MACNOTES

Veröffentlicht am  9.05.11, 12:16 Uhr von  

Microsoft: Macs sind teurer als PCs, Ersparnisse in Hawaii-Urlaub investieren

WindowsMicrosoft greift zu härteren Mitteln: Um potenziellen Kunden zu beweisen, dass PCs die besseren Computer sind, wird nun der Anschaffungspreis als Vergleichsbasis herangezogen. Bei der Recherche ist den Redmondern allerdings einiges daneben gelaufen, weshalb buchstäblich Äpfel mit Birnen verglichen werden.

Im Marketing ist ja bekanntermaßen alles erlaubt, also auch Vergleiche. Microsoft will nun mit der “Do the math”-Kampagne beweisen, dass PCs günstiger sind. Der Aufhänger ist das MacBook Pro in 17″, das $2349 Dollar kostet, während das HP Pavilion DV7 mit nur knapp $1000 zu Buche schlägt – das macht eine Ersparnis von $1349, die in einen Trip nach Hawaii investiert werden kann. Microsoft will auf der neuen Vergleichsseite zeigen, dass sich dieses Phänomen an so gut wie jedem Mac beweisen lässt.

Inzwischen sind die Vergleiche etwas realistischer geworden, doch das war anfangs nicht so. Cult of Mac hat sich die Seite vor ein paar Stunden angesehen, als das 11″-MacBook Air mit Netbooks von Toshiba und HP verglichen wurden. Sicherlich: Nach dem Anschaffungspreis gewinnen die PCs – $700 sind sie billiger. Aber unter der Haube ist nichts, was man ernsthaft vergleichen könnte: Das MacBook Air kommt mit einem Core 2 Duo-Prozessor, während die Preiskracher von der Konkurrenz mit einem Intel Atom ausgestattet sind. Auch bei der Festplatte hat sich Microsoft nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert: Es stimmt zwar, dass rein von der Größe das MBA weit abgeschlagen ist (64 GB vs. 640 GB im HP Pavilion), aber dafür sind die 64 GB auf einer SSD untergebracht, die signifikant schneller ist als eine rotierende Festplatte.

Im aktuellen Vergleich mit dem iMac 21,5 Zoll stellt sich außerdem die Frage, wie man mit einer Bilanz von -98 Cent nach Hawaii will – zumal es beim Sony Vaio J einen langsameren Prozessor als beim iMac gibt. Immerhin lassen sich damit aber Blu-rays schauen.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 12 Kommentar(e) bisher

  •  Robert sagte am 9. Mai 2011:

    Der Mac ist alles zusammengerechnet ca. 15-35% teurer. Wobei Consumer den günstigeren Faktor und Profis eher ungünstig ausgehen. Besonders der Pro Markt grenzt schon an Lächerlichkeit bei Apple. Profis brauchen in der Arbeit kein iPhoto, Mail ist oft unzureichend, Safari lahm und anfällig. Bei der Hardware mangelt es an Anschlüßen, die Grafiktreiber am Mac sind ein Witz und im Netzwerk ist OsX der Konkurrenz Jahrzehnte hinterher.
    Dennoch ist der Mac ein tolles System und Elemente wie Preview sind für Grafiker unglaublich nützlich. Es macht Spaß mit OsX zu arbeiten und das ist ein großer Unterschied zu Windows. Aber solange Linux nicht stärker unterstützt wird (US-Politik) bleibt der Profi mit halben Lösungen auf der Strecke und wird wohl durch die iOs Politik endgültig den Mac Markt den Rücken kehren..

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  •  brian sagte am 9. Mai 2011:

    das problem ist nicht, dass apples geräte nicht zu teuer sind, wenn man die direkten komponenten vergleicht, sondern, dass es eben nur diese gibt!
    das wird am deutlichsten bei den notebooks. da geht das macbook pro 15″ ab 1800 und das 17″ ab 2500 euro los! wenn man jetzt mal unterstellt, dass leute diese geräte primär wegen den größeren displays kaufen, und nicht wegen der achso tollen performance, weil diese schon seit mind. 3 jahren dem normalo anspruch locker gerecht wird, dann stellt sich die frage ob man denn diese tuereren komponenten braucht und nicht mit einem hp 17 oder sony 172 für 1000 euro auch auskommt!!!
    zum macbook air das gleiche, gerade jetzt wo es den amd fusion gibt und kleine ssd’s um die 100-200€ kommt man bald mit 500eus für ein NETBOOK mit ordentlicher leistung, die dann mit der eines macbooks von 2008 durchaus vergleichbar ist, gut aus!
    das windows ein krampf ist und oft notebooks vona nderen anbietern schelecht verarbeitet sind stimmt, aber durch ihr riesiges angebot können diese eben auch anderen bedürnissen und anforderungen besser gerecht werden.

