News & Rumors: 9. Juni 2011,

iCloud – Apple stellt neuen Service vor, der die Synchronisation innerhalb von iDevices, PC und Mac vereinfachen soll

Mit dem neuen iCloud-System von Apple soll es in Zukunft noch einfacher sein, Inhalte zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren. Verschiedene Systeme und Programme sollen die Synchronisation für den Nutzer von iPhone, iPod touch, iPad oder PC und Mac noch simpler gestalten.

Apples neuester Streich, iCloud, soll die schnellere Synchronisation von Inhalten auf verschiedenen Plattformen ermöglichen. Damit einhergehen sollen zahlreiche neue Programme, die den Austausch von Daten und Inhalten auf iPhone, iPad, iPod touch, Mac oder PC vereinfachen sollen, indem drahtlos und vorallem kostenlos die gewünschten Inhalte auf alle Geräte des Anwenders portiert werden.

Die von MobileMe bekannten Dienste wie Kalender, E-Mail oder Kontakte sollen darüber hinaus in einer neuen Architektur zur Verfügung stehen, die es Usern unter anderem ermöglichen sollen, E-Mails gleichzeitig auf andere Geräte zu übertragen. Ein werbefreier Push-E-Mail-Account wird auf ‚me.com‘ gehostet sowie sämtliche Postfächer des Nutzers stetig aktualisiert. Mit dem bekannten App Store und dem neuen iBookstore können alle gekauften iOS-Apps und Bücher mit (bis zu 10) anderen Geräten synchronisiert werden, ohne dass diese neu erworben werden müssen. Via iCloud Backup wird eine tägliche Datensicherung initiiert,wenn iPhone, iPad oder iPod touch aufgeladen werden. Neben Musik, Apps und Büchern, sollen so auch automatisch Fotos, Videos, Geräteeinstellungen und App-Daten gesichert werden.

iCloud Storage speichert mit iCloud Storage APIs erstellte Dokumente und synchronisiert die Neuerungen, wenn Änderungen an einem der Dokumente vorgenommen werden. Bis zu 5GB kostenloser Speicherplatz soll für E-Mails, Dokumente und Backups zur Verfügung stehen. Darüber hinaus soll zum Release der Anwendung näheres zur Möglichkeit bekanntgegeben werden, extra Speicherplatz hinzuzukaufen. iClouds Photo Stream Service soll dafür sorgen, dass alle mit einem der Geräte geschossenen oder importierten Fotos automatisch auf allen Geräten und Computern des Users abgespeichert und somit zugänglich sind. Der Photo Stream ist auf allen iOS-Geräten und in iPhoto auf Macs integriert.

Via iTunes in the Cloud können alle bereits erworbenen (oder noch zu erwerbenden) iTunes-Titel kostenfrei auf alle iOS-Geräte eines Nutzers übertragen und automatisch auf alle Geräte heruntergeladen werden – via iTunes Match soll das auch für Musik gelten, die nicht via iTunes erworben wurde. Dieser Service soll gegen eine Jahresgebühr von 24,99 US-Dollar verfügbar sein.

Bereits jetzt können Mitglieder
des iOS und Mac Developer
Programs auf die Beta-Version von iCloud zugreifen. Im Herbst soll der Synchronisierungs-Service von Apple dann zeitgleich mit iOS 5 für die Endnutzer zugänglich gemacht werden. Einige Funktionen stehen bereits jetzt den Usern zur Verfügung – so ist bspw. iTunes in the Cloud erhältlich (allerdings vorerst nur in den USA und nur, wenn iTunes 10.3 und iOS 4.3.3 installiert sind).

Apple-Ceo Steve Jobs über iCloud: „Es ist aktuell wirklich
mühsam und sehr frustrierend alle Informationen und Inhalte geräteübergreifend
auf dem aktuellen Stand zu halten. iCloud hält alle wichtigen Informationen und Inhalte auf allen Geräten
eines Anwenders auf dem aktuellsten Stand. Das alles passiert automatisch und
kabellos und da es in die Apps integriert ist, muss man keinen Gedanken daran
verschwenden – es funktioniert einfach.“



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