News & Rumors: 12. Mai 2011,

Britisches Ministerium spricht wegen PSN-Hack von Geldstrafen für Sony

PSN
PSN - Abbildung

Der britische Ministerium für Kultur hat nun ein Statement zum PSN-Ausfall und dem damit verbundenen Hack des PlayStation Networks abgegeben. Eine Datenschutz-Behörde im Vereinigten Königreich, die ICO, heißt es, sei befugt, Geldstrafen zu verhängen. News dazu, wann das PSN wieder online kommt, gibt es bislang nicht.

Nicht neu ist die Meldung darüber, dass auch in Großbritannien über etwaige Strafen für Sony nachgedacht wird. Wir berichteten bereits Ende April darüber, dass das Information Commissioner’s Office prüft, ob Sony den Datenmissbrauch im Falle des Hacks des PlayStation Networks mitzuverantworten hat, bei dem persönliche Daten von über 100 Millionen PS3-, PSP- und PC-Gamern entwendet wurden. Doch nun hat sich der Minister für Kultur in Großbritannien, Ed Vaizey, ebenfalls zu Wort gemeldet und gefordert, dass Sony Online-Sicherheit eine neue Priorität beimessen müsse.

Gleichzeitig gab Vaizey aber zu, dass die Regierung selbst keine Schritte gegen Sony unternehmen würde. Vielmehr sei dafür das Information Commissioner’s Office zuständig, dem man neue Befugnisse erteilt habe. Letzlich könnte es dazu führen, dass Sony auch mit einer Geldstrafe bedacht wird, wenn das ICO bei seinen Untersuchungen Nachlässigkeit seitens Sony feststellen kann. Vaizey wollte aber auch keine Details nennen, wie hoch denn eine etwaige Strafe ausfallen könnte, das berichtet das Magazin develop (engl.).

Zu der Frage, wann das PSN wieder online gehen könnte. Gibt es keine neuen Erkenntnisse. Vorgestern informierte Sony selbst, dass es „frühestens in ein paar Tagen“ so weit sein „könnte“. Es gibt aber Indizien, die auf eine baldige Rückkehr hinweisen. Sony ist nämlich offenbar mit internen Tests beim Shooter SOCOM 4 beschäftigt. Ansonsten gibt es Raum für Spekulationen, ob die PS3 als Plattform durch den PSN-Ausfall Schaden genommen hat oder nicht. Die weltweiten Neukäufe in der Woche bis zum 30. April lassen eher nicht darauf schließen. Britische Einzelhändler beobachteten vor allem in der Gruppe der Hardcore-Shooter-Spieler die vermehrte Rückgabe, bzw. das Eintauschen der PlayStation 3 gegen eine Xbox 360.



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