News & Rumors: 27. April 2011,

Britische Verbraucherschützer wollen Sony wegen PSN-Datendiebstahl kontaktieren

PSN
PSN - Abbildung

Das britische Information Commisioner’s Office, kurz ICO, will den Elektronik-Konzern Sony Computer Entertainment Europe nicht ungeschoren in der Angelegenheit um den Ausfall des PlayStation Network davon kommen lassen, sondern überprüfen, ob es zu Datenmissbrauch kam.

Aufklärung gefordert

Enttäuschte Gamer hören es sicherlich lieber, wenn jemand schreiben würde, dass das PlayStation Network wieder funktioniert. Wann das PSN wieder online geht – wir rechnen stark innerhalb dieser Woche damit. Doch nun haben sich britische Verbraucherschützer ebenfalls eingeschaltet. Zuvor hatte ein US-Senator um Aufklärung gebeten. Doch die ICO will den Fall genauer untersuchen und fordert von Sony eine Aufklärung, über die potenzielle Gefahr des Raubs von Kreditkarten-Daten von PS3-Gamern.

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Jede Firma, so gibt die ICO gegenüber den Kollegen von Eurogamer (engl.) zu Protokoll, die in Großbritannien personenbezogene Daten bearbeitet, müsse sicherstellen, dass sie sich den entsprechenden Gesetzen konform verhalte. Dazu gehöre es auch, ausreichend für die Sicherheit der Daten zu sorgen („Any business or organisation that is processing personal information in the UK must ensure they comply with the law, including the need to keep data secure“). Wenn Sony das nachweislich nicht getan hat, könnte also noch ein Nachspiel drohen.

Immerhin gibt es heute weitaus mehr Informationen als noch in den vergangenen sechs Tagen. Zwar ist das PSN weiterhin unerreichbar, doch hat Sony mittlerweile Hotlines weltweit eingerichtet, um besorgten Nutzern Rat zu geben, wie man weiter vorgehen soll. Die Japaner hatten nach einem Hack das PSN vorsorglich abgeschaltet, und Forensiker einer externen Firma damit beauftragt, zu untersuchen, was vorgefallen ist.

XBL-Phishing

Dass allerdings keine auf dem Markt befindliche Technik gefeit ist, zeigt der heutige Tag ebenso, denn Microsoft gab eine Sicherheits-Warnung heraus, und stellte den Matchmaking-Service auf dem Online-Dienst XBox LIVE temporär ab, denn im Shooter Modern Warfare 2 konnten über XBox Live Phishing-Versuche unternommen werden, um so an sensible Benutzerdaten zu gelangen.

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