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  •  Maik sagte am 9. Mai 2011:

    Ich werde nie mehr zurück zu Windoof gehen,das habe ich mir geschworen.Die ersten 600 Euro habe ich schon mit Dell verbrannt,nach zwei Jahren,Danke ich bin geheilt,und ich kenne Leutedie kaufen immer wieder diesen Mist.

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  •  robs sagte am 9. Mai 2011:

    Also wenn ich mir die Verarbeitungsqualität meines MacBook Pros anschaue und mit meinem alten Laptop vergleiche (welcher nach kurzer Zeit die Farbe verlor, das Scharnier kaputt ging etc.) dann ist mir das den Aufpreis wert.
    Wobei, wenn ich einen Laptop mit der Verarbeitungsqualität suche wie bei einem MacBook Pro, dann ist der auch nicht mehr billiger.

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  •  It´s me sagte am 9. Mai 2011:

    Ich kann Robert nur zustimmen….
    fakt ist, das Apple´s hardware zu 75 % veraltet ist. Und nur der Haptik wegen gibt kein rational denkender Mensch gern mal 1000 Euro mehr aus. Naja Ich muss sagen seit Win 7 hat microsoft durchaus wieder potential auf altes niveau zu kommen.

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  •  stk sagte am 9. Mai 2011:

    Ich denke, das ist genau der Punkt @robs. Wer etwas wirklich Vergleichbares sucht, dürfte kaum günstiger wegkommen. Vor nicht allzu langer Zeit hätte es da schon gereicht, mal auf den Akku zu schielen. Während bei Asus so tolle Sachen stehen wie “hängt von der Benutzung ab”, waren es mit Mühe 2 Stunden, die man bei Office-Betrieb ohne Steckdose auskam – als das MacBook schon locker 6h schaffte.

    Bei den AIO ist das wahrscheinlich noch ähnlich…In welches werden denn IPS-Panels verbaut? Wollte man sich einen PC zusammenstellen, der inkl. Bildschirm Ähnliches bringt wie ein iMac dürfte man kaum günstiger wegkommen.

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  •  @superglide sagte am 9. Mai 2011:

    RT @Macnotes: Microsoft: Macs sind teurer als PCs, Ersparnisse in Hawaii-Urlaub investieren http://macnot.es/61709

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  •  brian sagte am 9. Mai 2011:

    joa, also ich habe meinem vater vor knapp einem jahr einen sony vaio 16,4″ laptop gekauft mit bluray laufwerk einer 1600er auflösung und core2duo prozessor für ca 900€! das display ist super und die verarbeitung reicht völlig aus! man muß sagen dass der lüfter öfters dreht und der akku wirklich nur ca 2h schafft. aber das reicht meistens auch aus!!! und er war eben ca 800!!!!!euro billiger als das 17″ modell von apple! also ich bleib dabei, für viele sind die komponenten einfach “zu hochwertig” ud eben teuer! für die die es sich leisten können bietet apple mit abstand die besten rechner keine frage!

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  •  lphilipp sagte am 9. Mai 2011:

    Wenn ich bedenke, was ich für meinen 3,5 Jahre alten iMac noch bekäme, so ich ihn denn verkaufen wollte, dann ist jeder halbwegs vergleichbare Windows-PC einfach zu teuer für mich!

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  •  Michael sagte am 9. Mai 2011:

    lol, da konnte man sein Haus darauf verwetten, dass von It’s me wieder so dämlicher Kommentar kommt xD

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  •  Jonas sagte am 10. Mai 2011:

    Roberts Kommentar ist finde ich sehr zutreffend.

    Ich liebe mein Macbook pro! Aber auch dieses Gerät ist nicht perfekt!
    Teurer ist ein MAC einfach, das ist so. Aber man ist eben für bestimmte Dinge (für mich ist es besonders Tastatur, Display und Case) bereit mehr Geld auszugeben. Aber ja, im vergleich ist ein MAC schon sehr teuer!!

    Und dieses Windows “gehate” kann ich auch nicht mehr hören. Auch Windows bringt einige Vorzüge ggü osX.

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  •  duck sagte am 10. Mai 2011:

    Ich sitze aber lieber mit nem schönen Macbook Pro daheim im Wohnzimmer als mit einem Windows Laptop auf Hawaii

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