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Veröffentlicht am  18.04.11, 13:54 Uhr von  Alexander Trust

PS3 Jailbreak: Geohot spendet 10.000 US-Dollar an EFF

George Hotz alias Geohot George Hotz alias Geohot

Als der Hacker George Hotz Spenden sammelt, um das Gerichtsverfahren gegen Sony begehen zu können, kündigte er an, den Überschuss an Spendengeldern nach positivem Ausgang dem Interessenverband EFF zu spenden. Er ist diesem Versprechen nun nachgekommen.

Der in New Jersey ansässige Hacker George “Geohot” Hotz hat nun 10.000 US-Dollar an die Electronic Frontier Foundation gespendet. Via PayPal hat Hotz die Summe der EFF zukommen lassen und veröffentlichte auch einen Screenshot, der die Aktion belegt. In der letzten Woche hatten Hotz und Sony Computer Entertainment America sich außergerichtlich geeinigt, der Hacker in der Folge eine Unterlassungserklärung unterzeichnet. Über den Inhalt vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Die EFF setzt sich für die Rechte digitaler Urheberschaft ein und hatte Hotz auch unterstützt, als er seinerzeit im Jailbreak-Clinch mit Apple lag. In der Folge wurde der Jailbreak von Smartphones in den Vereinigten Staaten legalisiert. Hotz hatte versprochen, die eingesammelten Spenden der EFF zukommen zu lassen, wenn Überschüsse übrig blieben. Hotz kündigte an, dass er zwar wenig Respekt vor den Verantwortlichen von Sony habe, aber das Gericht respektiere – entsprechend werde er sich an die unterschriebene Erklärung halten und nicht weiter am Hack der PlayStation 3 arbeiten, auch nicht anonym (vgl. GeohotGotSued.com, engl.).

Auch sonst lässt Hotz kein gutes Haar an Sony. Er glaubt nicht, dass man in Zukunft mit großen Strafen rechnen müsste, außer eben zu “schwören”, dass man es nicht mehr wieder tun würde. Außerdem glaubt der Hacker nicht daran, dass Sony in der Zukunft einen besseren Job machen wird, wenn es um die Sicherheits-Belange der eigenen Hardware-Systeme ginge. Im Gegenteil, er kolportiert, dass die zukünftigen Systeme eher unsicherer sein könnten, weil Sony eventuell einige der jetzigen Mitarbeiter auf die Straße gesetzt hat. Vielleicht, so meint Hotz, hat Sony mit seinem Verhalten in der jüngsten Vergangenheit ja sogar einige Sicherheits-Ingenieure derart vergrämt, dass sie eventuell Hintertürchen verstecken würden.

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