Geld
ausprobieren.



Crazy Machines Elements – Test: Knobelspiel neu aufgemacht
4,29 (85,71%) 7 Bewertungen

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.

Zuletzt kommentiert








Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>