: 26. Mai 2011,

The Painful Beauty für iPhone und iPod touch im Test

The painful BeautyJJSoft in Person von Entwickler Kwon HuckJune hat unter dem Namen The Painful Beauty einen Mix aus Arcade und Geschicklichkeitsspiel für iPhone und iPod touch veröffentlicht. Alles andere als quälend ist aber dem Umgang mit dem Spiel, wie unser Review verrät.

Zugegeben, die Schönheit, die in diesem Spiel zur Protagonistin gemacht wird, schaut nicht wirklich allzu gut aus. Vielmehr haben wir es mit stilisierten Abbildungen von Figuren zu tun, die vor allem eines haben, eckige Köpfe. Die „Schönheit“ im Spiel ist auf der Flucht vor einer Horde böswilliger Leute. Wer mag, kann sich vor dem Start auch die Steuerung erklären lassen, die allerdings so komplex gar nicht ausfällt, wie überhaupt das gesamte Spiel eher spartanisch daher kommt.

Gespielt wird aus der Vogelperspektive auf einem zweidimensionalen Bildhintergrund, vor dem wir unsere Hauptfigur bewegen und vor den anderen flüchten. Wir bewegen die Figur mithilfe des eingebauten Beschleunigungs-Sensors, der die Lageveränderung des Spielgeräts in Steuer-Befehle übersetzt. Wir müssen möglichst viele Punkte sammeln und dürfen dagegen aber nicht zu viel Lebensenergie abgeben. Wer das Gefühl hat, dass die Steuerung ihm ein wenig ungenau vorkommt, der findet in der rechten Bildschirmecke einen Button, über den er in einem Pausenmenü immer auch den Beschleunigungs-Sensor neu kalibrieren kann.
 

 
Jedweder Feindkontakt ist tabu, denn die Berührung mit einer anderen Figur kostet uns ein Leben. Also sind wir ständig auf der Hatz und versuchen den Figuren auszuweichen, so gut es eben geht.

Um dem Spiel ein wenig Varianz hinzuzufügen finden sich nun kleine Power-ups auf dem Spielfeld, die unserer Schönheit jeweils temporär ein paar Spezialfähigkeiten angedeihen lassen. Es gibt das blinkende „S“: dieses erhöht die Geschwindigkeit unserer Figur für eine Zeit und wir können entsprechend den Kontrahenten flinker ausweichen. Sammeln wir hingegen ein blinkdendes „G“ ein, dann wird um uns herum kurzzeitig eine Art lokale Schutzzone aktiviert. Diese kann von den übrigen Personen nicht betreten werden. Wer ein „E“ einsammelt, der fühlt sich danach wie Super Mario, wenn er einen Stern gefunden hat. In der Folge können wir mit einer Art Schutzschild einen Moment lang Gegner berühren, die daraufhin ihr Leben verlieren. Es gibt darüber hinaus noch weitere Items, das „B“, das „T“ und das „I“ – wir wollen aber nicht über alle referieren. Stattdessen noch auf Bomben hinweisen, die man einsammeln und mittels 5-Sekunden-Zeitzünder auslösen kann.

Was dem Spiel fehlt sind ein paar Social-Features, es gibt aktuell noch keine Twitter- oder Facebook-Anbindung und auch kein Game Center.
 

Fazit

The Painful Beauty ist sicherlich ein Spiel für Zwischendurch. Persönlich kann es mich aus dem oftmals angeführten Grund, dass es kein richtiges Ende hat, nur unzureichend begeistern. Wer aber durch sich wiederholendes Gameplay angespornt wird, der ist hier genau richtig. Der Soundtrack hat außerdem einen gewissen Charme, selbst wenn er manchem nach einer gewissen Spieldauer fad vorkommen mag. Es wird aber sicherlich einige Leute geben, die das Spiel einmal ausprobieren möchten, gerade jetzt, da es vom Entwickler für einige Zeit gänzlich kostenlos angeboten wird. In der Aufmachung ist es ein eher durchschnittliches „Spielchen“, das das Rad nicht neu erfindet, entsprechend gibt es von mir nur 3 von 5 Macs. Das Spiel kostet normalerweise 79 Cent.
 
3/5Testurteil: 3/5 Macs
Bezeichnung: The painful Beauty (Affiliate)
Hersteller: JJSoft
Preis: Sonst 0,79€, derzeit kostenlos



The Painful Beauty für iPhone und iPod touch im Test
4,35 (86,96%) 23 Bewertungen

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  Timo (27. Mai 2011)

    Naja, das ist doch sehr dicht an Minigore.

  •  at (27. Mai 2011)

    @Timo, optisch sicherlich. Nur man kann nicht „schießen“ und steuert nicht via Dualstick, sondern ausschließlich über den Bewegungssensor.


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